Das Nikon 14–24 f/2.8 – Was für ein Objektiv! Vergleich mit 16–35 f/4, Nikkor 10–24 DX und Nikkor 10.5 DX Fisheye

10112012

Nach meinem etwas enttäuschenden Test des Vollformat Weitwinkels 16–35 f/4.0 habe ich mir kurzerhand den Weitwinkel-König bestellt, das Nikkor 14–24 f/2.8. Ein Objektiv, dass sogar Canon User kaufen und mit einem Adapter betreiben – schlicht und ergreifend, weil es dort nichts Vergleichbares gibt. Heute lest ihr, ob sich die Investition lohnt.

In dem Zuge vergleiche ich das 14–24 f/2.8 mal mit allem, was mir derzeit an Weitwinkeln zur Verfügung steht: dem 10.5 f/2.8 DX Fisheye, dem 10–24 f/3.5–4.5 DX und dem letztes Mal getesteten 16–35 f/4.

V.L.n.R.: 10.5 f/2.8 DX Fisheye, 10-24 f/3.5-4.5 DX, 16-35 f/4, 14-24 f/2.8
V.L.n.R.: 10.5 f/2.8 DX Fisheye, 10–24 f/3.5–4.5 DX, 16–35 f/4, 14–24 f/2.8

Der eine oder andere mag sich nun fragen, warum ich mir nicht gleich das 14–24 f/2.8 geholt habe – schließlich eilt ihm sein guter Ruf ja voraus. Die Antwort ist: das 14–24 hat einen Nachteil: aufgrund seiner ausladenden Frontlinse lassen sich keine herkömmlichen Filter darauf schrauben. Dies habe ich für mich als KO-Kriterium angesehen und daher erstmal das 16–35 mit seinem 77mm Filtergewinde probiert. Gerade bei Zeitraffern ist der Graufilter ein wichtiges Werkzeug, dass ich nicht missen wollte. In den letzten Wochen hat sich für mich allerdings bestätigt, was ich mir schon die ganze Zeit eigentlich schon wusste: die D800 ist für Zeitraffer nicht ideal. Sie ist zu groß und zu schwer auf dem Slider und Emotimo und die 36MP Dateien sind zu unhandlich für Zeitraffer. Das heißt, für den Zeitraffer-Bereich ist DX mit Abstand das von mir präferierte Format. Aus diesem Grund verzichte ich jetzt bei dem „großen“ Weitwinkel auf die Filtermöglichkeit und werde „gefilterte“ Zeitraffer weiterhin mit dem 10–24 an DX machen.

Update: Mittlerweile gibt es mit dem Filterhalter von LogoDeckel.de eine sehr coole Möglichkeit, Graufilter auf das 14–24 aufzusetzen. Als Filter empfehle ich den Planfilter von Haida, der kaum Farbverschiebungen erzeugt.

 

So, aber nun mal zu einem kurzen Vergleich. So ausführlich, wie letztes Mal im Video mache ich es diesmal nicht, stattdessen stelle ich Euch die Vergleichsbilder, die ihr gleich sehen werdet, weiter unten zum Download zur Verfügung. Mit denen könnt ihr dann gerne noch selbst Pixel-Peepen…

Der Überblick

Zu aller erst aber mal ein Überblick über die extremen Weitwinkel und ihre Unterschiede, die die einzelnen Objektive abbilden – sortiert nach abnehmenden „weitwinkligkeit“:

Zuerst das 10.5mm f/2.8 DX Fisheye, zunächst unkorrigiert:


und hier nach der Objektiv-Korrektur (Entzerrung) in Lightroom:


nun das neue 14–24 f/2.8 bei 14mm – mit dem weitesten Winkel unter den Nicht-Fisheyes:


dicht gefolgt vom 10–24 DX (die 10mm entsprechen hier ungefähr 15mm an FX)


als letztes kommt das 16–35 f/4 bei 16mm, wieder an FX:


Alle Aufnahmen wurden übrigens mit der Nikon D800 aufgenommen, die DX Aufnahmen im DX Modus der D800, diese hätte ich aber genauso gut auch mit der D7000 oder D5100 machen können – so war es aber einfacher.

Peek in

Nun schauen wir doch einmal gemeinsam etwas genauer hinein. Als erstes ein Vergleich zwischen dem 14–24 f/2.8 (links) und dem 16–35 f/4 (rechts) – beides Ausschnitte in 2:1 (!) aus dem Randbereich – also echtes „peeping“…

^^^^^^^^muss 14–24 heißen!

Deutlich fällt die höhere Auflösung und Schärfe des 14–24 f/2.8 auf. Alle Objektive habe ich hier übrigens wieder und ganz bewusst bei Offenblende getestet. Denn da sieht man die Unterschiede in der Qualität. Wenn man abblendet, werden die Abbildungsleistungen noch deutlich besser und die Aberrationen (Farbsäume) werden weniger – aber die lassen sich mit Lightroom mit einem Klick (Chromatische Aberrationen entfernen) auch perfekt entfernen. Beim f/2.8 zu 100 %, beim 4.0 muss man ggf. noch ein bisschen manuell nachkorrigieren.

Hier mal der Vergleich nach der „Ein-Klick-Entfernung“ der Aberrationen:

^^^^^^^^muss 14–24 heissen!

Links sind die Aberrationen komplett weg, rechts tut sich Lightroom schwerer, die Gelb/Lila Aberrationen des 16–35 zu entfernen. Absolut beeindruckend finde ich die Schärfe der Ziegeln unten links bei dem 14–24 – hey, wir befinden uns hier im Randbereich der Objektive bei Offenblende und schauen uns eine 2:1 Vergrößerung an – und das ganze an den 36 Megapixeln der D800!!

Nun ein Vergleichsbild zwischen dem 14–24 f/2.8 (wieder links) und dem DX 10–24 f/3.5–4.5 (rechts)

^^^^^^^^muss 14–24 heissen!

Das 10–24 DX schlägt sich tapfer, kann aber natürlich hier an 16 MP nicht zeigen, ob es die gleiche Auflösung liefern könnte, wie das „Große“. Die chromatischen Aberrationen lassen sich genau wie beim 14–24 perfekt mit einem Klick in Lightroom korrigieren.

Zu guter Letzt noch der Vergleich zwischen dem 14–24 f/2.8 mit dem 10.5 f/2.8 Fisheye an DX – nach Entfernung der Aberrationen und „Entzerrung“ des Fisheyes in Lightroom:

Hier seht ihr auch mal, auf welch hohem Niveau wir uns hier befinden. Das Fisheye ist eigentlich ein super scharfes Objektiv, kann hier aber im Randbereich natürlich durch das Entzerren, die geringere Auflösung von DX und dem weiteren Bildfeld, nicht mithalten. Es ist halt ein Fisheye, kein Weitwinkel! Trotzdem ist es, z.B. für die Milchstraßen Fotografie und vor allem für die Nacht-Zeitraffer, im Moment mein präferiertes Objektiv. Wie sich hier das 14–24 schlägt wird sich noch zeigen, vermutlich dann in Chile und Bolivien.

Hier also, wie versprochen, alle Bilder, in voller Auflösung und Größe zum Download.

Mein Fazit

Das 14–24 f/2.8 hält alles was es verspricht. Die Abbildungsleistung ist überragend, selbst bei Offenblende und bis in die Randbereiche. Seine Chromatischen Aberrationen lassen sich in Lightroom mit einem Klick entfernen. Es bietet mit 14mm den extremsten Weitwinkel, ohne wie ein Fisheye zu verzeichnen, und mit der Offenblende von f/2.8 noch bessere Möglichkeiten zum Freistellen und mehr Lichtstärke für Nachtaufnahmen, als alle anderen Super-Weitwinkel. Kurzum: das Objektiv macht einfach riesig viel Spaß – und das ist es doch, worauf es ankommt oder?

Preislich liegen zwischen dem 16–35 f/4 und dem 14–24 f/2.8 noch einmal ungefähr 500 €. Aber ganz ehrlich – wir bewegen uns hier sowieso in einer Preisregion, die schon so weit oben liegt, dass es da auch nicht mehr drauf an kommt. Man zahlt beim 14–24 f/2.8 also viel Geld für eine überragende Qualität, eine Menge Gewicht und einen Trumm an Objektiv. So soll es sein, oder?

Nun ja – also ich vergleiche jetzt mal wieder mit der „kleinen“ Lösung: dem 10–24 an einer DX Kamera für den Bruchteil des Preises. Und komme wieder einmal zu dem Ergebnis, das gemessen am Endergebnis, man für den Luxus des Vollformats und diesem Objektiv schon echt richtig tief in die Tasche greifen muss. Wenn man das allerdings tut, dann bekommt man wirklich etwas tolles für sein Geld. Ich habe schon bei Facebook geschrieben – für mich ist das 14–24 f/2.8 einer der Hauptgründe, die überhaupt für Vollformat sprechen – denn so ein Objektiv gibt es schlicht und ergreifend für DX nicht. Und der Weitwinkelbereich ist ja nun mal derjenige, wo FX punktet – im Tele-Bereich spricht alles für das Crop-Format (okay, von Portrait-Linsen wie dem 85 f/1.4 bzw. 85 f/1.8 mal abgesehen…)

Aaaalso… ich mal wieder:

Wenn ihr bei DX seid, und nicht echte, triftige Gründe habt, dann bleibt dabei. Kauft Euch das für DX überragende 10–24 und seid glücklich damit. Für Landschaften und auch für Zeitraffer ist das Objektiv ideal! Dazu ggf. noch das 10.5 f/2.8 Fisheye für Nachtaufnahmen des Sternenhimmels (mehr Weite, mehr Lichtstärke) und ihr habt alles, was ihr braucht. Das ist das Equipment, mit dem ich z.B. African Skies fotografiert habe.

Wenn ihr sowieso mit Vollformat-Kameras unterwegs seid, Geld übrig habt und ihr Euch als Landschaftsfotograf, der vom Mittelformat träumt, einen Traum erfüllen wollt, dann holt Euch das 14–24 f/2.8. Ein tolles Stück Glas und Metall das sicherlich auch wertstabil ist, wie kaum ein anderes Objektiv – aber wie gesagt – es ist groß, schwer und teuer. Und mittlerweile gehen sogar Filter, siehe oben.

Ich persönlich werde jedenfalls weiterhin zweigleisig fahren. 10–24 und Fisheye an DX und wenn es wirklich „Mittelformat“ sein soll, dann das große Gespann aus D800 und 14–24 f/2.8 – letzteres gebe ich jedenfalls erstmal nicht wieder her ;-).

Das 16–35 f/4 schicke ich ohne Reue zurück. An dieser Stelle noch einmal ein riesengroßen Dank an Calumet, den Fotohändler mit dem besten Service, den ich kenne, einer tollen Beratung (wo bekommt man die heute noch?) – und Preisen, die sich oft nicht hinter denen von Amazon verstecken müssen!

Die aktuellen Preise und Infos zu den erwähnten Objektiven und Kameras findet ihr wie immer bei Amazon und bei Calumet – ein Preisvergleich lohnt sich immer!

Zum Abschluss hier noch ein paar Bilder, die ich in den letzten Tagen mit dem 14–24 in Dänemark aufgenommen habe.




Dieses letzte Bild nun, wurde mitten in der Nacht als Langzeitaufnahme aufgenommen. Die Beleuchtung stammt von einem Blitz hinter den Wolken.


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128 Kommentare bisher


  1. Ulrike Rutschmann 9. Februar 2016, 15:05   »
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    Hallo Gunther,

    zur Zeit versuche ich meine Videoinstallation in einer Kirche zu dokumentieren mit der Nikon D800. Hierfür habe ich mir ein Sigma 24 – 35 F2 DG geliehen. Das Video projiziere ich einer großen Kirche auf unterschiedliche Materialien. Das aufzunehmende „Bild“ ist ca. 4 m hoch und 10 m breit. Durch die Dunkelheit in der Kirche und die zum Teil schnell wechselnden Bilder bin ich bei einer ISO von 6400. Das bedeutet, dass es in den Dunkelheiten um die Installation herum heftig rauscht. Auch zarte Zeichnungen gehen natürlich im Video selbst verloren. Hast du einen Tipp für mich welches Objektiv in Frage kommen könnte? Die 24 mm sind schon grenzwertig. Das Objektiv müsste mindestens 20 mm haben, besser noch unter 20 mm liegen und sehr lichtstark sein (unter 2).

    Beste Grüße!

    Ulrike

    • gwegner 9. Februar 2016, 15:39   »
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      Also lichtstärker als f/2 und unter 20mm kenne ich nichts.
      Am ehesten wäre das 20mm f/1.4 Sigma Art mein Favorit.
      Vielleicht kannst Du aber auch zwei aufnahmen zusammensetzen, also das drumherum dunkler aufnehmen (compositing) oder mit HDR technik arbeiten, Lightroom setzt die sehr gut zusammen.

  2. Marcel 26. Januar 2016, 11:27   »
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    Hallo Gunther.

    Vorab, ich bin zeitweise sehr viel auf deiner Seite unterwegs und lese mich durch verschiedenste Berichte und Vergleiche. An dieser Stelle ein großes Lob für die verständliche Schreibweise und deine Haltung bezüglich DX/FX.
    Aktuell bin ich im Besitz einer D5200 mit verschiedenen Gläsern (Sigma 17–50 f2.8, AF-S DX 35mm f1.8, AF-S DX 55–300mm). Seit Erscheinen der D750 und nun der D500 habe ich für mich zwei Upgrade-Optionen zusammengestellt. Bei den Linsen für die D750 habe ich noch einen offenen Bereich der abgedeckt sein will (WW), für den Rest habe ich bereits alle Entscheidungen getroffen (AF-S 24–120 f4, AF-S 50mm f1.8, AF-S 85mm f1.8, AF-S 70–200mm f4).
    Dein Vergleich zeigt zwar eindeutig welche Zoom-WW Linse für Vollformat die Referenz darstellt, diese sprengt jedoch meinen finanziellen Rahmen ziemlich deutlich. Nun suche ich vergebens einen Test bei dir vom AF-S 20mm f1.8.
    Diese Linse würde nämlich noch in mein Budget passen und die 20mm sind denke ich für die normalen Zwecke im WW-Segment mehr als ausreichend (klar fehlt die Dynamik der 14–24 Linse im Brennweitenbereich, dafür habe ich bei der FB die Lichtstärke von 1.8).

    Würde mich sehr freuen ein Feedback von dir zu bekommen zwecks Erfahrungswerte oder Einschätzung der 20mm Linse.

    Beste Grüße,
    Marcel

    • gwegner 26. Januar 2016, 12:01   »
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      Hi Marcel, ich kenne das Nikon 20er nicht, ich habe mich aufgrund der größeren Lichtstärke für das Sigma Art 20 f/1.4 entschieden (mein Testbericht).
      Das Nikon ist aber sicher eine gute Alternative, wenn Du die 2/3 Blendenstufen Lichtstärke nicht brauchst.

  3. Lukas 28. Dezember 2015, 23:31   »
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    Hallo Gunther,

    Habe mir vor einem halben Jahr für die d600 das 24er sigma gekauft, als Standard objektiv und auch für astro, dein Bericht war das ausschlaggebend Argument für das sigma. Leider ist mir das als momentan einziges fx objektiv zu unflexibel, und oft auch zu wenig WW. Wollte es mit dem 14er walimex als Ergänzung versuchten, auch für astro. Taugt mir nicht so ganz, das sigma hat qualitativ weit die Nase vorne, benötige aber oft doch mehr als 24mm und dann ist es mir um die Qualität des sigma schade, außerdem nervt das ständige umstecken. Das Nikon 14–24 hat ja einen hervorragenden Ruf, und auch für astro ein Traum. War bis grade fest der Meinung auf das nikon umzusteigen, bis ich doch wieder einiges las, dass eine festbrennweite qualitativ unschlagbar ist. Das Nikon ist hinsichtlich der Qualität sicher eines der besten zoom objektive, wenn nicht Sogar das beste. Kannst du mir bitte dein Statement geben, welches du bevorzugen würdest, hast ja beide linsen :) möchte den Tausch nicht bereuen, da das sigma echt ein Traum ist. Danke. LG

    • gwegner 29. Dezember 2015, 09:27   »
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      Ich mag das 14–24 auch, aber gerade für Astro sind die 2 Blendenstufen mehr Lichtstärke, die die f/1.4 des Sigma bieten buchstäblich der Unterschied zwischen Tag und Nacht.
      Ich werde in den nächsten Tagen einen Testbericht zum neuen Sigma 20mm f/1.4 Art veröffentlichen, vielleicht wartest Du den mal ab.

      • Lukas 29. Dezember 2015, 09:43   »
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        hast recht macht schon einiges aus, dafür kann man halt mit den 14mm wieder um einiges länger belichten. aber wichtig ist mir hier schon in erster Linie die Qualität für Landschaftsfotografie, Astro ist halt nebenbei auch ganz nett, aber nicht das Hauptaugenmerk und somit Entscheidungskriterium Lichtstärke. werde mal den 20er Bericht abwarten, wäre sehr spannend, nur halt fast als Immerdrauf zu viel WW, schwankte damals ja schon zwischen dem 24er Sigma und dem 20er Nikon, wo das Nikon einfach zu viel WW war. wie würdest die beiden Allgemein bewerten?

  4. Joerg 12. Dezember 2015, 15:53   »
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    Hallo Gunther,
    Dieser Artikel ist gerade eine sehr spannende Lektüre für mich, weil ich von der D5300 auf die D810 umgestiegen bin.
    Ich war zwar von Anfang, wo immer möglich, beim Objektivkauf bewusst auf der Suche nach Vollformat-tauglichen Objektiven, aber speziell für das DX-Format gibt es ein paar, die ich so fürs Vollformat nicht bekommen hätte.
    Für den obigen Vergleich fände ich spannend, das Sigma 18 – 35 mit einzubeziehen. Für mich stellt sich nämlich wirklich die Frage, ob ich mit der D810 momentan im DX Format das 18 – 35 weiter nutze, oder ob es dafür eine „Vollformatige“ Alternative gibt, speziell auch unter Berücksichtigung der großartigen Lichtstärke des Objektivs. Das 18–35 ist so knackscharf, dass ich mich auch frage, ob eine bezahlbare Alternative im Vollformat nicht vielleicht sogar „unschärfer“ ist als das 18–35 im DX-Modus. Eine Voll-Format-Linse die hier vielleicht auch ganz gut Platz hätte im Vergleich, wäre das Nikon 17–35/2.8…
    Gruß
    Jörg

  5. Andi 23. Oktober 2015, 09:50   »
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    Hallo Gunther
    Hast du Erfahrungen bzgl. des 14–24 f2.8 an der DX 5xxx? Habe nächstes Jahr vor auf FX umzusteigen und habe jetzt ein gutes Angebot für ein gebrauchtes 14–24 f2.8.
    Gruss

    • gwegner 23. Oktober 2015, 10:31   »
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      Das funktioniert schon, aber es macht nur Sinn, wenn Du es wirklich mit der Intention kaufst, auf Vollformat zu gehen. Ansonsten ist das 14–24 kein Objektiv, das ich an einer DX-Kamera betreiben würde. Dafür ist es einfach viel zu groß und schwer und der Brennweitenbereich ist umgerechnet dann mit 21–36 auch nicht soo spannend.
      Für DX würde ich eher das Sigma 18–35 nehmen.

  6. Jochim Schmolke 16. September 2015, 22:06   »
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    Hallo Gunther,
    Habe noch mal eine andere Frage:
    Du sprichst Dich für die Verwendung des Adobe-Farbraumes aus. Wenn ich nun meinen Monitor dahingehend kalibriere, wirkt sich das auf die Bilder aus, die ich im SRGB aufgenommen habe – das sind immerhin mehrere Tausend?

    Herzlichen Gruß

    Joachim

    • gwegner 16. September 2015, 22:25   »
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      Hallo Joachim, ich habe nur gesagt, dass es gut ist, wenn ein Monitor einen erweiterten Farbraum abbildet. Das hat nichts mit dem Farbraum zu tun, in dem die Bilder aufgenommen wurden. Dieser wäre ohnehin nur bei JPGs relevant, nicht bei RAW Dateien.
      Das ganze ist ein bisschen kompliziert – die RAW Datei hat einen sehr großen Farbraum, um die vernünftig so zu bearbeiten, dass sie später in sRGB „reinpasst“, braucht man einen Monitor mit erweitertem Farbraum (z.B. Adobe RGB). Sind die Bilder erstmal bearbeitet, gibt man sie dann als JPG is sRGB aus, die kann man dann auf jedem Monitor betrachten.
      Jetzt mal ganz vereinfacht gesagt.

  7. Stephan 10. September 2015, 09:43   »
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    Hi Stefan,

    jep ich hatte das Nikon 16–35 VR sowie auch das Nikon 14–24…

    Mit dem 16–35 war ich überhaupt nicht zufrieden da es im Randbereich (und der ist in der Landschaftsfotografie ja nun auch nicht ganz unwichtig…) recht unscharf war. Selbst bei Blende 8 waren die Ergebnisse für mich nicht zufrieden stellend.

    Habe dann auf das 14–24 gewechselt und muss ganz klar sagen, ein super geniales Glas, einfach ein Traum.

    Nun kommt bestimmt die nicht ganz unberechtigte Frage, wieso kauft (mein Weib hat mich für total bescheuert erklärt ;-) )der sich dann noch das Tamron ??? Ganz einfach, ich bin oft in Skandinavien unterwegs und habe dort oft genug mit extremen Lichtverhältnissen zu kämpfen. Da habe ich mir durch den Stabi des Tamrons eine „Arbeitserleichterung“ erhofft, da ich nicht immer die Zeit habe ein Stativ aufzubauen.

    Nach eingehenden Testen des Tamrons muss ich ganz klar sagen, es liegt von der Optischen Leistung absolut auf dem Niveau des 14–24 und erzeugt klar weniger Flares ! Ich konnte weder im Zentrum noch am Rand bei Offenblende einen Unterschied sehen. Der Stabi ist eine absolute Wucht, Freihand sind Zeiten von 0,5–1 Sec. gar kein Problem !
    Und was soll ich sagen ich habe den Wechsel vom Nikon auf das Tamron in keinster Weise bereut ! Aber wie gesagt, beide Gläser befinden sich auf einem so hohen Niveau das es wirklich reine Geschmackssache ist.
    Da ich den Stabi des Tamrons wirklich gut gebrauchen kann, war das Tamron die logische Wahl für mich aber auch mit dem Nikon macht man überhaupt nichts falsch !

    Hoffe ich konnte Dir etwas helfen.

    • Stefan Benzner 11. September 2015, 23:19   »
      Gravatar

      Hallo Stephan,
      das hast du allerdings, vielen Dank auch! Bleibt nur noch deine Einschätzung zum Gewichtsunterschied!;)

      Gruß Stefan

  8. Stephan 7. September 2015, 23:56   »
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    Hallo Gunther,

    nach langen „hin und her“ habe ich mich jetzt für das Tamron 15–30 VC entschieden und bin absolut begeistert ! An meiner D800e ist die Abbildungsleistung vom feinsten.

    Wenn Du Interesse hast (sind ja „fast“ Nachbarn…) stelle ich es Dir gerne mal übers Wochenende zum testen zur Verfügung.

    Lg aus Lüneburg
    Stephan

    • gwegner 8. September 2015, 09:56   »
      Gravatar

      Hallo Stephan, das ist nett – im Moment komme ich aber leider nicht dazu…

      • Stefan Benzner 8. September 2015, 18:00   »
        Gravatar

        Schade, deine Meinung zu diesem Glas hätte mich auch sehr interessiert, vieleicht kommst du ja später noch mal dazu… ! ;)

        • Stephan 9. September 2015, 08:37   »
          Gravatar

          Ja die Zeit…kenne das Problem ;-)

          Wenn Du doch mal eine ruhige Minute findest und das Tamron testen möchtest, melde Dich einfach…bin fast jeden Tage in HH unterwegs.

          • Stefan Benzner 9. September 2015, 12:17   »
            Gravatar

            Hi Stephan,
            hattest du denn mal das 14–24mm Nikon in Gebrauch, kannst du was zu einem Vergleich sagen?

            Gruß Stefan

  9. fashiontipp 6. September 2015, 01:33   »
    Gravatar

    Hallo Gunther! Ich wollte dich fragen, ob du bereits das Objektiv von Nikon 85-f/1.4 G getestet hast? Ich habe bei dir leider nichts gefunden. Wie groß ist die Unterschied zwischen den beiden Objektiven was Bildqualität betrifft? Preislich ist die Unterschied riesig. Wobei in dem Fall spielt Preis für mich keine Rolle.
    LG Marina

    • gwegner 6. September 2015, 13:32   »
      Gravatar

      Ich selbst nutze das Nikon 85 f/1.8 und bin damit sehr zufrieden. Einen großen Unterschied zum f/1.4 konnte ich nicht feststellen.

      • fashiontipp 7. September 2015, 01:52   »
        Gravatar

        Hallo Gunther! Ich habe auf meiner Website den Artikel über die Kamerawahl für die Modeblogger veröffentlicht. Ich habe in meinem Artikel erwähnt, dass du mir tolle Tipps gegeben hast. Ich würde mich freuen, wenn du vorbeischaust auf http://fashiontipp.com/2015/09/06/licht-im-kameradschungel/ und wenn möglich ein kurzes Feedback zum Artikel auf meiner website hinterlässt :-)
        LG Marina

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