Nikon D7500 – Sinnvolle Grundeinstellungen und Voreinstellungen

26062017

Nach meinem ausführlichen Review zur Nikon D7500 verrate ich Euch nun meine Grundeinstellungen für die Nikon 7500. Zusätzlich zu den Einstellungen erfahrt ihr, wie ich mein Benutzer-Menü konfiguriert habe.

Meine Grundeinstellungen

Für diejenigen von Euch, die die D7500 gekauft haben oder kaufen wollen habe ich mal meine Grundeinstellungen im Menü aufgeschrieben. Meinen ausführlichen Testbericht zu der Kamera findet ihr hier:

Analog zu den Grundeinstellungen für die D7500 habe ich übrigens auch schon für viele weitere Kameras die Grundeinstellungen aufgeschrieben. Ihr findet sie bei meinen Kamera Reviews auf der Seite Fotografie.

Optionen in Fett stellen Änderungen gegenüber der Grundkonfiguration dar.

Autofokus-Modus und Messfeldsteuerung

Wird über die AF Taste vorne links an der Kamera in Verbindung mit dem hinteren und vorderen Einstellrad eingestellt.

Ich nutze in den allermeisten Fällen den Kontinuierlichen Autofokus (AF-C) mit Einzelfeld-Steuerung (S). Meine allgemeingültige Autofokus-Strategie habe ich ausführlich in meinem EBook Diana lernt Fotografieren erklärt.

Belichtungsmessung

Wird über die zweite Taste von unten links hinten an der Kamera in Verbindung mit dem hinteren Rad eingestellt. Ich nutze so gut wie immer die Matrix-Messung.

Wiedergabe-Menü

  • Opt. für Wiedergabeansicht: Häkchen bei RGB-Histogramm und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z.B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr das Steuerkreuz nach oben oder unten drückt. Insbesondere das RGB-Histogramm ist ein wichtiges Werkzeug, das ihr auf jeden Fall parat haben solltet.
  • Bildkontrolle: Aus – wenn ich das Bild nach der Aufnahme sehen möchte, klicke ich auf “Play”. Das spart Batterie und schont die Nerven.
  • Nach dem Löschen: Nächstes Bild anzeigen
  • Automatische Bildausrichtung: ON – hierdurch wird in die Metadaten des Bildes geschrieben, ob die Kamera im Hoch- oder Querformat gehalten wurde.
  • Anzeige im Hochformat: Aus (ansonsten werden Hochformat-Bilder sehr klein angezeigt, ich drehe lieber die Kamera)

Aufnahme-Menü

  • Ordner: <nichts geändert>
  • Dateinamen: G75 (Damit ich anhand der Dateinamen meine Kamera erkenne und weiß, dass es die 7500 war)
  • Blitzbelichtungssteuerung: TTL
  • Bildfeld: DX (für ein beschnittenes Bild gibt es hier noch die Einstellung 1.3x) – diese Einstellung konfigurieren wir uns aber später auf fn2 + Rad.
  • Bildqualität: NEF (RAW) – bei einer Kamera mit einem so tollen Sensor, wie die D7500 solltet ihr unbedingt das RAW Format nutzen und die Bilder mit Lightroom entwickeln.
  • Bildgröße: Im Raw-Format nicht änderbar.
  • JPG-Komprimierung: Optimale Bildqualität – falls doch mal schnell JPGs gemacht werden
  • NEF/RAW Einstellungen: Typ: Komprimieren – ich setze immer die verlustbehaftete Komprimierung bei RAW ein, das spart etwas Platz und hat meiner Erfahrung nach keine Auswirkung auf die Qualität. Farbtiefe: 14bit
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
    • ISO-Empfindlichkeit – wird beim Fotografieren ja über die ISO-Taste + das Einstellrad gewählt.
    • ISO Automatik: Ein oder Aus, je nachdem, ob ich im A (Ein) oder im M Modus (Aus) arbeite. Zum Gebrauch der ISO-Automatik habe ich ausführlich in unserer Einsteigerserie Diana lernt Fotografieren geschrieben. Die ISO-Automatik könnt ihr schneller mit der ISO Taste und dem vorderen Rad ein- und ausschalten.
      • Maximale Empfindlichkeit: 6400 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll, eine höhere Einstellung würde ich nicht empfehlen, da jenseits der 6400 die Bildqualität doch schon leidet. In bestimmten Bedingungen könnt ihr hier sicher auch höher gehen.
      • Längste Belichtungszeit: Auto – hinter “Auto” könnt ihr noch die Tendenz der Automatik einstellen, eher zu Längeren Zeiten oder Kürzeren Zeiten. Dies ist sehr praktisch. Wenn ihr schnelle Motive fotografiert, stellt das Richtung “Kürzere Zeiten”, wenn ihr mit längeren Zeiten arbeiten wollt, halt auf “Längere Zeiten”. Dazu habe ich in meinem Bericht über der D750 schon ausführlich geschrieben.
  • Weißabgleich: Die Automatik funktioniert bei der D7500 schon gut. Hier gibt es Auto 0, Auto 1 und Auto 2 – wobei Auto 2 die wärmste Einstellung ist. Allerdings bevorzuge ich persönlich eine feste Einstellung der Weißabgleichs. In der Regel nutze ich Bewölkter Himmel. Diese Weißabgleich-Einstellung wirkt sich nur auf die Vorschauen in der Kamera aus – den endgültigen Weißabgleich stelle ich später in Lightroom bei der Entwicklung ein. “Bewölkter Himmel” ist eine Einstellung, die in den meisten Situationen tagsüber eine konstante, gut aussehende Vorschau produziert.
  • Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen) – diese Einstellung betrifft die interne Bildbearbeitung der Kamera und hat bei RAW nur Auswirkung auf die Anzeige der Vorschau auf dem Display. Meine Empfehlung: wenn ihr im RAW Modus arbeitet und mit etwas weniger hübschen Vorschauen auf dem Display leben könnt, dann stellt den FL-Modus ein, der kommt bei der Dynamik-Wiedergabe den RAW-Bildern noch am nächsten. Auch das Histogramm ist hiervon übrigens betroffen, so dass dieses dann auch viel näher an der “Realität” ist. Ansonsten könnt ihr auch Neutral einstellen.
  • Farbraum: sRGB – die Wahl von AdobeRGB macht beim Fotografieren im RAW Modus keinen Sinn! Bei RAW-Aufnahmen wird der Farbraum nämlich erst beim Export aus dem RAW-Konverter (z.B. Lightroom) festgelegt!
  • Active D-Lightning: Aus – da ich in RAW arbeite und in Lightroom selbst entwickle, brauche ich das nicht – im Gegenteil, auch das würde wieder die Vorschau auf dem Display verfälschen!
  • Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: Aus – wirkt zwar auch auf das RAW, ist aber nur in besonderen Fällen nützlich. Ich schalte sie eigentlich immer ab, da es die Aufnahmezeit verdoppelt, um ein “Schwarzbild” von der Aufnahme abzuziehen.
  • Rauschunterdrückung bei ISO+: Normal (wirkt sich nur bei JPG und in der Kamera-Vorschau aus)
  • Vignettierungskorrektur: Aus (mache ich, wenn, in Lightroom, würde sich nur auf die Vorschau, nicht auf die RAW-Datei auswirken)
  • Auto-Verzeichnungskorrektur: Aus (mache ich, wenn, in Lightroom, würde sich nur auf die Vorschau, nicht auf die RAW-Datei auswirken)
  • Flimmerreduzierung: das ist eine neue Funktion der D500, die bei Kunstlicht bessere Belichtungen ermöglichen soll, in dem sie Flimmern erkennt und versucht, zu vermeiden. Wenn ihr gerade nicht bei Kunstlicht fotografiert solltet ihr die Funktion aber sicherheitshalber ausgeschaltet lassen.
  • Fernauslösung: Aus
  • Mehrfachbelichtung: Aus
  • Intervallaufnahme: die D7500 bringt auch die verbesserte Intervall-Funktion mit, die mit der D750/D810 eingeführt wurde und auch bei der D5500 und D7200 implementiert ist. Insbesondere erlaubt sie bis zu 9999 Bilder einzustellen und nicht nur 999. Ich empfehle für Zeitraffer-Aufnahmen trotzdem diesen externen Auslöser oder mein Selbstbauprojekt, da leider auch die D7500 vom internen Auslöser recht lange blockiert wird, während die Aufnahme läuft.

Filmaufnahme

Sie D7500 hat ein eigenes Menü für die Videoeinstellungen.

  • Dateinamen: G75
  • Bildgröße/Bildrate: was ihr benötigt! Full HD geht bis zu 60 fps, 4K (3840×2160) bis zu 30fps. Zu den Frameraten habe ich hier etwas geschrieben) – das Umstellen von PAL auf NTSC, das bei älteren Nikons und z.B. bei der D5500 noch erforderlich ist, entfällt hier, es werden direkt alle möglichen Bildraten angezeigt.
  • Filmqualität: Hohe Qualität
  • Film-Dateityp: MOV
  • ISO-Empfindlichkeitseinstellungen Film: können hier individuell eingestellt werden, s.o.
  • Weißabgleich: kann hier individuell eingestellt werden, s.o.
  • Picture Control: Gemäß Fotoeinstellungen – sehr praktisch. Hier könnt ihr für Video einen unterschiedlichen Bildstil festlegen. Ihr könnt also für Video “Flat” einstellen, auch, wenn ihr zum Fotografieren die Einstellung “Normal” bevorzugen solltet. Da es bei Video ja kein “RAW-Format” gibt, ist hier “Flat” besonders sinnvoll, da es die weitreichendsten Nacharbeiten in der Videobearbeitung ermöglicht.
  • Active D-Lightning: Off
  • Rauschunterdrückung bei ISO+: Norm
  • Flimmerreduzierung: Auto
  • Mikrofonempfindlichkeit: pegele ich meist manuell
  • Frequenzgang: Wide
  • Windgeräuschreduzierung: On
  • Digital VR – Ein digitaler Bildstabilisator. Allerdings nicht bei 4K nutzbar.
  • Zeitrafferaufnahme: Die Funktion nutze ich nicht, da sie direkt eine Filmdatei erstellt und somit keinerlei individuelle Bearbeitung zulässt. Das Interessante bei Zeitrafferaufnahmen ist ja gerade, dass ihr sie auf Basis der RAW-Dateien bearbeiten könnt und somit Dynamik-Veränderungen und Helligkeitsübergänge wiedergeben könnt.

Individualfunktionen

  1. Autofokus
    Individualfunktionen-Autofokus

    • a1) Priorität bei AF-C (kont. AF): Schärfepriorität – unscharfe Bilder machen für mich keinen Sinn!
    • a2) Priorität bei AF-S (Einzel-AF): Schärfepriorität
    • a3) Schärfenachf. mit Lock-On: Normal
    • a4) Anzahl Fokusmessfelder: AF51
    • a5) Messfelder ja nach Ausrichtung speichern: Nein – dieses neue Feature hat Nikon mit der D810 und D750 eingeführt, dadurch merkt sich die Kamera das in der jeweiligen Ausrichtung (Hoch-/Querformat) zuletzt gewählte Messfeld und stellt es wieder ein, wenn ihr die Ausrichtung ändert. Praktischer wäre es allerdings, wenn die Kamera beim Wechsel der Ausrichtung auch automatisch das Messfeld “rotieren” würde, also wieder an der realen Position wäre, wie vor der Drehung. Daher habe ich es nach anfänglichen Tests wieder ausgeschaltet.
    • a6) AF-Aktivierung: ON (bedeutet, dass mit dem Auslöser fokussiert wird, so mache ich es. Manche mögen aber gerne die AF-L Taste mit der “AF-ON” Funktion belegen, dann solltet ihr das hier umstellen.
    • a7) Scrollen bei Messfeldauswahl: Aus
    • a8) Fokusmessfeld Optionen
      • Fokusmessfeld-Hervorhebung: Auto (Abhängig von der Helligkeit wird das aktive Fokusfeld rot beleuchtet)
      • Manueller Fokus: On (ansonsten wird bei manuellem Fokus das aktive Fokusfeld nicht hervorgehoben)
    • a9) Integriertes AF-Hilfslicht: Aus (das bringt in der Regel sowieso nichts, nervt aber meist gewaltig…)
  2. Belichtung
    Individualfunktionen-Belichtung

    • b1) ISO: Schrittweite: 1/3
    • b2) Schrittweite Bel.-Steuerung: 1/3
    • b3) Einfache Belichtunskorr.: off ([+/-] & Einstellrad)
    • b4) (Neu) Matrixmessung: Gesichtserkennung ein (Standard)
    • b4) Messfeldgr. (mittenbetont): 8
    • b5) Feinabstimmung der Bel.-Messung: —
  3. Timer/Bel.Speicher
    Individualfunktionen-Timer

    • c1) Bel. speichern mit Auslöser: Aus
    • c2) Standby-Vorlaufzeit: 6s
    • c3) Selbstauslöser: — (wird bei Bedarf konfiguriert -> Benutzermenü)
    • c4) Ausschaltzeit den Monitors: Standard (Hier könnt ihr, wenn ihr Video über HDMI ausgeben wollt, konfigurieren, dass der Monitor sich im Liveview nicht abschaltet.
    • c5) Wartezeit für Fernauslöser: Standard
  4. Aufnahme & Anzeigen
    Individualfunktionen-Aufnahme

    • d1) Lowspeed Bildrate: 4 Bilder pro Sekunde (finde ich einen guten Kompromiss, ich arbeite meist im Lowspeed Modus)
    • d2) Max. Bildanzahl pro Serie: 100 (Maximalwert) – diese Beschränkung nervt und ist unsinnig! Bei Canon können Zeitrafferfotografen z.B. den Auslöser feststellen und so mit der maximalen Schreibgeschwindigkeit der Kamera unbeschränkt aufnehmen. Wegen dieser Einstellung geht das bei Nikon nur für 100 bzw. 200 Bilder bei der D500.
    • d3) Spiegelvorauslösung: Aus (wird bei Bedarf eingeschaltet -> Benutzermenü)
    • d4) Verschluss mit elektronischem 1. Vorhang: Aus – wird diese Option eingeschaltet, wird in der Betreibsart MUp (Rad oben links) ein elektronischer erster Verschlussvorgang verwendet. Dadurch wird die Kamera etwas leiser, sehr kurze Belichtungszeiten unter 1/2000 sind in dem Modus aber nicht mehr möglich. Ich lasse es eingeschaltet, da ich den Modus MUp ansonsten nicht verwende.
    • d5) Nummernspeicher: An
    • d6) Gitterlinien: An (Blendet Gitterlinien im Sucher ein, praktisch für die Bildkomposition)
    • d7) ISO-Anzeige: An – zeigt im Sucher statt der Restbildanzahl den ISO Wert an – das finde ich sehr wertvoll, speziell, wenn ihr mit ISO-Automatik arbeitet!
    • d8) Displaybeleuchtung: Aus (Die Beleuchtung kann ja jederzeit super easy über den Ring um den Auslöser eingeschaltet werden, daher halte ich es für unnötig und stromfressend sie hier permanent einzuschalten.
  5. Belichtungsreihen und Blitz
    Individualfunktionen-Belichtungsreihe

    • e1) Blitzsynchronzeit: 1/250
    • e2) Längste Verschlusszeit (Blitz): 1/60
    • e3) Bel.-korr. bei Blitzaufn.: Nur Hintergrund (damit könnt ihr einfacher Blitzhelligkeit und Umgebungslicht gegeneinander regeln.)
    • e4) ISO-Automatik mit Blitz: Standard
    • e5) Bracket-Reihenfolge: N
  6. Bedienelemente
    Individualfunktionen-Bedienelementer

    • f1) Benutzerdefinierte Funktionszuweisung
      • Fn1: Belichtung speichern
      • Fn1 + Rad (kann leider bei der D7500 nicht gleichzeitig mit Fn1 belegt werden.)
      • Fn2: OFF (kann leider bei der D7500 nicht gleichzeitig mit Fn2 + Rad belegt werden.)
      • Fn2 + Rad: Wahl des Bildfeldes (durch drücken der Fn2-Taste und gleichzeitigem Drehen des Einstellrades könnt ihr so z.B. zwischen normalem DX-Bildfeld und einem zusätzlichen 1.3x Crop wählen.
      • AE-L/AF-L: Fokus Speichern (damit könnt ihr mit der AE-L/AF-L Taste im AF-C Modus den Autofokus “festhalten”)
      • Bkt: Automatische Belichtungsreihen
      • Film + Rad: Nicht belegt
    • f2) OK-Taste: hier stelle ich ein, dass ich mit einem klick auf das Steuerkreuz sofort einen 1:1 Ausschnitt sehe, um beurteilen zu können, ob das Bild scharf ist! Bei der D7500 ist das schon voreingestellt, allerdings nur eine 50%-Vergrößerung, aber das könnt ihr ändern:
      • Bei Aufnahme: RESET,
      • bei Wiedergabe: Ausschnitt ein/aus in 1:1 (100%)
      • Live-View: Ausschnitt: ein/aus in 1:1 (100%)

      Anmerkung: Die Display-Auflösung der D7500 ist leider deutlich geringer, als die der D500. Ein 1:1 Zoom zeigt also einen kleineren Bildausschnit, zoomt stärker rein. Dadurch wirkt der Ausschnit natürlich u.U. unschärfer. Ihr müsst euch dessen nur bewusst sein. Unter Umständen macht es Sinn, den Zoom doch auf 50% zu belasse. Probiert das für euch mal aus.

    • f3) Einstellräder – ich lasse hier alles auf Standard. Leider sind die deutschen Bezeichnungen ziemlich irritierend, wenn ihr hier etwas ändern wollt, so schaut auf jeden Fall ins Handbuch. Ich sehe aber keine Veranlassung dazu.
      • Auswahlrichtung: Standard – hiermit könntet ihr die Drehrichtung der Räder umdrehen.
      • Funktionsbelegung: Hiermit könnt ihr die Belegung des vorderen und hinteren Rads vertauschen.
      • Menüs und Wiedergabe: Ob Menüpunkte mit den Einstellrädern ausgewählt werden können
      • Schnelles Blättern mit v. Einstellrad.: Wie viele Bilder das vordere Einstellrad im Wiedergabemodus “blättert”.
    • f4) Tastenverhalten: OFF (Gedrückt halten)
    • f5) Skalen spiegeln: -0+
  7. Video
    • g1) Benutzerdefinierte Funktionszuweisung – auch hier gibt es das schöne neue Menü für die Tastenzuordnung.
      • Fn1: Aufblenden
      • Fn2: Abblenden
      • AE-L/AF-L: Belichtung und Fokus speichern
      • Auslöser: Aufnahme von Fotos

System

    • Sprache: Deutsch
    • Monitorhelligkeit: 0 (bei Nachtaufnahmen regele ich den Monitor runter)
    • Monitor Farbabgleich: Damit könnt ihr die Farbwiedergabe des Displays feineinstellen.
    • Informationsanzeige: Manuell – Hell auf Dunkel (Bezieht sich auf die Anzeige nach Druck der Info-Taste)
    • Info-Automatik: OFF (Die Info-Automatik würde beim Antippen des Auslöser sonst immer die Info-Seite auf dem Display anzeigen, ich finde das sehr störend.)
    • Infos automatisch ausblenden: ON (Sorgt dafür, dass der Augensensor die Info-Anzeige ausschaltet, sobald ihr durch den Sucher schaut.)
    • Bildkommentar: gwegner.de (Das Eingeben von Bildkommentar und Copyright geht über den Touchsceen viel einfacher als über die Tasten.)
    • Copyright-Informationen: Gunther Wegner, info(at)gwegner.de
    • Tonsignaloptionen: aus
    • Touch Bedienelemente: an
    • Blitzsymbol: aus (würde sonst mit einem Blitzsymbol im Sucher nerven, wenn die Kamera meint, es sei zu dunkel.)
    • HDMI: Standard (für die Ausgabe des Live-View Bildes via HDMI – bei Bedarf, siehe hier.)
    • Flugmodus: An (Ich habe den Flugmodus immer an, da ansonsten die neue SnapBridge Funktion den Akku ratzfatz leersaugt. Mal abgesehen davon, dass SnapBridge bei mir nicht funktioniert, halte ich eine permanente Verbindung zum Smart-Device, zumindest so, wie sie hier umgesetzt wurde, für keine gute Idee. Über das SnapBridge Desaster habe ich ja hier schon ausführlich geschrieben.
    • Senden zum Smart-Gerät (auto): Aus
    • Auslösesperre: LOCK (Verhindert, dass ausgelöst wird, wenn keine Speicherkarte eingelegt ist).
    • Automatische Bildausrichtung: Ein

Mein Menü

Nach diesen Grundeinstellungen brauche ich beim Fotografieren kaum noch in das Menü wechseln. Die wenigen Punkte, die nicht direkt über Tasten an der Kamera erreichbar sind, lege ich mir nun noch in das “Mein Menü”. So habe ich sie im schnellen Zugriff und muss nicht lange suchen. Meine einfache und effiziente Strategie beim Fotografieren, bei dem ich nur zwischen zwei Szenarien unterscheide (aus der Hand und vom Stativ) die ich euch nur and Herz legen kann, habe ich ausführlich in dem EBook Diana lernt Fotografieren erklärt. Sie hilft euch, euch auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Bildgestaltung. Und auch dazu findet ihr in dem Buch ganz viele Tipps.

Um nun das “Mein Menü” zu konfigurieren, müsst ihr zunächst ggf. unten unter “Register wählen” das “Mein Menü” erstmal aktivieren, sonst werden Euch immer die letzten Einstellungen angezeigt und nicht die von Euch konfigurierten Menüpunkte.

Folgende Menüpunkte habe ich mir zum Schnellzugriff in das “Mein Menü” gelegt:

  • System / Flugmodus
  • System / Monitorhelligkeit – für Nachtaufnahmen ist es sehr wertvoll, die Display-Helligkeit herunterregeln zu können
  • Fotoaufnahme / Intervallaufnahme – für die schneller Zeitrafferaufnahme zwischendurch – meist nutze ich aber einen externen Intervallauslöser.
  • Fotoaufnahme / ISO-Empfindlichkeitseinstellungen – Zum schnellen Umstellen der ISO-Automatik-Einstellungen, die ISO-Automatik selbst könnt ihr ja mit der ISO-Taste + vorderes Rad ein und ausschalten.
  • Individualfunktionen / c3 Selbstauslöser
  • Individualfunktionen / d3 Spiegelvorauslösung
  • System / Zeitzone und Datum – um auf Reisen schnell die Zeitzone umstellen zu können

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Meinen vollständigen Test-Bericht zur Nikon D7500 findet ihr hier. Testberichte zu den Vorgängerinnen, der Nikon D7200, D7100 und D7000 findet ihr im Folgenden, denen könnt ihr sicherlich noch zusätzliche, wertvolle Informationen entnehmen, falls ihr mit dem Gedanken spielt, einer Kamera der 7x00er Reihe von Nikon anzuschaffen.

Wo kaufen?

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Vieles weiteres interessantes Equipment und meine anderen Kameras findet ihr übrigens in meiner Fototasche!

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4 Kommentare bisher


  1. Marcel Ohlig 23. Juli 2017, 18:49   »

    Hallo Herr Wegner,
    das oben genannte Problem (Ausschalten des Monitors nach Bildkontrolle, aber übrigens auch nach Informationsanzeige reagiert nicht auf die Einstellungen in „Ausschaltzeit des Monitors“) wird noch etwas kurioser: Dieses Problem kommt nur bei einem meiner Objektive vor: Dem Sigma 1:2,8 17-50mm. Wenn ich mein Tamron, oder ein Nikon Objektiv draufschraube, kommt das nicht vor! Dann reagieren alle Einstellungen! Ungewöhnlich. Ist das Sigma somit nur partiell mit dieser Kamera kompatibel und macht seltsame Wechselwirkungen in völlig anderen Bereichen des Menüs!?
    Freundliche Grüße erneut,
    Marcel

    • Hi Marcel, kann sein. Ich kann Dir dazu leider nichts sagen, da ich ein solches Verhalten nie beobachtet habe. Ich meine mich zu erinnern, dass es da Probleme gab, mit dem optischen Stabilisator des Objektivs. Check doch mal, was passiert, wenn Du den abschaltest. Kontaktiere auf jeden Fall den Sigma Support, ggf. können die via Firmware Update helfen.

  2. Marcel Ohlig 23. Juli 2017, 18:28   »

    Hallo Herr Wegner,
    Danke dass Sie Ihre Einstellungen veröffentlicht haben, das ist sehr hilfreich.
    Ich bin gerade stolzer Besitzer der Nikon D 7500 geworden, teste gerade noch alles durch und stelle ein. Anders als Sie mag ich es, wenn nach der Aufnahme das gerade gemachte Bild kurz auf dem Monitor erscheint. Daher habe ich im Bereich „Wiedergabemenü/Bildkontrolle“ „ein“ eingestellt und im Bereich „Individualfunktion/c Timer ,Bel-Speicher/c4 Ausschaltzeit des Monitors“ bei Bildkontrolle „2s“ eingestellt.
    Nun kommt meine Frage: Leider macht das meine Nikon aber nicht. Trotz der o.g. Einstellung leuchtet das gerade gemachte Bild eine ganze Minute lang (sollte aber nur 2 Sekunden)! (Was natürlich auf die Batterie geht und ich dann auch sehr nervig finde). Egal was ich im Bereich Individualfunktion einstelle: Es bleibt eine Minute! Ist das ein Bug von Nikon? Oder habe ich doch etwas falsch eingestellt? Haben Sie eine Idee, wie ich meine Wunscheinstellung mit 2sek (oder ggf 4sek) Bildkontrolle hinbekommen kann? Woran kann es liegen? Gibt es eine andere Grundeinstellung, die hierarchisch über der „Bildkontrolle“ steht, die ich auch noch umstellen muss?
    Ich wäre Ihnen für eine Idee, oder gar die Lösung, sehr dankbar,
    Mit freundlichen Grüßen
    Marcel Ohlig

  3. G75 ist bei mir D750… ;-))

    Aber was mir bei deinem Testbericht auffiel: Endlich ist der ISO-Knopf mal dahin gewandert, wo er Sinn macht, auch wenn man ihn bei verschiedenen Nikons immer öfter woanders hat. Aber wenigstens nicht dort, wo man sich die Finger fast bricht, wenn man mit der Cam vorm Auge mal die ISO verstellen wollte. Als ich dabei bei der D750 bei einer sehr wackeligen Angelegenheit versehentlich mal die Bildqualität (Taste direkt darüber) so verstellt hatte, dass ich die folgenden Bilder nur in Jpg-Basic aufnahm, hatte ich die Faxen dick (hatte dies zum Glück etwas später aber wieder bemerkt).
    Nur – so was geht eigentlich gar nicht!

    Dann fand ich endlich nach einigem Suchen DIE Möglichkeit: die Videotaste (Taste für Filmaufnahme; die mit dem roten Punkt rechts oben vorm Schulterdisplay) mit der ISO-Funktion zu belegen!!!

    Das war mir völlig neu! Individualfunktion -> Tastenbelegung -> f9 -> Taste für Filmaufzeichnung -> Drücken und Einstellrad -> ISO-Empfindlichkeit!

    Zum Verstellen jetzt Taste mit dem Zeigefinger drücken und das hintere Rad mit dem Daumen drehen. Genial!

    Was ein Segen!

    Fiel mir neulich auch bei deinem D7500-Testbericht auf, weil der Knopf jetzt generell dort oben ist.

    Hab extra noch mal nachgeschaut: steht bei deinen D750-Grundeinstellungen übrigens auch nicht dabei, ist aber sehr, sehr sinnvoll, finde ich. Solltest du vielleicht mal ändern!

    Bei den D5x00 geht die Fn-Taste hervorragend dafür, bei den D7x00 hat man das völlig außer acht gelassen. Jedenfalls bei meiner D7100. Da geht nur ein Umweg über den 1. Menüpunkt von “Mein Menü”… nervig, aber Nikon wird das nicht ändern. Sie wollen und müssen neue Kameras verkaufen.

    Die 7500 ist ein Klasse Kamera: Gehäuse, Parameter, Handling. Nachteil für etliche, die nicht freie Verfügbarkeit des WLANs, aber allergrößter Knackpunkt, jedenfalls für mich und sicher auch viele andere – der fehlende zweite SD-Slot! Ein Profi z.B. wird heute kaum noch mit einer Cam und keiner Zweitcam zu einer Hochzeit los ziehen, wenn er kein Backup der Karte in der Cam hat!

    Dad ist aber Absicht. Die Profis sollen doch bitte die D500 kaufen, nicht die 7500. Auch wern es dich weniger stört, Gunther. Mich stört so etwas gewaltig. Zum Glück betrifft es mich weniger, da ich keine andere Cam brauche… Aber ich bin gespannt, ob Nikons Strategie zukünftig weiter so aufgeht! Ich bin da immer noch skeptisch, wenn sie nicht einige Dinge ändern. Die anderen, insbesondere Sony, schlafen schließlich nicht…

    Aber deine Testberichte sind für viele immer Gold wert! Authentisch, unabhängig, aus der Praxis. Und die Grundeinstellungen geben jeden eine fundierte Basis. Sehr vieles ist bei mir ebenso, etliches auch anders. Aber das höngt immer vom Zweck ab und jeder wird seinen Weg da finden. Damit ist ein jeder für den Start mit der neuen Cam jedenfalls bestens gerüstet!

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