Nikon D7500 – Praxis Test und Review

22062017

Die Nachfolgerin der Nikon D7200 heißt Nikon D7500. Sie ordnet sich als Kamera mit APS-C Sensor (DX) bei Nikon zwischen der D5600 und der D500 ein. Worin sie sich von ihrer Vorgängerin, der D7200 sowie ihrer großen Schwester, der D500 unterscheidet und ob die Neue den Umstieg wert ist, darüber erzähle ich euch in diesem Testbericht.
Wie immer, habe ich die Kamera dazu ausgiebig getestet und gehe auch auf die Punkte ein, die vielen oberflächlichen “Pressemitteilungs-Reviews” entgehen.

Während ich bei der Ankündigung der D7200 noch einen gewissen Anflug von Langeweile spürte, hatte ich bei der D7500 von vornherein ein deutlich positiveres Gefühl. Alleine, dass endlich ein Klappdisplay verbaut wurde, 4K Video möglich ist und der Sensor der D500 drin ist, sind schon wirklich gute Nachrichten.

Die D7500 bringt von der Ankündigung her (fast) alles das mit, was die D7x00er Reihe so erfolgreich gemacht hat und legt nun noch einige Schippen drauf. Als Sensor kommt der derzeit beste APS-C Sensor am Markt zum Einsatz, der 21 Megapixel Sensor der Nikon D500.

Allerdings bin ich, wie ihr wisst, niemand der schnell einen Review basierend auf den technischen Daten raushaut, nur um bei Google weiter vorne zu landen. Ich muss mir immer selbst ein Bild von der Kamera machen und mit ihr mindestens ein paar Tage ausgiebig fotografiert und selbst die Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet haben.

Die technischen Daten alleine, geben oft die Knackpunkte, die für meine praktische Arbeit wichtig sind, gar nicht oder nur Rande wieder.

Optik und Haptik

Während die D7200 noch das “altbackene” Gehäuse der D7000 und D7100 mit dem knubbeligen Griff hat, kommt die D7500 als etwas kleinere D750 daher. In der Tat ähneln sich D750 und D7500 stark. Und damit einher geht auch, dass die D7500 nun auch den tollen, tiefen Griff der D750 hat, und somit super in der Hand liegt.

Auch das Tastenlayout ist sehr ähnlich. Einer der wenigen Unterschiede ist, dass die ISO-Taste nach oben, hinter den Auslöser gewandert ist und die Taste für die Einstellung der Belichtungs-Messmethode dafür nach hinten links verlegt wurde, wo vorher die ISO-Taste war. Diese Änderung hat Nikon erstmalig bei der D500 vorgenommen. Weiterhin gibt es vorne nun zwei Funktionstasten fn1 und fn2 – die Abblendtaste wurde leider gestrichen, dazu aber später mehr.

Das Sucherbild ist so groß wie bei ihrer Vorgängerin. Es liegt von der Größe zwischen D5x00 und D750, ist also für eine Kamera mit APS-C Sensor ordentlich, auch wenn es nicht ganz an die Größe des Sucherbildes der D500 herankommt, welche für eine APS-C Kamera ein außerordentlich großes Sucherbild hat (100% vs. 94% bei der D7500). Das Bezieht sich auf die Vergrößerung. Beide Kameras decken den Bildbereich zu 100% im Sucher ab.

Die Option für einen Batteriegriff hat Nikon bei der D7500 weggelassen. Mich stört das nicht, ich bin grundsätzlich kein Fan von Batteriegriffen. Ich habe immer einige Akkus dabei, Fotografieren im Hochformat mache ich selten und ich sehe auch keinen Sinn darin, mir eine leichte Kamera zu kaufen und sie dann mit einem solchen Griff wieder “zu beschweren”. Ein ganz wichtiges Argument ist auch, dass ein Hochformatgriff die Kamera auf dem Stativ instabil macht, da die Verbindung nie so bombenfest sitzt, dass sich das Gesamtsystem bei Wind etc. nicht verwindet. Also: ich vermisse die Option für einen Batteriegriff kein Stück.

Features

Speed

Die D7500 nimmt bis zu 8 Bilder pro Sekunde auf. Bei meinem Test hier konnte ich im Raw-Modus der Kamera 48 Bilder in voller Geschwindigkeit als Serie aufnehmen, bevor die Kamera einen Gang zurückschaltete. Die D500 schafft das gleiche mit 10 Bildern pro Sekunde, aber zumindest bei mir auch nicht wirklich mehr als ca. 50 Bilder am Stück. Angeblich soll mit schnelleren xQD Karten noch mehr gehen, das habe ich aber nicht getestet, da ich es auch für nicht wirklich relevant halte.

Das Schreiben des Puffers erfolgt bei der D7500 auch in wenigen Sekunden, so dass die nächste Serie direkt im Anschluss kommen kann. Das ist schon beeindruckend. Bei meiner D750 ist nach deutlich weniger Bildern in Serie mit nur 6 Bildern pro Sekunde schon Schluss.

Kürzeste Belichtungszeit, elektronischer Verschluss

Die kürzeste Belichtungszeit liegt übrigens bei der D7500, wie auch schon bei ihrer Vorgängerin, bei 1/8.000 Sekunde – bei der D750 ist bei 1/4.000 Schluss.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen elektronischen ersten Verschlussvorhang im Live-View zu nutzen. Dazu stellt ihr diese Option im Quickmenü ein (i-Taste im Live-View) und dreht das Rad oben links auf “MUp“. Nun arbeitet die Kamera mit einem elektronischen ersten Verschluss – die kürzeste Belichtungszeit liegt dann allerdings bei 1/2.000 Sekunde.

Autofokus

Die D7500 hat einen schnellen und zuverlässigen Autofokus mit 51 AF-Punkten (15 Kreuzsensoren). Dazu hat sie natürlich einen eingebauten Autofokus-Motor (der den kleinen Schwestern aus der 5x00er Reihe fehlt) und kann somit auch alle alten Nikkore ohne eingebauten Motor problemlos fokussieren. Damit ist sie en par mit der sehr guten AF-Leistung der Nikon D750. An die herausragende AF-Leistung der D500 mit 153 Messfelder (99 Kreuz Sensoren) kommt sie allerdings nicht ganz heran.

Von der D750 und D500 erbt sie den Gruppenautofokus, bei dem 4 Autofokus-Felder zusammengefasst werden und mit dem ihr bei schnellen Sport- oder Tieraufnahmen eine höhere Trefferquote erzielen könnt.

Wie bei den anderen Nikons ab der D7x00er Serie, lässt sich der Autofokus bequem und logisch mit der AF-Taste vorne rechts in Verbindung mit dem vorderen und hinteren Einstellrad konfigurieren. War gut, bleibt gut.

Belichtungsmessung

Die Belichtungsmessung mit 180 Tsd. Pixeln Auflösung und Gesichtserkennung wurde von der D500 geerbt und soll deutlich besser abgestimmt sein, als noch bei der D7200. Der Unterschied zu der Belichtungsmessung der Vorgängerinnen ist in der Praxis schwer nachzuvollziehen, aber die Kamera hat bei mir zuverlässig belichtet – trotzdem gibt es natürlich Situationen, wo die Belichtungskorrektur im A-Modus zum Einsatz kommt.

Genau wie bei der D750 und D500 gibt es nun auch bei der D7500 eine Lichter-Betonte-Belichtungsmessung, die automatisch die hellste Motiv-Partie als Referenz für die Belichtungsmessung verwendet. Ich persönlich konnte mich mit diesem Modus noch nicht wirklich anfreunden, da er mir in vielen Situationen (z.B. mit Spitzlichtern) doch zu dunkle Bilder liefert, weil er Details in den Lichtern erhalten möchte, die ich ansonsten ausfressen lassen würde.

Crop Modus

Wie schon bei ihrer Vorgängerin, gibt es auch bei Der D7500 wieder einen zuschaltbaren 1.3x Crop-Modus. 1.3x versteht sich dabei im Verhältnis zur APS-C (DX) Sensor-Größe. Gegenüber Vollformat ist das in dem Modus dann ca. ein 2x (1,5 * 1,3 Crop) mit dann noch verbleibenden 12 MP. Die Bildwiederholrate erhöht sich damit aber nicht noch einmal. Durch den Sucher seht ihr bei eingeschaltetem Crop-Modus dann einen Rahmen. Im Live-View wird das Bild auf die volle Größe des Displays skaliert. In diesem Crop Modus gehen die Autofokus-Felder dann links und rechts bis an den Rand des Bildfeldes.

AF7100

Lasst euch aber bitte nicht täuschen: durch diesen Crop-Modus wird nicht mehr Auflösung geschaffen! Es macht also für “Tele-Fotografen” keinen Unterschied ob sie diesen Crop-Modus nutzen oder in der Nachbearbeitung beschneiden. Ich entscheide mich meist für letzteres.

Im Video-Modus hingegen, kann dieser Crop sinnvoll sein – allerdings bekommt ihr ihn, wenn ihr in 4K filmt, ohnehin automatisch, dazu dann weiter unten mehr.

Speicherkarten

Die D7500 hat leider nur einen Speicherkarten-Slot. Damit verabschiedet sich Nikon von der Strategie, die bisher allen D7x00 Kameras 2 Kartenslots spendiert hat. Das ist schade.

Allerdings schmerzt mich der Verzicht auf die zweite Speicherkarte auch nicht mehr, als die Implementierung von zwei unterschiedlichen Kartenformaten, wie z.B. in der D500. Das Hantieren mit unterschiedlichen Kartentypen halte ich für nervig, umständlich und teuer und sehe daher auch davon ab. SD Karten sind mittlerweile sehr günstig auch mit großen Kapazitäten zu haben, und so kann ich auch mit einem Kartenslot gut leben. Allenfalls die Möglichkeit eines automatischen Backups auf eine zweite Karte entfällt dadurch, diese habe ich persönlich aber auch noch nie benutzt.

ISO-Automatik

Eine der coolsten Funktionen, die Nikon Kameras seit einigen Jahren mitbringen, ist die intelligente ISO-Automatik. Sie orientiert sich nicht nur an der jeweiligen Brennweite, sondern kann auch eine Strategie zu kürzeren oder längeren Zeiten konfigurieren. Wenn ihr schnelle Motive fotografiert, und dafür kürzere Zeiten braucht, dann stellt ihr die Präferenz einfach Richtung “Kürzere Zeiten”, wenn ihr mit längeren Zeiten arbeiten, z.B. weil ihr in der Blauen Stunde noch aus der Hand fotografieren wollt, dann eben auf “Längere Zeiten”.

Auto-ISO Präferenz-Einstellung im Aufnahme-Menü / ISO-Empfindlichkeitseinstellungen / Längste Belichtungszeit / Auto

Dazu habe ich in meinem Bericht über der D750 schon einmal etwas ausführlicher geschrieben.

Mein ganz großer Wunsch an Nikon wäre, dass sie uns ermöglichen würden, diese Funktion als benutzerdefinierte Belegung auf eine Funktionstaste+Rad zu legen. Dadurch wäre es möglich, die ISO Automatik Strategie “on the fly” während des Fotografierens anzupassen.

Übrigens: wenn ihr mehr über die Art und Weise, wie ich beim Fotografieren möglichst effizient vorgehe und dazu solche Tricks nutze, dann empfehle ich euch mein EBook Diana lernt Fotografieren.

Picture-Style: “Auto”

In der D7500 führt Nikon eine neue Auswahl für den Bearbeitungsmodus der JPGs und Raw-Vorschauen ein, nämlich “Auto“. Damit soll sich die Kamera bezüglich der Bearbeitung automatisch am Motiv orientieren. Für JPG-Fotografen mag das nett sein, wenn ihr allerdings als ambitionierter Fotograf im Raw-Format fotografiert, dann solltet ihr von dieser Einstellung meiner Meinung nach Abstand nehmen, da sich die Bearbeitung nur auf die auf dem Display angezeigten Vorschauen auswirkt und nicht auf die mit Lightroom entwickelten Raw-Dateien. Die Bearbeitung der Vorschauen sollte also eben nicht von Bild zu Bild unterschiedlich sein, sondern eher konstant, damit ihr bestmöglich beurteilen könnt, ob das Bild korrekt belichtet ist oder nicht. Um alles Weitere kümmert ihr euch dann ja ohnehin in der Raw-Bearbeitung.

Picture-Style: “Ausgewogen / Flat”

Eine gute Option hingegen ist der Bearbeitungsmodus “Ausgewogen” (Flat) der bereits in der D750/D810/D5500/D5600 enthalten ist und nun auch in die D7500 Einzug gehalten hat. Wenn ihr im Raw-Format fotografiert, ist es besonders wichtig, dass die Kamera eine eher “flache” Bearbeitung auf die Vorschauen anwendet, damit ihr möglichst viel vom Dynamikumfang der Raw-Datei schon auf dem Display seht. Würdet ihr hier zu stark bearbeiten lassen, hätte die Vorschau wenig mit dem zu tun, was ihr später als Raw-Datei zur Bearbeitung hättet.

Insbesondere deshalb ist der “Flat”-Modus so nützlich – die Bilder sehen zwar dadurch auf dem Display nicht besonders ansehnlich aus, aber ihr erkennt viel eher, ob die Schatten noch Zeichnung haben, die Lichter ausgefressen sind etc. Natürlich hat diese Vorschau auch Auswirkung auf das Histogramm und liefert euch im FL-Modus ein realistischeres Histogramm. Und auch im Video Modus macht “FL” Sinn – es ermöglicht euch später in der Video-Bearbeitung mehr Freiheiten.

Der Flat-Modus ist sicherlich eher etwas für ambitionierte Fotografen, als für den reinen Einsteiger, aber die D7500 ist ja auch eine Kamera für Enthusiasten und nicht im reinen Einsteigerbereich angesiedelt. Video-Freaks und Raw-Fotografen bekommen damit ein wichtiges Werkzeug an die Hand.

Bracketing

Wie auch schon ihre Vorgängerin, kann auch die D7500 bis zu 9 Bilder mit bis zu 3 Blendenstufen Abstand aufnehmen.

Elektronische Wasserwaage

Wie auch bei anderen Nikons könnt ihr euch über die Info-Taste im Live-View sowohl im Video- als auch im Foto-Modus eine elektronische 3-Wege-Wasserwaage einblenden lassen. Sehr praktisch vor allem auf dem Stativ.

Elektronische 3-Wege-Wasserwaage

Zeitraffer

Die D7500 hat den überarbeiteten Intervall-Auslöser der D810/D750/D5500 an Bord. Es können also nun endlich mehr als 999 Bilder aufgenommen werden. Allerdings blockiert die Kamera nach wie vor im Intervall-Modus deutlich länger, als mit einem externen Auslöser und verbraucht auch mehr Strom. Bei kürzeren Intervallen als 4 Sekunden lässt sie sich mit dem internen Timer nicht dazu bewegen, ein Vorschaubild oder Histogramm anzuzeigen. Das gefällt mir als Zeitraffer-Fotografen natürlich nicht so – und so nutze ich meist einen optimierten externen Auslöser.

Auch die eingebaute “Zeitraffer”-Funktion halte ich für wenig brauchbar, da sie nur ein fertiges Video ausgibt. Bei Zeitraffern ist aber gerade die Bearbeitungsmöglichkeit auf Basis der Einzel-Raw-Bilder der Clou! Nur so lassen sich spannende Übergänge realisieren und die hohe Dynamik der Realität wiedergeben!

Sonnenuntergang mit der D7500 – der Dynamikumfang erlaubt ein Aufhellen des Vordergrundes, ohne den Himmel ausfressen zu lassen.

Bedienung

Das Bedienkonzept der D7500 ist sehr ähnlich wie bei anderen “Mittelklasse”-DSLRs von Nikon (D7x00, D6x0, D750). Alle wichtigen operativen Funktionen können direkt über Knöpfe am Gehäuse bedient werden – in Verbindung mit dem vorderen und hinteren Drehrad:

  • Weißabgleich (inklusive Feinabstimmung mit dem vorderen Rad)
  • Qualität (Raw oder JPG, sowie die Größe der JPGs)
  • Belichtungszeit, Blende, ISO (inklusive Auto-ISO über vorderes Rad)
  • Bracketing (Anzahl der Frames und “Abstände”)
  • Belichtungskorrektur
  • Blitzbelichtungskorrektur und Blitzmodus (Front, Rear, Slow, Red eye)
  • Autofokus Modus (Continuous, Single, Auto) und AF-Punkte (Einzel, Auto, Gruppe, 3D, Dynamisch-9, 21 oder 51).

Benutzerdefinierte Knöpfe

Weiterhin hat die D7500 folgende durch den Benutzer konfigurierbare Knöpfe:

  • fn1 (als Knopf oder in Verbindung mit Einstellrad)
  • fn2 (als Knopf oder in Verbindung mit Einstellrad)
  • AE-L/AF-L (als Knopf oder in Verbindung mit Einstellrad)
  • BKT in Verbindung mit Einstellrad
  • Video-Taste in Verbindung mit Einstellrad
  • OK-Taste (diese kann mit 100% Zoom bei Wiedergabe belegt werden (was die kleineren Nikons D5xxx und auch die D600/D610 leider nicht können, die “Großen” jedoch schon) – eine kleine, aber ungemein praktische Funktion.)

Nikon hat den Konfigurations-Dialog für die Tasten, ähnlich wie schon bei der D500, sinnvoll und übersichtlicher umgestaltet.

Das Quick-Menü via i-Taste

Die Funktionszuweisung für die Tasten

Leider lassen sich die Tasten fn1, fn2, AE-L nur entweder einzeln oder in Verbindung mit dem Einstellrad belegen. Bei der Nikon D750 kann man noch beides. Das sieht mir nach einem Fehler in der neuen Implementierung aus, oder wurde nicht richtig durchdacht. Ein Grund dafür erschließt sich mir jedenfalls nicht.

Abblendtaste

Unverständlicherweise hat Nikon bei der D7500 die Abblend-Funktion eingespart. Die Abblendtaste wurde durch fn1 ersetzt, leider jedoch ist diese nicht mit der Abblendfunktion belegbar. Die einzige plausible Erklärung für mich ist, dass Nikon gedacht hat, man bräuchte die Taste nicht mehr, da nun die Blendenverstellung im Live-View funktioniert. Dass das jetzt geht ist wirklich super, kann aber meiner Meinung nach die Abblendtaste nicht ersetzen. Gerade bei der Fotografie mit Tele-Brennweiten ist es doch sehr wertvoll schnell durch den Sucher mal die Schärfentiefe checken zu können.

info und i-Taste

Wie schon ihre Vorgängerin hat auch sie die “i“-Taste, die Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen gibt.

Beim Verwirrspiel mit den zwei Info-Tasten (also eine “i” und eine “info” Taste) bleibt sich Nikon treu – und um die Verwirrung komplett zu machen ist bei der D7500 die “info” Taste nun dort, wo bei der D750 die “i“-Taste war und die “i“-Taste ist nun rechts über der Live-View-Taste. Nun denn. Bei der D500 waren “info” und “i” wenigstens noch beide direkt nebeneinander (über der Live-View-Taste) – so konnte man schnell mal ausprobieren, welche nun für was ist… :-)

Info-Bildschirm bei Druck auf die Info-Taste – angenehm gedimmt, damit er nicht zu sehr blendet.

Der Touch-Screen

Wie schon die D5500, D5600 und D500 bringt auch die D7500 einen Touchscreen mit. Während bei der D500 die Touch-Funktion nur im Live-View und beim Ansehen der Bilder aktiv ist, hat Nikon bei der D7500 (ähnlich wie bei der D5500 und D5600) diese auch für die Navigation im Menü freigeschaltet. Ich wünschte mir, sie hätten das nicht getan. Leider ist nämlich die Bedienung der Menüs mit dem Finger so schlecht implementiert, dass es einfach nur frustrierend ist und ich schnell wieder davon abgesehen habe, das zu nutzen. Das Hauptproblem ist, dass schon beim Berühren des Menüs, z.B. zum Scrollen, der Menüpunkt unter dem Finger selektiert wird. Das ist aber vom User meist nicht gewollt, wenn er einfach nur scrollen möchte. Aus Usability-Sicht ist das einfach falsch implementiert und steht dem entgegen, was die User von allen anderen Touch-Bedienoberflächen (z.B. Smartphone) gewohnt sind.

Bei der Navigation durch die Bilder, dem Zoomen etc. funktioniert das Touch-Display hingegen ganz gut.

Die wichtigste Funktion für das Touch-Display, und auch die funktioniert gut, ist sicherlich das schnelle Setzen des Fokuspunktes und Fokussieren im Live-View (funktioniert sowohl im Foto- als auch Video-Modus). Weiterhin könnt ihr beim Ansehen der Bilder durch Swipen zum vorherigen oder nächsten Bild wechseln sowie mit Pinch-to-Zoom hereinzoomen. Beim Konfigurieren der Kamera könnt ihr auch Texteingaben per Touch vornehmen. Auch das vereinfacht das Leben.

Gerne hätte ich, wie bei der D500, auf die Steuerung des Menüs per Touch verzichtet, zumindest so, wie sie derzeit umgesetzt ist. Insgesamt ist die Touch-Steuerung trotzdem eine willkommene Ergänzung – insbesondere das schnelle Fokussieren im Live-View möchte ich nicht mehr missen.

Benutzer-Modi

Wie bei der D750, D7x00 und D600/D610, hat auch die D7500 auf dem Modus-Wahlrad zwei durch den Benutzer definierbare Modi, U1 und U2. Über das Menü können die gerade aktiven Kameraeinstellungen (inklusive Modus und Menüeinstellungen) auf einen dieser Modi gelegt werden und später einfach durch Drehen des Modus-Wahlrades auf U1 bzw. U2 abgerufen werden.

Ich selbst nutze diese Funktion nicht, aber möglicherweise ist sie für den einen oder anderen nützlich um z.B. Voreinstellungen für die Fotografie aus der Hand bzw. vom Stativ abzulegen.

Schulterdisplay

Das Schulterdisplay der D7500 ist offenbar das Gleiche, wie bei der D750. Ihr findet hier alle wichtigen Anzeigen und es lässt sich, wie üblich, durch Dreh an dem Schalter um den Auslöser bei Bedarf beleuchten.

ISO 560

Live-View

Die D7500 bringt, wie alle aktuellen Nikons der D7x00er Serie und größer, zwei Live-View-Modi mit: einen für Videos und einen für Fotos. Umschalten könnt ihr mit dem Ring-Schalter, der um den Live-View-Knopf herum angebracht ist. Das ist intuitiv und praktisch.

Und endlich, endlich, endlich, hat nun mit der D7500 auch das Drama mit dem schlecht implementierten Live-View (noch bis zur D7200) ein Ende! (Warum der so schlecht war, darüber habe ich in der Vergangenheit schon oft genug geschrieben.)

Danke Nikon! Während man bei den Vorgängermodellen die Blendenänderungen im Live-View nicht nachvollziehen konnte und die Helligkeit des angezeigten Bildes auch nichts mit dem aufgenommenen Bild zu tun hatte, ist das Live-View nun bei der D7500 endlich genau so genial umgesetzt, wie bei der D750 und D500. Das bedeutet: die Blende lässt sich im Live-View verändern und die Auswirkung auf die Schärfentiefe wird sofort sichtbar!

Gegenüber der D500 sehe ich sogar den Vorteil, dass ihr über das Schnell-Menü einstellen könnt, ob ihr die Belichtungssimulation haben möchtet, oder nicht. Bei der D500 erfolgt das über die OK-Taste, da passiert es gerne einmal, dass man die Modi verstellt, ohne es zu merken, zumal der aktuelle Modus nicht gekennzeichnet wird.

Bei der D7500 lassen sich die zwei Modi über das Schnell-Menü (i-Taste) im Live-View umschalten:

  1. Exp On (Belichtungssimulation ein) – hier zeigt die Kamera das Bild (in etwa) so hell im Live-View an, wie es später aufgenommen wird. Bei kurzen Belichtungszeiten ist das sehr akkurat, bei Belichtungen von mehreren Sekunden, wird es irgendwann ungenau, das liegt einfach daran, dass das Live-View den Sensor ca. 30x pro Sekunde ausliest und längere Belichtungszeiten dementsprechend nur simulieren kann.
  2. Exp Off (Belichtungssimulation aus) – hier zeigt die Kamera das Bild “normalhell” an, egal, wie die Einstellungen sind. Bei der Fotografie mit einem Blitz ist das z.B. von Vorteil, ich selbst nutze diesen Modus aber eigentlich nie.

Auch das Live-Histogramm im Live-View gibt es nun sowohl im Video- als auch im Foto-Modus.

Damit reiht sich die D7500 in die Reihe der Nikon-Kameras mit sinnvoll implementiertem Live-View neben der D750, D810/D800, D500, D5, und D4/D4s ein. Juhu!

Video

Die D7500 bringt gute Video-Fähigkeiten mit, Stereo Ton, HDMI-Ausgang etc. und filmt neuerdings, wie auch schon die D500, in 4K.

4K Video ist natürlich grundsätzlich sehr gut. Selbst wenn ihr später “nur” in Full HD schneidet, ist die Qualität eines herunterskalierten 4K Videos besser, als wenn ihr von vornherein “nur” in Full HD filmt.

Weiterhin könnt ihr aus 4K noch tolle Ausschnittsvergrößerungen machen und künstliche Kamerafahrten einbauen. Und überhaupt: 4K kommt. In ein paar Jahren wird Full HD das SD von heute sein und 4K der Standard.

Mit der Nikon D7500 könnt ihr bis zu 30 Minuten 4K Video (3840 x 2160) am Stück aufnehmen. Die Laufzeitbeschränkung lässt sich, wie hier beschrieben, bei Aufnahme über HDMI aufheben.

Im Video-Modus lassen sich die f1 und f2-Taste, sowie AE-L/AF-L und der Auslöser unabhängig vom Foto-Modus belegen, erstere z.B. mit einer motorischen Blendenverstellung.

Zwangs-Crop bei 4K

Leider deckt das 4K Video, wie auch schon bei der D500, nicht den vollen Bildbereich des DX Sensors ab, sondern liest den Sensor Pixel für Pixel aus, so dass ein mittlerer Bereich von 3840×2160 Pixeln aufgezeichnet wird. Das Bild wird also gecroppt, ihr erhaltet eine Verengung des Bildwinkels um den Faktor 1.5x. Nikon begründet das nach wie vor mit Qualitätsvorteilen. Ich denke aber, dass diese Einschränkung Performance-Gründe hat – vermutlich wäre das Herunterskalieren in Echtzeit zu rechenintensiv gewesen, um flüssiges 4K Video mit 30fps über den vollen Sensor aufzunehmen.

Super-Weitwinkel Aufnahmen in 4K werden also schwierig, da zu der ohnehin vorhandenen Brennweitenverlängerung durch den Crop-Sensor dann noch eine zusätzliche durch den 4K Ausschnitt kommt.

Selbst mit einer 10mm Brennweite, z.B. mit dem 10-24 Nikkor, hättet ihr dann schon den Bildausschnitt eines 22,5mm Objektives an Vollformat (10 * 1,5 * 1,5).

Weiterhin käme eine Skalierung der Bildqualität zugute. Die beeindruckenden High-ISO-Leistungen einer Sony A7s im Video Modus sind nur dadurch möglich, dass sie zunächst mit allen Sensorpixeln aufnimmt und dann das Video herunterskaliert. Beim Nikon 4K Modus, der einen 1:1 Ausschnitt des Sensors verwendet, wird dieser Vorteil leider verspielt. Mehrere Pixel zusammengenommen liefern einfach einen deutlich besseren Signal-Rausch-Abstand, als ein einzelnes Pixel.

Wer in Full HD Filmt, der kann natürlich den vollen Sensor nutzen und profitiert auch von einer möglichen Bildfrequenz von 60 Bildern/Sekunden.

Zebra

Wie auch bei der D500 und D750 bietet Nikon im Video-Modus eine “Zebra”-Funktion an, um überbelichtete Bereiche hervorzuheben. Leider lässt sich die Funktion nicht in ihrer Empfindlichkeit einstellen, wie z.B. bei den Sony Alpha 7 Kameras und professionellen Video Kameras.

Zebra-Überlagerung und Histogramm zum Erkennen von Überbelichtungen

Was fehlt

Leider gibt es bei Nikon nach wie vor kein Fokus-Peaking im Live-View. Mir absolut unverständlich, warum diese für das manuelle Fokussieren so wichtige Funktion immer noch nicht umgesetzt wird – immerhin handelt es sich hierbei um ein reines Software-Thema, das nur in die Firmware implementiert werden müsste. Dazu gibt es sogar Open Source Bibliotheken.

Auch professionelle Video-Profile wie D-Log vermisse ich nach wie vor bei Nikon. Immerhin ist das “Flat”-Profil (Ausgewogen), siehe oben, für eine besonders “flache” Bearbeitung der Videos in der Kamera wieder an Bord, wie schon bei den letzten Nikons.

Die Video-Funktion bei der D7500 ist aber ansonsten genauso umgesetzt, wie schon bei der D750 und D500. Sehr ordentlich also, bis auf das fehlende Fokus-Peaking, D-Log und den zusätzlichen Crop bei 4K. Aber hier reiht sich die D7500 in die Reihe aller anderen aktuellen Nikons ein.

Die Bildqualität – High ISO und Dynamik-Umfang

Der APS-C Sensor der D7500 ist der gleiche der D500 und hat 21 Megapixel und keinen Tiefpassfilter. Der vermeintliche Rückschritt von den 24 MP der D7200 auf “nur” 21 MP in der D7500 kommt dem Dynamikumfang, der ISO-Leistung und auch der Geschwindigkeit der Kamera zu Gute.

Ein in der Kamera einstellbarer maximaler ISO Wert von 51.200 hört sich zwar erstmal nett an, aber solchen Werten solltet ihr immer erstmal mit Skepsis zu begegnen. Die Sensoren haben heute eine Qualität erreicht, die schon nah an der Grenze des derzeit technisch machbaren ist. Große Sprünge sind daher nicht zu erwarten.

Viel spannender finde ich, dass man nun auch bei der D7500 auf ISO LO1 heruntergehen kann, das entspricht ca. ISO 50. Gerade wenn ihr in hellen Bedingungen mit Offenblende arbeiten wollt, kann es oft sehr nützlich sein, die ISO Zahl noch einmal halbieren zu können. Leider lassen sich diese niedrigen ISO Einstellungen nicht mit der ISO-Automatik kombinieren. Bei eingeschalteter ISO Automatik, ist immer ISO 100 die niedrigste Einstellung.

Der Sensor der D7500 / D500 liegt von seiner Performance her ganz oben im Bereich der APS-C Sensoren. Es gibt derzeit keinen besseren. Mit dem Vollformat-Sensor der D750 kann er prinzipbedingt allerdings nicht ganz mithalten.

Einen detaillierten Vergleich spare ich mir an dieser Stelle, ihr könnt ihn in meinem Bericht zur Nikon D500 nachlesen und genauso auf die D7500 anwenden:

Die Bilder in diesem Artikel sind von der D7500, ich habe sie in unserem Garten aufgenommen. Weitere Bilder habe ich bei Shootings gemacht, die ich leider nicht veröffentlichen darf. Als Objektiv habe ich das großartige Sigma 18-35 f/1.8 genutzt.

Die Bilder dienen aber eher der Illustration. Aus verkleinerten JPGs kann man ohnehin nicht wirklich einen Schluss auf die Bildqualität einer Kamera ziehen. Das geht eigentlich erst, wenn man wirklich selbst mit der Kamera arbeitet, die Bilder selbst bearbeitet und sich so an die Grenzen des Dynamikumfangs herantastet.

Hier müsst ihr mir einfach ein Stückweit vertrauen: in der Praxis kommen aus der D7500 wie auch aus der D500 fantastische Raw-Dateien, die sich super bearbeiten lassen. In dem oben verlinkten Artikel zur D500 könnt ihr euch genauere Vergleiche ansehen und auch Vergleichsbilder herunterladen.

Übrigens: solange Lightroom die neue Kamera noch nicht unterstützt, könnt ihr euch mit diesem Trick behelfen.

Das Klappdisplay

Noch so ein “endlich, endlich, endlich!“-Ausruf! Ich glaube zum Thema Klappdisplay im Allgemeinen muss ich nicht mehr viel schreiben. Ich kenne niemanden, der einmal ein Klappdisplay hatte und je wieder eine Kamera ohne nutzen möchte. Auf meinen Fotoreisen beneiden die Fotografen mit fixen Displays regelmäßig die Klapp-Display-Fraktion.

Ein Klappdisplay ermöglicht einfach Perspektiven, die mit einem festen Display nicht möglich sind. Insbesondere im hellen Sonnenschein, wo normale Displays ohnehin kaum ablesbar sind, ermöglicht das Klappdisplay inklusive Live-View bodennahe oder überkopf-Perspektiven, die einfach den Unterschied bei der Bildkomposition machen können.

Wie oft hat mir das Klappdisplay schon erspart, mich in den Dreck zu legen, um bodennahe Aufnahmen mit spannenden Blickwinkeln zu realisieren. Aber auch auf dem Stativ ist ein Klappdisplay einfach ein Segen!

Auch bei den Astro-Aufnahmen oder Zeitraffern ist es unglaublich rückenschonend, das Display ausklappen zu können. Und last, but not least, lässt sich damit auch mal ganz prima unauffällig das eine oder andere Foto “aus der Hüfte” schießen. Ich persönlich würde mir keine Kamera mehr ohne Klappdisplay kaufen.

Das Display der D7500 ist allerdings etwas anders gestaltet, als das der D750 oder D500. Es ist deutlich dünner und anders aufgehängt. Leider wirkt es etwas fragiler, als die bisherigen Klapp-Displays und lässt sich auch nicht so weit nach unten klappen (für Überkopf-Fotos). Während man bei der D750 um ca. 80 Grad nach unten klappen kann, sind es bei der D7500 nur ca. 40 Grad. Das ist schade, in der Praxis sollte es allerdings keinen großen Unterschied machen.

Vergleich Klappdisplay D750 (links) und D7500 (rechts)

WLAN / Snapbridge

Zum WLAN-Desaster bei den neueren Nikon Kameras (D500, D5600) in Verbindung mit der von Nikon eingeführten Snapbridge-Funktionalität habe ich ja schon ausführlich separat geschrieben, lest bitte unbedingt den Artikel, wenn ihr vorhabt, die Kamera per WLAN anzusteuern, damit ihr euch über die Einschränkungen bewusst seid!

In Kürze:

  • Snapbridge setzt auf Bluetooth LE und ist darauf ausgelegt, alle Bilder an ein verbundenes Smart-Device zu übertragen. Das erfolgt sehr langsam, kostet eine Menge Strom und ist auch irgendwie an der Praxis vorbei. Ich jedenfalls fotografiere in der Regel nicht selektiv nur ein Bild pro Motiv. Normalerweise mache ich mehrere Bilder, als Serie, oder zum Experimentieren mit Schärfentiefe, Fokus, Belichtung etc. Die will ich doch nicht alle übertragen haben. Ja, man kann alternativ die Übertragung alle Bilder abschalten und die Bilder später manuell auf der Kamera zur Übertragung auswählen, leider funktioniert das aber nicht für Raw-Dateien, siehe nächsten Punkt. Aber selbst wenn, auch hier bestünde dann immer eine Verbindung, die verhältnismäßig viel Strom kostet. Ich betreibe die Kamera daher eigentlich immer im Flugmodus, alles andere saugt den Akku super schnell leer.
  • Die Übertragung von Bildern via Snapbridge funktioniert nicht für Raw-Dateien! Fotografen, die also normalerweise im Raw-Format fotografieren, können von der Übertragung via Snapbridge ohnehin nicht profitieren. Schade, dass Nikon hier nicht wenigstens die JPG-Vorschau, die ohnehin in jeder Raw-Datei eingebettet ist überträgt, so wie das andere Apps, wie qDslrDashboard auch machen.
    Bei Snapbridge müsstet ihr stattdessen extra vorher daran denken, in einen der Raw+JPG-Modi zu schalten, um überhaupt Bilder auswählen und übertragen zu können. Leider auch an der Praxis vorbei.
  • Bei der Benutzung eines Android Gerätes in Verbindung mit Snapbridge muss ein aktuelles Android installiert sein, 5.x oder 6.0.1. Ältere Versionen werden auch nicht unterstützt. Trotzdem scheint es nach wie vor Glücksache zu sein, ob ein Smart-Device funktioniert oder nicht.
  • Eine Snapbridge-App für iOS gibt es mittlerweile, allerdings gibt es auch hier viele Berichte im Netz über Probleme damit.
  • Nach wie vor das Schlimmste ist: ohne Snapbridge lässt sich das WLAN derzeit nicht nutzen! Das heißt, alle bestehenden, ausgereiften Lösungen von Drittanbietern, wie z.B. qDslrDashboard funktionieren nicht. Während man das vor einiger Zeit noch umgehen konnte, indem man Snapbridge die WLAN-Funktionalität aktivieren ließ und dann mit der entsprechenden App die Verbindung übernahm, ist es mit den aktuellen Versionen der App so, dass diese das WLAN abschalten, sobald sie in den Hintergrund gelegt werden. (Anm: Die Verbindung mit qDslrDashboard lässt sich aufbauen und die Kamera steuern, allerdings nur für ein paar Sekunden, danach beendet Snapbridge im Hintergrund automatisch die WLAN-Verbindung.)
  • Die einzige Alternative für eine vernünftige drahtlose Steuerung der Kamera ist also nach wie vor ein separater WLAN-Router (TP-Link) – was natürlich völlig wiedersinnig und umständlich ist, zumal die Kamera ja eigentlich alles Notwendige an Bord hat – lediglich die Menü-Option zum manuellen Einschalten des WLANs enthält Nikon uns vor. Das ist mehr als ärgerlich.

Schade, dass das funktionierende WLAN Konzept der bisherigen Nikons nicht wenigstens als funktionierende Option neben dem schlecht umgesetzten und bei vielen nicht funktionierenden Snapbridge angeboten wird. Wir können nach wie vor nur hoffen, dass Nikon ein Einsehen hat und die alte Funktionalität per Firmware-Update nachrüstet. Hier geht’s zu meinem ausführlichen Artikel dazu, den ich anlässlich der Einführung von Snapbridge mit der D500 geschrieben habe:

Zubehör

Die D7500 arbeitet mit dem EN-EL15a Akku, der mit der D500 vorgestellt wurde. Dieser ist kompatibel zum alten EN-EL15-Akku, der auch in der D8x0, D750, D7x00, D6x0 Verwendung findet. Ihr könnt die D7500 aber auch weiterhin mit vorhandenen EN-EL15 betreiben. Die Neuen haben aber etwas mehr Kapazität.

Mein Fazit

Die D7500 ist eine tolle Kamera mit einem großartigen Sensor und räumt mit so gut wie allen Nachteilen, die die D7x00 Serie in der Vergangenheit hatte auf: sie bringt ein Klappdisplay mit, das Live-View wurde endlich perfekt mit Blendensteuerung und Belichtungssimulation umgesetzt, sie hat das neue, ergonomische Gehäuse, sie ermöglicht 4K-Videoaufnahmen und implementiert den Gruppen-Autofokus. Mit 8 Bildern pro Sekunde ist sie zudem schnell genug, selbst für anspruchsvolle Sport- und Tierfotografie.

Diese Punkte alleine machen die D7500 schon zu einer echten Empfehlung im Bereich der Kameras mit APS-C Sensor.

Schade ist, dass Nikon im Vergleich zur D7200 den 2. SD-Card-Schacht eingespart hat und auch die Abblendfunktion. Auch das außerhalb von Snapbridge nicht nutzbare WLAN ist leider ein großer Rückschritt zur Vorgängerin.

Der eingebaute Ausklapp-Blitz bei der D7500 – dieser fehlt bei der D500.

Vergleich D7500 vs. D7200

Hier mal die wichtigsten Pro- und Kontras zwischen D7500 und ihrer Vorgängerin, der D7200:

Vorteile D7500

  • Klappdisplay
  • Live-View mit Blendensteuerung und Belichtungssimulation
  • Gruppenautofokus
  • Ergonomisches Gehäuse
  • Schneller (8 vs. 6 Bilder pro Sekunde)
  • größerer Puffer (50 vs. 18 Bilder)
  • Verbesserte Belichtungsmessung
  • Touchscreen
  • 4K Video

Vorteile D7200

  • Günstiger
  • 2 SD Card Slots
  • Abblendtaste
  • Display hat eine etwas höhere Auflösung (1.2 MP vs. 0.9 MP)
  • Option für Batteriegriff

Lest bei Interesse auch mein ausführliches Review zur Nikon D7200:

Vergleich D7500 vs. D500

Manch einer mag sich nun fragen, ob die D500 nicht die bessere Alternative sei, zumal diese im Preis gegenüber dem UVP bei ihrer Neuankündigung schon um einiges gefallen ist, und derzeit (bei Einführung der D7500) nur knapp 300€ teurer ist, als die neue D7500. Ihr könnt aber davon ausgehen, dass auch die D7500 in den nächsten Monaten im Preis fallen wird – dann wird der Abstand ganz sicher wieder größer.

Vorteile D7500

  • Günstiger
  • Leichter (640 vs. 760g)
  • Eingebauter Blitz
  • Belichtungssimulation über Schnell-Menü umschaltbar (bei D500 etwas intransparent über OK Taste)
  • Für D750 Nutzer: hier hat die D7500 ein sehr ähnliches Bedienkonzept, während die D500 eher dem Bedienkonzept der D8x0 entspricht.

Vorteile D500

  • Professionellerer Body
  • Besseres AF-System
  • Größerer Sucher (1,0x vs. 0,94x)
  • Eingebauter Okular-Verschluss
  • Schneller (10 fps vs. 8 fps)
  • Grüßerer Puffer
  • Höher auflösendes Display (2,3MP vs. 0,9 MP)
  • Abblendtaste
  • 2 Speicherkarten Slots (auch wenn einer ein xQD Slot ist)
  • Beleuchtete Tasten

Lest dazu auch mein ausführliches Review zur Nikon D500:

Meine ganz persönliche Einschätzung

Ich halte die D7500 für eine tolle Kamera. Wenn das WLAN individuell nutzbar wäre, wäre sie für mich die perfekte Kamera mit APS-C Sensor. Eine D7200 würde ich mit Freude ersetzen. Schon alleine wegen des Klapp-Displays und des viel besseren Live-Views. Die anderen, oben aufgeführten Einschränkungen könnte ich verschmerzen.

Die noch schnellere Bildfolge der D500 brauche ich nicht, allenfalls der in Grenzbereichen noch bessere Autofokus würde mich bei der großen Schwester reizen. Auch der eingebaute Blitz der D7500 mag für den Einen oder Anderen nützlich sein. Ich persönlich würde für 90% aller Anwendungsfälle ich im Vergleich mit der D500 vermutlich zur D7500 greifen. Die D500 würde ich mir kaufen, wenn meine primäre fotografische Ausrichtung Sport oder “Vögel im Flug” wäre.

Auf jeden Fall bleibt zu hoffen, dass Nikon ihre WLAN-Strategie noch einmal überdenken um auch Anwendern, die auf WLAN mit Spezial-Apps angewiesen sind, eine Möglichkeit zu bieten, die vorhandene Funktionalität zu nutzen. Und ich bitte wirklich darum, dass das geschieht, bevor eine Nachfolgerin für die D750 vorgestellt wird! :-)

Bezug

Grundsätzlich befürworte ich es, lokale Fotohändler zu unterstützen, die ehrliche und gute Beratung leisten und ich empfehle euch, eine Kamera, bevor ihr sie kauft, beim Händler in die Hand zu nehmen.

Solltet ihr bei Amazon bestellen, egal ob die D7500 oder irgendetwas anderes, unterstützt ihr mich, wie immer, wenn ihr über einen meiner Links geht. Dann bekomme ich eine kleine Provision – ihr zahlt selbstverständlich keinen Cent mehr. Hinter den Links findet ihr auch die aktuellen Preise, Vergleiche lohnen sich oft.

Vieles weiteres interessantes Equipment und meine anderen Kameras findet ihr übrigens in meiner Fototasche!

Disclaimer: Nikon hat mir die Kamera auf Nachfrage freundlicherweise zum Test überlassen, eine Vergütung ist in keine Richtung erfolgt.

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112 Kommentare bisher


  1. Arthur Brand 3. November 2017, 09:24   »

    Hallo Gunter, habe mir die D 7500 gekauft und bin bis jetzt sehr zufrieden damit. Jetzt habe ich eine schnelle Sandisc SDHC Karte mit 128 GBb erworben und die Kamera zeigt mir error. Meine D7000 erkennt die Karte. Welche große Speicherkarte kannst du mir für die D 7500 denn empfehlen? Vielen Dank Arthur Brand

    • Die D7500 sollte mit allen modernen Speicherkarten zusammenarbeiten, auch SDHC. Mit SDHC habe ich selbst aber keine Erfahrungen, ich nutze nach wie vor diese Class 10 SD Karten.
      Dass die SDHC mit der D7000 zusammenarbeitet, wundert nicht, da die D7000 kein SDHC unterstützt, die Karte also auf den langsamen Modus zurückfällt.
      Ich würde die Karte also umtauschen. Und ggf. auf eine “normale” UHS-I Karte gehen, wie die oben verlinkte. Vom Speed her merkt man da keinen allzugroßen Unterschied.

  2. Hallo Gunther,

    vielen Dank mal wieder für deinen tollen Bericht.

    Leider bist du immer wieder schuld daran, dass sich bei mir starke “Haben-Wollen” Gefühle aufbauen ;-).

    Aufgrund deines Testberichtes und deinem Einsteiger Thread hab ich vor zwei Jahren mit der D5300 begonnen, mich mit der Fotografie zu beschäftigen. Es macht einen riesen Spaß. Nach einem Jahr kam dann, aufgrund deines Berichtes, als Objektivergänzung das Sigma 18-35 ins Haus. Zwischenzeitlich hat man sich intensiver mit dem Thema Fotobearbeitung auseinandergesetzt und es macht nach wie vor einen riesen Spaß.

    Jetzt ist wieder ein Jahr vergangen, man hat sich etwas weiterentwickelt, die D5300 ist grad beim Service und jetzt stellst du hier die D7500 vor.

    Jetzt meine Frage an dich und alle die hier mitlesenden: bringt einen der Umstieg auf die D7500 weiter? Ist das ein Schritt Entwicklung, oder doch eher unnötig ausgegebenes Geld? Ich möchte gerne in der Sensorgröße bleiben, da meine Objektive (Sigma 8/16 und 18/35) eben jetzt so abgestimmt sind.

    Vielleicht hättest du hier einen Tipp für mich?

    VG Martin

    • Dietrich 19. Oktober 2017, 16:43   »

      Hallo Martin,
      es kommt wie immer darauf an, was Du damit machen möchtest. Für Sport-Fotografie ist sie mit der schnellen Bildfolge und dem schnellen Autofokus sicherlich Deiner D5300 voraus.

      Auf Basis Deiner Objektiv-Nennungen gehe ich aber eher von Stadt-/Architektur/Landschaft bei Dir aus. Da sehe ich den großen Vorteil der D7500 nicht … und ich finde sie auch – gerade auch im Vergleich zur Vorgängerin, der D7200 (die ich habe!)- zu teuer.

      Gruss,
      Dietrich

      • Vielen Dank für deine Antwort und deine Einschätzung!

        Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Landschaft- und Naturfotografie. Und natürlich was sonst Famlilienintern ablichtbar ist ;-)

        Wäre es denn noch eine Überlegung auf die im Moment günstig angebotene D7200 zu äugeln? Gibt’s da große Unterschiede in der Bild- und Kameraqualität?

        VG, Martin

        • Dietrich 20. Oktober 2017, 21:20   »

          Hallo Martin,
          oooh, ich glaube jetzt steche ich in ein Wespennest :-).
          Für mich ist die D7500 unter Berücksichtigung der Features und des höheren Preises keine Option gegenüber der D7200. Aber ich brauche auch nicht die schnelle Bildfolge, den schnelleren Autofokus und das Klappdisplay … und den geringfügig besseren Prozessor mit niedrigerem Bildrauschen.

          Ob die Features der D7200 gegenüber der D5300 ausreichen für ein Upgrade, kann ich nicht ganz beurteilen. Ich hatte vorher die D90 und habe die D7200 nun seit ca. zwei Jahren … und ich bin TOP zufrieden damit.

          Gruss,
          Dietrich

          • Hi Dietrich,

            Vielen Dank für deinen Hinweis und deine Einschätzung.

            Da sind die Argumente für ein Upgrade aber noch weng zu wenig denk ich ;-) …

            VG Martin

          • Ich denke das nur dies beantworten kannst. Was erwartest du den vom Upgrade? Die D7500 ist derzeit noch ziemlich teuer. Die D7200 bekommt man günstiger. Ich habe damals ebenfalls von der D90 auf die D7200 gewechselt und für meinen Einsatzbereich war es ein grosser Sprung. Ich fotografiere oft Sport (vorwiegend MTB) und da ist ein schneller AF wichtig. Auch der bessere Sensor im Vergleich zur D90 (ISO, Dynamik) machte sich bei der RAW-Entwicklung auch sofort bemerkbar. Der Vergleich zur D5300 dürfte im Bereich Sensor keinen wirklichen Gewinn bringen. Der deutlich schnellere AF und die Möglichkeit mehr Bilder pro Sekunde sind jedoch besser bei der D7200 oder D7500.
            Ich war es von der D90 auch gewohnt, vieles direkt über Tasten zu bedienen. Das wollte ich auch bei der neuen Kamera, weshalb die D5xxx raus fiel.
            Wenn für dich die WLAN-Funktion ebenfall wichtig ist (z.B. qdslrdashboard), dann ist die D7500 momentan noch ein Murks. Die D7500 hat nämlich ein Feature war ich bei meiner D7200 vermisse: Das Klappdisplay. Sollte das Problem mit Snapbridge von Nikon noch behoben werden (wohl eher nicht) oder sollte es über eine App trotzdem mal möglich sein, dann wäre die D7500 bei mir in der engeren Wahl. Ich habe die D7200 zu einem super Preis bekmmen, so dass ich bei einem Verkauf heute kaum Verlust machen würde. Also werde ich noch abwarten.
            Kurz zusammengefasst:
            – Erhoffst du dir nur einen Sprung in der Bildqualität, dann lohnt sich ein Umstieg nicht
            – Brauchst du einen schnelleren AF oder mehr Bilder pro Sekunde, dann lohnt sich der Umstieg
            – Schnellere Bedienung über Direkttasten: Ein Umstieg macht nur Sinn, wenn du dich an die Bedienung bei der D5300 nicht gewöhnen kannst.

  3. Michael 15. Oktober 2017, 06:14   »

    Seitdem ich am 05.02.2017 meinen ersten Kommentar zur D500 abgegeben habe, bin ich gelegentlich und gerne auf dieser Seite unterwegs.
    Nun ist die D7500 da und bringt, was mich eigentlich davon abgehalten hat die D500 als Ersatz für meine D300 zu kaufen: Nämlich den eingebauten Blitz.
    Doch zum Ärger hat man bei der D7500 die Abblendtaste eingespart – welch ein Frust, da ich diesen doch sehr gerne und oft nutze!
    Bleiben noch zwei Fragen offen:
    Wie robust ist die D7500 im täglichen Einsatz, insbesondere gegen Feuchtigkeit und Regen ?
    Wie kommt Lightroom mit den großen Bilddateien eines 21MPixel Bildes klar ?

    Viele Grüße aus Hamm
    Michael

    • 21 MP sind heutzutage keine wirklich großen Dateien mehr, da kommt Lightroom prima mit zurecht.
      Langzeiterfahrung mit der D7500 habe ich zwar nicht, aber ich habe auch nicht gehört, dass sie bzgl. Wettereinflüssen schlechter als andere Kameras sein soll. Da würde ich mir nicht zu viele Gedanken drüber machen. Etwas Regen hält i.d.R. jede Kamera aus, aber klar, sollte man sie nicht im Regen stehen lassen und wenn immer es geht abdecken.

  4. Ich überlege mir den Umstieg von der D7200 auf die D7500. Jedoch nicht von heute auf morgen, erst auch mal schauen was ich für meine D7200 noch bekommen kann.
    Mittlerweile würde mich speziell zwei Punkte reizen:
    – Schnellere Bild-Serien
    – Klappdisplay
    evtl. noch 4K Aufnahmen, was aber wieder ein wenig eingeschränkt ist mit Crop.
    Nun wollte ich fragen ob es schon Möglichkeiten (Offiziell oder Inoffiziell) gibt, um WLAN zu nutzen ohne dieses PictureBridge. Dieser Punkt ist für mich sehr wichtig. Ich nutze qdslrdashboard über WLAN an meiner D7200 und das klappt super. Weiss da einer mehr?

    Zwei Fragen noch zum Klappdisplay:
    – geringere Auflösung. Merkst du dies stark beim Arbeiten
    – Wie “stabil wirkt die Konstruktion für dich? (konnte noch keine in die Hände nehmen) Ich bin viel in der Natur unterwegs, auch Sportfotografie und liege viel im Dreck. Da wäre so ein Klappdisplay teilweise schon von Vorteil.

  5. Hallo Leute,

    Erstmal, der Beitrag ist super!!!

    Ich hab seit dem sie auf dem Markt ist die D7100.
    Es wird eigentlich zeit eine neu zu kaufen, aber mich hält hier was zurück und das ist die Auflösung!!!
    Warum ist Nikon mit der Auflösung runter gegangen? Die 7100 hat noch über 24MP, auch die D7200.
    Mir persönlich ist Egel ob man mit 4K Filmen kann oder einen schwenkbaren Monitor hat! Mir wäre ein hohe Auflösung lieber, um Bilder großformatig zu machen oder Sachen frei zu stellen!!!

    Gruß

    OLLI

  6. Hallo lieber Gunther,
    an dieser Stelle erst einmal ein großes Dankeschön für deine tolle Webseite, die so viel Wissenswertes für Fotografen bietet und durch die ich schon so manches gelernt habe.
    Dein Kameratest zur D7500 hat mich dazu bewogen, mir diese Kamera als Zweitkamera u.a. für die Zeitrafferfotografie zu kaufen. Jetzt im Urlaub wollte ich sie ausgiebig testen und einige Zeitraffer damit aufnehmen.
    Leider funktioniert bei mir (im Vergleich zur D810, wo alles reibungslos klappt) die Übertragung per USB zu qDslr auf Android nicht. Die Kamera wird zwar erkannt, der Spiegel hochgeklappt, und alle Steuerungen inklusive Auslöser sowie die Anzeige des aufgenommenen Fotos funktionieren – nur das Liveviewbild wird nicht übertragen. Der Bildschirm bleibt, egal was ich mache, einfach schwarz. So lässt sich natürlich nicht damit arbeiten. :(
    Deshalb meine Frage: Hast du selbst die Steuerung über qDslr Dashboard bei der D7500 erfolgreich ausprobiert?
    Hast du vielleicht eine Idee, wo der Fehler bei mir liegen könnte?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da ich gerade jetzt in den Alpen bin und noch den einen oder anderen Zeitraffer aufnehmen wollte…

    Liebe Grüße
    Cora

    • Hallo Cora,
      hast Du die neuste Version von qDslrDashboard im Einsatz? Check das mal.
      Grundsätzlich denke ich, wird die D7500 unterstützt. Für Zeitraffer brauchst Du allerdings auch kein Liveview. Die würde ich über den speziellen “LRT” modus aufnehmen. Das sollte auf jeden Fall funktionieren.
      Ansonsten, also wenn Du die neuste Version hast und es immer noch Probleme mit der D7500 gibt, wende Dich bitte an den Auto unter dslrdashboard.info! Schönen Urlaub noch!

      • Einen lieben Dank Gunther für deine schnelle Antwort. Ich verwende die aktuelle Version von qDslr Dashboard, daran liegt es also nicht. Werde mich dann also an den Programmierer wenden.

        Habe erstmals vor dem Urlaub versucht, mich ein Bisschen an die Zeitraffer-Fotografie heranzuarbeiten und mir das nötige Basiswissen über dein tolles e-book dazu angelesen. Beim ersten Test mit schwarzem Bildschirm auf dem Smartphone dachte ich, nun geht gar nichts, aber wenn ich den Liveview im LrTimelapse-Modus nicht brauche, werde ich wohl hier im Urlaub (hoffentlich) doch noch zu meiner ersten Zeitraffer-Aufnahme kommen, sofern das Wetter endlich mitspielt. ;)

        LG Cora

  7. Markus Imhof 15. September 2017, 11:40   »

    Dein Review zur D500/7500 – klasse. Für jemand der hauptsächlich “low light” Einsätze macht, zählt vor allem das Vergleichsfoto zwischen der D5500 und der D500 am Ende des Berichts…..ich hab mir deswegen die D7500 nicht gekauft, sondern das Sigma 50mm Art 1.4, mit dem Dock justiert, an die D5500 geschraubt und bin begeistert……

  8. Hallo Gunther,

    danke für den detaillierten Test der D7500. Welche Objektive im Weitwinkelbereich kannst du für den Sensor der D7500 empfehlen? Das 18-35 von Sigma ist in vielen Situtationen doch schon etwas lang. Kannst du ein Objektiv empfehlen, das im Weitwinkelbereich (ca. 10-20 mm) an der D7500 ähnlich gut auflöst wie das Sigma 18-35?

    Vielen Dank, Josef

  9. Hallo Gunther,

    wirklich ein toller Beitrag zur D7500. Dein Review zur D5200 hat mir damals zum Kauf dieser tollen Kamera verholfen. Da meine D5200 leider Fokusprobleme hat, die auch der Nikon-Service nur noch durch teuren Platinentausch beheben kann, sollte jetzt etwas Neues her. Momentan schwanke ich zwischen D7200, D7500 und D750. Bisher lese ich überall dass die D7500 nicht so ideal für Potraitfotografie wäre. Kannst du da auch etwas zu sagen? Sollte ich dann eher auf die D7200 oder D750 gehen?
    PS: Bin Hobbyfotograf (haupts. Potraits / Makro /Tiere)

    Vielen Dank für dein Feedback, Thomas.

    • Mir fällt nicht ein einziger Grund ein, warum die D7500 nicht für Portraitfotos nutzbar sein soll. Ich halte das für Unsinn.

      • Dietrich 1. September 2017, 14:41   »

        Hä? Wieso sollte diese Kamera dafür weniger geeignet sein? Das hängt doch in erster Linie von den Objektiven ab und evtl. noch von der Blitzsteuerung … und die ist nicht gross anders als bei den anderen Nikons.
        Gruss,
        Dietrich

        • Vielen Dank für euer Feedback.
          Ich habe jetzt gestern mal zugeschlagen und mir die D7500 gegönnt. Nun muss sie sich in der Praxis beweisen. Derzeit kann ich sie nur mit meiner D5200 vergleichen und da gibt’s leider bisher schon einige Punkte die mir bei der D7500 nicht ganz so gefallen. 1. kein Magnesiumgehäuse (wusste ich aber und kann ich vernachlässigen)
          2. Der Auslöseknopf ist bei der D5200 deutlich besser gelöst. Man spürt wann man fokussiert und wann man fotografiert. Bei der D7500 fehlt mir dieser Zwischenwiderstand. Man denkt, man fokussiert noch und plötzlich wird schon das Foto gemacht.
          3. Meine San Disk Ultra SD-Karte bekommt ständig ein Error auf dem Display. Mehrfach rein und raus und irgendwann geht sie dann wieder. Vielleicht habe ich ein Montagsmodell erwischt…
          Da es gestern schon dunkel war und die Fotos bei Wohnzimmerlampe und ISO 800 bisschen krisselig waren, gibt’s heute nochmal den Test bei Tageslicht. :)

          • Tag 2 meines Tests:
            Diesmal hat sich die Kamera deutlich besser geschlagen. Sie hat heute nicht einmal bei der SD-Karte rumgezickt – keine Ahnung was sie am ersten Tag hatte. Paar Vergleichsfotos mit meiner alten D5200 und exakt den gleichen Einstellungen zeigen deutlich schärfere Fotos (manuell fokussiert). Und es kommt mir vor, als wenn die Fotos sogar bisschen heller sind als bei der D5200, als würde mehr Licht auf den Sensor kommen. Von der Schärfe bin ich jetzt am 2. Tag absolut begeistert.

            Aber eine Frage an euch:
            Wenn ich von Live View auf Sucher und zurück schalte, kommt oft so ein furchtbares lautes Geräusch dass sich mir fast die Fussnägel hochrollen. So, als würde Metall auf raues Metall kratzen. Ist das normal?

    • Wahrscheinlich deshalb, weil es für die D7500 keinen Hochkant-Batteriegriff von Nikon mehr geben wird (s. a. Nikon-Homepage) und der der D7100/7200 definitiv nicht an die D7500 passt (keine Aussparungen im Boden, geänderter Formfaktor). Eigentlich unverständlich…

  10. Hallo Gewgner,

    habe seit 2014 die D7100 und leistet mir treue Dienste und schöne Fotos. Dennoch überlege mich mir mal etwas neues zu gönnen und kam deswegen auf die D7500. Daher die Frage ob diese in Bezug auf Fotos etwas mehr Schärfe und noch knackigere Bilder zaubert als die D7100 oder sind die technischen Daten vergleichbar. Objekte habe ich eigentlich gute sprich Nikon und Tamrons. Die Seriengeschwindigekeit bei der D7100 finde ich jetzt auch nicht so der burner selbst wenn ich auf C (klein H) umstelle. Sofern Sohnemann ins Wasserspringt komme ich da so auf max 3-4 Bilder.

    Danke für deine Meinung und Hinweise vorab
    Tobias

    • Dietrich 1. September 2017, 14:44   »

      … den Schritt von der D7100 zur D7500 wirst Du sicherlich merken! Vor allem bei schlechtem Umgebungslicht (besserer Autofokus und geringeres Bildrauschen) … ob das eine neue Kamera wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

      Ich habe die D7200 und bin damit super zufrieden (ich kam von der D90). Die D7200 ist aber im Vergleich zur D7100 nicht der Riesenschritt.

  11. Hi, das hier abgebildete ISO Automatik Menü kann ich in meiner D750 nicht finden. Sehe ich das richtig? Ich kann bei der nur ISO Max und Min Belichtungszeit einstellen.
    Der Bericht ist wie immer super vom dir Gunter! Danke. Aber ich glaub meine D750 geb ich nicht wieder her :-)

  12. Manuel 24. Juli 2017, 22:04   »

    Hallo Gunther,
    hast du mit der D7500 schon Erfahrung sammeln können in Verbindung mit der WLAN-Lösung via TP-Link?
    Gruß Manuel

  13. RudolfBart 22. Juli 2017, 09:00   »

    Hallo Hr. Wegner,
    eine kurze Frage;
    Ich möchte die D80 ersetzen, schwanke zwischen der D 7500( Preis, 1* SD-Karte, Abblendtaste, Film?,) und der D7200( Preis, ….)
    Interessen: Urlaub, Personen, Fussball/ Basketball, Events.
    Klar eine sehr pauschale Frage, falls trotzdem ein Tipp möglich ist?
    Mfg

    • Die Vor- und Nachteile der D7500 vs. D7200 stehen doch in dem Artikel, daraus musst Du Dir jetzt Deine eigene Meinung bilden! Jeder hat da eigene Vorlieben und Schwerpunkte.

  14. Was hat sich denn Nikon dabei gedacht, die 7500 so herauszubringen? Da gibt man der Kamera einen tollen Sensor mit und einen großen Bildpuffer nebst einigen anderen interessanten Features, und dann – lässt man die Abblendtaste weg? Damit ist sie bei mir raus aus der Auswahl!

    • Warum? Analog würde ich es verstehen, aber digital kann man die Schärfentife doch sofort anhand einer Probeaufnahme überprüfen. Ob nun vor oder nach der Aufnahme sollte kaum Unterschied ausmachen.

  15. Hansjoerg Pfaffenzeller 18. Juli 2017, 21:46   »

    Hallo Herr Wegner,

    besten Dank für den hochinteressanten und ausführlichen
    Bericht. Jetzt hätte ich nur noch eine Frage:
    – besteht das Gehäuse der D7500 aus Metall, oder
    folgt Nikon mittlerweile auch dem Trend, die
    Kameras aus Kunststoff zu fertigen?, denn dann
    wäre sie für mich uninteressant,
    Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    Gut Licht,
    HansjörgP

    • Dietrich 11. August 2017, 11:13   »

      Hallo Hansjörg,
      zunächst hatte auch ich bzgl. des Gehäuses Bedenken bei der D7500.

      Wir sollten aber bedenken, dass es sich hier nicht um einen billigen Joghurt-Becher Kunststoff handelt, sondern um einen wirklichen Hochleistungs-Kunststoff, der im Hinblick auf Festigkeit, Gewicht und Genauigkeit der Fertigung etc. sicherlich nicht schlechter ist als Magnesium.

      Und wenn die Kamera Dir aus 1,5m Höhe auf den Boden fällt, dann hast Du sowieso ein Problem … so oder so ;-).
      Gruss,
      Dietrich

      • Also meine D5200 gehörte noch zu den glücklichen die ein Magnesiumgehäuse bekommen haben und diese ist mir damals gleich am ersten Tag aus ca. 1,80m vom Stativ herunter kopfüber auf den Laminat-Boden gefallen. Ich war sehr erstaunt dass diese nicht mal einen Kratzer aufwies. :)

  16. Ferdy 14. Juli 2017, 17:33   »

    Hallo Herr Wegner,
    Danke für den schönen Bericht. Bisher wohl der ausführlichste und prxisnächste zur D7500 im Netz.
    Ich finde auch, hier hätte Nikon die D7200 verbessern sollen, statt eine aufgehübschte D5600 zu präsentieren. Meine D7100 ist leider durch einen Wasserschaden defekt und ich dachte über eine Neuanschaffung nach. Leider möchte ich für DEN Preis nicht die D7500 kaufen und dabei auf in dieser Kameraklasse selbstverständliche Ausstattungsfeatures verzichten müssen.
    Da meine Zweitkamera (D5200) auch nicht mehr ganz jung ist und bei dem Wasserschaden auch zwei meiner Objektive in arge Mitleidenschaft gezogen wurden, kann ich jetzt auch recht frei über einen Systemwechsel nachdenken. Bei Nikon stört mich sowiso, dass man kum noch durchblickt, welches Objektiv jetzt mit welcher Kamera noch funktioniert (E-Objektive m. elektronischer Blende, AFP-Objektive etc. etc.). Wenn man jetzt schon bei relativ jungen Kameragehäusen nicht mehr darauf vertrauen darf, dass alle aktuell verkauften Objektive daran funktionieren, ist das ein sehr gefährlicher Kurs den Nikon da fährt. In Canon-Land ist zwar auch nicht alle besser, aber diesen Kompatibilitätsirrsinn machen die nicht- und Sony hat auch nette Kameras…

  17. Hartmut 14. Juli 2017, 16:47   »

    Hallo Gunther,
    man fragt sich ja, warum Nikon in der neuen D7500 einen schlechteren Sensor verwendet als in der D7200 (so zeigen es zumindest alle objektiven Tests). Foto-Schumacher (http://www.foto-schuhmacher.de/artikel/foto-wirtschaft.html) schreibt dazu, “dass Nikon keinen Zugang mehr zu hochwertigen Sony-Sensoren erhält” und deshalb auf schlechtere selbst produzierte Sensoren zurückgreifen muss.

  18. Thomas M 13. Juli 2017, 15:32   »

    Hallo, Gunter,
    erstmal Danke für den ausführliche Bericht! Nachdem mir ein Teil meiner Ausrüstung (u.A. eine D750) gestohlen worden ist, suche ich Ersatz und Ergänzung für meine neue D810, die ich eher “akademisch” einsetze. Schwenkdisplay und Handlichkeit und die Möglichkeit Zeitraffer bequem mit qdslr-Dashboard aufzunehmen, haben meinen Blick mal auf die hier besprochen DX-Nikons gerichtet. Dein Artikel war insofern sehr aufschlussreich, als dass außer 4K-Video bei einer derzeitigen Preisdifferenz von der D7500 zur D750 von ca. 250 EUR eigentlich gar nicht mehr lang nachgedacht werden muss. Jedenfalls für meine Anwendungszwecke. Da fehlen dann doch die Abblendtaste und der zweite Kartenslot als Reserve.

    Greetz und Danke nochmal Thomas

  19. Urs Erne 12. Juli 2017, 22:09   »

    Ich möchte gar nicht auf die Technik der D7500 eingehen, sondern die Frage stellen, ob ein Nachfolgemodell überhaupt in einigen Punkten nachteilig gegenüber dem Vorgänger sein darf, ich meine dazu ganz klar nein, warum das Nikon nicht besser fertig bringt, auch schon längst bekannte Probleme endlich löst (WLAN) wissen vermutlich nur die Götterstrategen bei Nikon, ich werde sicher bei meiner D7200 bleiben.
    Mir stellt sich einfach die Frage, sind solche Negativerfahrungen auch bei Canon u. Sony vorhanden oder machen es diese besser.
    Da ich hauptsächlich einheimische Orchideen fotografiere, also im Makrobereich tätig bin, wäre endlich mal eine Fokus-Stacking oder Fokus-Bracketing Möglichkeit fällig, aber ich werde immer wieder von Nikon enttäuscht, darum wird es bei mir einige Zeit kein neuen Kameras von Nikon mehr geben, gut gerüstet mit der D7200, D750, D800E bin ich ja bereits und sogar am überlegen, ob ich mir die Olympus E-M1 Mark ll zulegen soll, zusammen mit dem 30 u. 60mm Makro, eigentlich hat mich bis jetzt davor nur der kleine Sensor abgehalten, aber für mein besonderes Hobby der Orchideenfotografie, wäre diese Kamera sicher gut geeignet.

  20. Klaus Klausen 11. Juli 2017, 23:43   »

    Schade, dass Nikon bei jeder neuen Version (D3300 > D3400, D7200 > D7500) immer etwas wegrationalisieren muss, um noch Argumente für die höheren Preisklassen zu haben..

    Zur D7500:
    Kein Magnesiumgehäuse mehr, keiner zweiter Kartenslot, keine Möglichkeit eines Batteriegriffs, nur stark begrenzt neigbares Display (die D5xxx Reihe hat ja sogar ein schwenkbares und noch weiter neigbares Display).

    Auch wenn man diese Features nicht nutzt, wie im Bericht dargelegt, sind es dennoch positive Eigenschaften/poteniell nutzbare Mehrwerte, di Nikon hier einfach entfernt. Und das bei gestiegenem UVP-Preis.
    Klar, für Fotoprofis mag das wenig sein, die D7xxx Reihe wurde dennoch bisher auch seitens engagierter “Hobbyfotografen” genutzt. Und ein Nachfolgemodell sollte m.M.n. immer auf dem Vorgängermodell aufbauen und besser sein. Jedenfalls gibt es keine logischen Begründungen für die o.g. Wegfälle, außer produktpolitische ($$$).

    Ist das bei Canon und Rest auch so? Kenne mich bei denen nicht so aus.
    Aber wenn Nikon das in Zukunft weiter so forciert und Nachfolger beschneidet, werden sich sicherlich noch mehr Leute nach einem anderen Lager umschauen. Ein wenig frech ist es ja schon. Passt zur Kamera-App, die Nikon seit Jahren nicht hinbekommt und man für günstig Geld eine tausendfach bessere Alternative (Gunther berichtete ja schon) bekommt: Qdslrdashboard

  21. Vielen Dank für den, wie immer, sehr ausführlichen Test. Ich lese deine Testberichte immer gerne, da sie auch viel aus der Praxis beinhalten.
    Ich habe mir vor gut 2 Jahren meine D7200 gekauft und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Das einzige was mir aber immer irgenwie gefehlt hat, ist das Klappdisplay. Ich fotografiere jedoch 50% Sport (Mountainbike), 40% Natur/Reisen und 10% Personen. Da habe ich bisher zu 80% den Sucher verwendet, auch weil mir das LiveView einfach viel zu langsam war. Wurde hier nachgebessert? Ich denke das automatische Fokussieren in AF-C wird immer noch deutlich schneller über den Sucher, als über den LV sein. Gerade beim Mountainbiken fotografiere ich oft von Hand. Bei der Naturfotografie, gerade mit dem Stativ, wäre das Klappdisplay natürlich toll. Aber ob sich für die wenigen Male ein Umstieg wirklich lohnt?

    Wie sieht es mit dem WLAN und qDslrDashboard aus? Funktioniert das noch? Gerade bei Aufnahmen vom Stativ brauche ich das oft. Schade was Nikon mit dem WLAN angerichtet hat…

    • Wie gesagt, qDslrDashboard funktioniert nicht direkt per WLAN mit der D7500, da das WLAN wegen Snapbridge nicht einzeln aktiviert werden kann.
      Ansonsten ist der Kontrast-Autofokus im Liveview prinzipbedingt nach wie vor natürlich nicht für schnelle Bewegungen oder Nachführung geeignet.

      • Danke!
        Dann sehe ich auch kein Grund für einen Umstieg. Vor allem auch, weil der Preis derzeit viel zu nahe an der D500 ist. Ich bin ja happy mit meiner D7200. Ich werde erstmal Zeit verstreichen lassen und schauen, wie sich der Preis entwickelt. Falls Nikon ja doch noch einige Funktionen verbessert (WLAN, Fokuspeaking bei Aufnamen), wäre die Kamera dann noch interessanter. Wobei mir die fehlende Abblendtaste schon ein wenig fehlen würde…

  22. Wenn ich darf, lass ich nach den Meinungen der ersten Wochen nochmal einen Kommentar zur Kamera da.

    Nikon lässt sich Zeit mit der Auslieferung der nackten Bodies und beliefert den Handel stattdessen mit den Kits. Warum? Vielleicht weil auch Nikon klar ist, dass die D7500 keine wirkliche Umsteigerkamera ist. Alle 7xxx Nutzer sehen nicht genug Vorteile und sind eher bereit auf die D500 zu springen (Die FX Frage lass ich mal raus). Für Neukäufer ist sie eine sehr schöne Kamera und hält den Vergleich mit Canon. Umstieg höchstens von der D5500, die ich habe. Von der (Bild-)Qualität der Kamera her, zieht mich nichts von der D5500 weg. Aber ich könnte mir gut einige Handlingvorteile vorstellen (2tes Rad, flüssigere Bedienung über Knöpfe, Fokuspunktanzeige, etc.), also Features der 7er Serie! Von der D5500 zur D500 ist wie ein Umstieg vom Smart zu einem 40-Tonner! Die D500 ist super, aber viel zu groß. Also, für mich als “anspruchsvollen” D5500 user ist die D7500 interessant (Flip-Screen wichtig, Kartenslot egal, Batt.-Griff egal, Screen Auflösung und Stromverbrauch bißchen schade). aber eins ist klar: 1.500,- ist einfach zu teuer! Das erste Internetangebot für 1.094,- steht im Netz … ich leg mich auf die Lauer für das dreistellige Schnäppchen! :-) Gruß Thomas

  23. Sabine W. 6. Juli 2017, 15:43   »

    Danke für den genauen Bericht Herr Wegner!
    Eigentlich eine schöne Kamera, aber ich finde kaum Gründe von meiner D7000 ausgerechnet auf die neue D7500 aufzusteigen. Es fehlt der zweite Kartensteckplatz, die Schärfentiefetaste und der Anschluss für ältere Objektive (der letzte Punkt ist mir persönlich egal). Ich finde, die D7500 ist damit von der Zielgruppe näher an der D5500 als an der D500, von der sie immerhin den Sensor hat, angesiedelt.
    Wäre die D7500 ungefähr 500-600 Euro günstiger, würde ich vielleicht mit den Minuspunkten leben.
    So wäre es wirklich nur das Klappdisplay, das ich gerne hätte, und das bekomme ich auch bei der günstigeren kleinen Schwester D5500.

    • Herwig 7. Juli 2017, 17:13   »

      ..und die D7500 ist preislich schon ziemlich nahe an der D750
      (Habe übrigens auch die D7000 und die D5500/5600 wäre vl die bessere Ergänzung)

    • Herbert 19. August 2017, 08:41   »

      @Sabine
      Du störst dich an diversen Details, blendest aber die Stärken vollkommen aus. Ich hatte die D7000 und habe nun u.a. die D7500. Der Sensor ist um Welten besser, und gerade bei wenig Licht sind es dadurch auch meine Fotos. Die Kamera liegt auch viel besser in der Hand. Ein zweiter Kartensteckplatz ist nett, aber ehrlich gesagt ist mir in meinem Leben noch kein Foto verloren gegangen, weil die Karte defekt war (ich verwende nur Marken, keine billigen Noname).

  24. Walter 6. Juli 2017, 14:04   »

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
    Ich überlege schon seit längerem meine betagte D90 zu ersetzen.
    Für das FX Format habe ich ein D750 gekauft und bin sehr zufrieden.
    Die D7500 wäre eine gute Alternative für das DX Format, aber die
    fehlende Abblendtaste und die WLAN Implementierung sind für mich ein NO GO.
    Ich verstehe nicht, wie man so einen komplizierten Mist ausdenken kann.
    Gerade bei der D750 habe ich zu schätzen gelernt die Kamera über qdslrdashboard
    fern zu steuern.

    • Dietrich 6. Juli 2017, 16:05   »

      … dann nimmt man eine D7200 und ist glücklich :-). Ich hatte vorher die D90 und die D7200 ist in allem besser, teilweise sogar sehr deutlich (was beim Blick auf die Markteinführungsdaten auch nicht verwundert!).

      Im Ernst … die D7500 ist sicherlich eine gute Kamera, aber einige für mich wichtige Details fehlen ihr (2. Kartenschacht, Ablendtaste …). Und die Features, die sie der D7200 voraus hat (schnellerer Autofokus, schnellere Bildfolge, Klappdisplay, Touch Display …) sind für mich entbehrlich … zumal bei dem Aufpreis von im Moment €500 gegenüber der D7200.

      Also bei mir hat sich der “Haben wollen” Faktor bei der D7500 nicht einstellen wollen, ich bleibe daher gerne bei meiner D7200!
      Dietrich

  25. Klaus Martin Bardey 4. Juli 2017, 12:54   »

    Nicht nur das Fehlen der Abblendtaste hat Nikon eingespart, sondern auch den AI-Mitnehmer. Das trifft genau jene Fotografen, die noch viele alte Nokkore besitzen und damit fotografieren. Zwar können auch weiterhin alte AI-Objektive benutzt werden, aber nur noch rein manuell und nicht mit Zeitautomatik, auch die Springblende funktioniert nicht. Ein ganz klarer Rückschritt in meinen Augen.
    Ich habe mir, obwohl ich mit der D-7200 sehr zufrieden war, den Schritt auf Vollformat gewagt und die D-750 gekauft. Dein Bericht dazu hat mir geholfen.
    Ich besitze noch viele alte Nikkore, die jetzt wieder mehr zum Einsatz kommen.
    Die D-7200 werde ich behalten, da das DX-Format im Telebereich für mich einen Vorteil darstellt.

    Für all diejenigen, die nur neuere Objektive besitzen, ist die D-7500 bestimmt eine gute Wahl.

  26. Timo H. 4. Juli 2017, 10:38   »

    Danke Gunter, schöner Bericht. Ich verfolge Deine Seite schon länger und finde Deine Berichte sehr aufschlußreich.
    Zur D7500 für mich stünde auch eine Neuanschaffung an, ich habe eine D-300 und eine D-5500.
    Die D-300 kann von der Bildqualität nur noch in unteren oder mittleren empfindlichkeiten mit der D-5500 mithalten,weshalb ich über eine Nachfolgerin grübele.
    Die D-500 ist ganz toll, aber so eine große Kamera brauche ich eigentlich nicht mehr. Die D-7500 schien diese Nachfolgerin werden zu können, aber es gibt zu viele Punkte die mir Schmerzen bereiten würden: den 2. Kartenslot fände ich sehr nützlich und den hat sie nicht mehr, die Abblendtaste brauchge ich nicht oft, aber manchmal schon, auch die fehlt leider. Ich habe noch ein AiS-Ultraweitwinkel, das ich manchmal benutze und nun ohne Messung benutzen müsste. Schade.
    ich finde, die D-7500 ist eine schöne Kamera aber für den gewüschten Preis viel zu teuer. Wenn sie auf dem level der -7200 wäre (1000 Euro) würde ich vielleicht zugreifen, aber für 1500 Euro ist sie mir bei den ganzen Kompromissen zu teuer. Die D-7200 wird jetzt vielleicht noch günstiger und ist dann für mich vielleicht die besser Wahl. Das können aber andere natürlich anders sehen.

  27. Ludo Van den Bogaert 4. Juli 2017, 07:33   »

    Fantastische Info. Kommt auf der richtige moment dar ich an eine neue Kamera zu bin.
    Vielen Dank.
    Ludo

  28. Wolfgang 3. Juli 2017, 00:44   »

    Hallo

    Ich habe mir eine D 500 gekauft, meine D 7000 habe ich parallel als Reservekamera.
    Die D 7500 würde ich mir nicht kaufen, für 1.400 Euro einen Plastebomber mit nur einem Kartenslot, keine Abblendtaste und einer Displayauflösung von vor 6 Jahren, och nö lass mal.

    Hätte Nikon keine D 500 auf den Markt gebracht wäre ich zu einem anderen Hersteller gewechselt, so aber bin ich mit der D 500 glücklich für die nächsten Jahre.

  29. Bernd Jung 1. Juli 2017, 13:36   »

    Hallo Gunter,
    wieder mal ein sehr guter und objektiver Bericht.
    Die D7500 ist mit Sicherheit eine sehr gute Kamera und wie du schreibst sind wichtige und nützliche Funktionen hinzugekommen; aber leider auch wesentliche Funktionen weggefallen.
    Hier kann ich die Strategie von Nikon nicht nachvollziehen.
    Man hätte die “perfekte APS” Kamera bauen können.
    Zumal der Preis aus meiner persönlichen Sicht gegenüber der D7200 echt gesalzen ist. Natürlich nuss sich jeder selbst fragen, was er benötigt bzw. haben will.
    Gerade deswegen finde ich deine Berichte so gut. Mann wird zum eigenen nachdenken angeregt und macht sich am Ende sein eigenes Bild auf Grund der sehr gut strukturierten Gliederung und Empfehlungen deiner Berichte.
    Bei mir jedenfalls ist der “die will ich haben” Effekt ausgeblieben; im Wesentlichen wegen dem zu hohen Preis der sehr nahe an der D500 bzw. D750 liegt.
    Leider habe ich auch deinen Bericht über die D500 gelesen. Und da hat sich der “die will ich haben” Effekt dann eingestellt.
    Es ist dann aber doch die D750 geworden (heute geliefert worden).
    Der Bericht war so gut geschrieben, auch mit den tollen Fotos, das ich mir hier gedacht habe die muss ich haben!
    An der Stelle vielen Dank; auch für das sehr tolle E-Book “Diana lernt fotografieren”. Dieses Buch hat alle meine Probleme gelöst und bringt mir somit einen echten Mehrwert und steigert den Spass am fotografieren.
    Besser und strukturierter kann man so was nicht mehr machen!

    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg

    Bernd Jung

  30. Sebastian 30. Juni 2017, 13:28   »

    Hallo,
    du schreibst: “D7500 vs. D7200 […] etwas größeres Sucherbild (0,94x vs. 0,91x)”

    Aber ist es nicht so dass beide eine Vergrößerung von 0,94x haben? So habe ich es zumindest der Nikon Webseite entnommen.

    Für mich ist das als als geplagter des winzigen d5000 Viewfinders ein wesentlicher Punkt.

    Ansonsten prima Test, vielen Dank

    Sebastian

  31. Thomas 30. Juni 2017, 07:31   »

    Hallo, zunächst einmal Danke für dieses wirklich ausführliche Review. Ich habe mit Deiner Hilfe schon eine Menge (für mich) richtige Entscheidungen getroffen. Derzeit weiß ich allerdings nicht so recht weiter. Derzeit fotografiere ich mit einer D5300. Da ich aber auch Tiere (hauptsächlich Vögel) fotografiere ist mir der Autofokus zu langsam. Seit dem ich mal ein paar Tage eine D7200 testen konnte bin ich von diesem Autofokus begeißtert.

    Jetzt frage ich mich, ist die ISO Leistung und der verbesserte Autofokus einen Aufpreis 600 – 700 Euro wert? Was meint Ihr?

    • Hallo Thomas, der Autofokus der D7200 ist schon deutlich besser für schnelle Tierfotografie und Vögel geeignet, als der der D5300. Weiterhin ist die Kamera deutlich schneller und der Sucher ist größer. Ob Dir das allerdings den Aufpreis wert ist, ist eine Frage, die Du nur selbst beantworten kannst. Was einem wieviel wert ist, ist wirklich sehr subjektiv… :-)

  32. Ist es richtig, dass die D7500 einen Kunststoffbody hat?
    Die D7200 hat einen Body aus Magnesiumlegierung
    Das wäre ein negatives Argument für die D75oo.

    • Nicht unbedingt, es scheint sich um eine speziellen Kunststoff zu handeln, der sehr stabil sein soll und dazu auch leichter. Im Endeffekt wird erst die Praxis zeigen, wie stabil das Gehäuse ist. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber auch sagen, dass ein Sturz, bei dem ein Kunststoffgehäuse zerbricht in der Regel auch andere Dinge an der Kamera zerstört. Und umgekehrt ist ein Magnesium Body auch kein Garant dafür bei einem heftigen Fall nichts anderes kaputt geht. Das ist der Grund, warum ich das nicht als negativen Punkt aufgenommen habe.

  33. Thomas B. 27. Juni 2017, 17:33   »

    Hallo Gunter,

    auf Deinen Review habe ich gewartet, da er einen schön pragmatischen Kontrast zu den amerikanischen “Ich weiß was, im Keller brennt Licht!”-YouTube Reviews darstellt !
    Beruhigend also, dass nicht alle Profis den Verriss-Hype mitmachen; ich finde die Kamera auch erstmal gelungen. Interessieren würde mich aber noch Deine Einschätzung zu folgenden, nicht erwähnten Punkten:
    1) Es gibt keine Möglichkeit mehr einen Batteriegriff anzuschließen! (fehlende Kontakte) – Schlimm ?
    2) Die Akkupower finde ich immer schwierig zu bewerten. da sehr individuell (viel LV, viel Zoom, viel jpg-Gedöns – viel Stromverbrauch). Die Messwerte geben aber einen bedenklichen Hinweis:
    D7500 – ca. 950 Aufnahmen
    D7200 – ca. 1.250 Aufnahmen
    D5500 – ca. 1.900 Aufnahmen (!) (kleinere Kamera, anderer Akku)
    sieht erstmal recht wenig aus, wird das zum Problem?
    3) niedrigere Bildschirmauflösung

    Deine Meinung dazu würde Deinen erstklassigen Testbericht abrunden !

    Danke
    Tom

    • Hallo Thomas,
      zu Deinen Fragen.
      1) Batteriegriff: ich benutze keinen. Ich habe immer einige Akkus dabei, Fotografieren im Hochformat mache ich selten und ich sehe auch keinen Sinn darin, mir eine leichte Kamera zu kaufen und sie dann mit einem solchen Griff “zu beschweren”. Weiterhin macht ein Hochformatgriff die Kamera auf dem Stativ instabil. Also: ich vermisse die Option kein Stück.
      2) Kann ich nichts zu sagen, alle Nikons halten um Welten länger als spiegellose Kameras. Und die Laufzeit hängt extrem davon ab, wie man damit fotografiert. Bildreview, Liveview, etc… Bei den Snapbridge Kameras würde ich halt den Flugmodus einschalten, dann halten die gefühlt (nicht gemessen) genauso lange wie die anderen.
      3) Das muss man zumindestens beim 1:1 Zoom im Kopf haben, da die geringe Auflösung dann das Bild natürlich stärker vergrößert, als z.B. bei der D500. Klar ist das Display der D500 da besser. Aber man kann auch mit dem der D7500 leben, wenn man es weiß. Ggf. den Zoom auf der OK Taste dann halt lieber mit 1:2 belegen. Ich ergänze das nochmal oben.
      Grüße,
      Gunther

      • Hi Gunter,

        vielen Dank, das gibt nun ein vollständiges Bild Deiner Meinung und für viele in meinem Umfeld ist die eine wichtige Leitplanke !
        Grae Amateure sind für solche Gimmicks wie “Batteriegriff” schon empfänglich (sieht total professionell und teuer aus ! …), aber Deine Einschätzung lenkt sanft zurück zur Realität! :-)
        Das “Unbrauchmarmachen” der WLAN Funktion durch Snapbridge war sicher eine schlechte Entscheidung von Nikon. Die besagten Youtube “Reviews” beschränken sich aber leider darauf Nikons Produktmanagement zu “bashen”, anstatt sich auf die Beurteilung der Anwendung des Vorliegenden zu konzentrieren. Das tust Du mit Deinen Berichten – Danke dafür !
        Gruß
        Tom

  34. Vegeta 27. Juni 2017, 15:48   »

    Danke für die ausführliche Review.
    Für meine Bedürfnisse gleichen sich die positiven Neuerungen mit den negativen fast aus, damit hat sich ein Kauf als Zweitkamera erledigt. Auch wenn der neue Live-View das Leben schon einfacher machen würde.

  35. Romano 26. Juni 2017, 21:11   »

    Hallo

    @Leo: Die Herstellung des Display wird billiger… denke ich….

    Nun, denn… Damals ist der Sensor der 7100/7200 in das Gehäuse der 3×00 und 5×00 gewandert. Und ich denke, dass dies auch wieder der Fall sein wird – mit den neuen D5y00 und D3y00. Hoffe nur, dass der Rotstift bei dem komischen Bluetooth LE angesetzt wird und nicht woanders, wie z.B. dem hinteren Einstallrad (Nikon: “Sowas unnötiges warum nicht alles über Touchscreen”) oder dem Knopf für die Bildwiedergabe (Nikon: “Wer braucht DEN schon”).

    Jedenfalls bin ich gespannt, auf die neue D5y00-Reihe… Und wenn diese denselben Sensor bekommen, wie in der 7500…. Und wenn die Mängel, die bei der 7500 behoben wurden, NICHT in den D5xxxer verbleiben, dann… Olala… i’m Happy….

    In diesem Sinne…
    MFG

    Romano

  36. Joachim Schmolke 26. Juni 2017, 19:31   »

    Hallo Günther,
    vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Eines vermisse ich allerdings: Wie sieht es mit dem Rauschverhalten im Vergleich zur D7100 und D7200 aus?
    Ich habe die D7100. Bis auf das Rauschverhalten ist die Kamera OK. Wenn jedoch die D7500 hier deutlich besser ist, dann würde ich meine D7100 verkaufen.
    Für eine Antwort wäre ich Dir dankbar.

    Herzlichen Gruß

    Joachim

    • Die D7100 hatte einen Sensor von Toshiba, davor und danach wurden Sony Sensoren verbaut. Der Toshiba Sensor ist etwas schwächer im Bereich Rauschverhalten. Die D7200 war vom Sensor her also besser und die D7500 legt, vor allem wegen der etwas geringeren Auflösung, auch noch ein wenig zu. Die Unterschiede zwischen letzteren sind aber sehr gering, der D7200 Sensor ist schon sehr gut gewesen. Ich würde eher nach den Features gehen, da sind die Unterschiede deutlich größer, als bei der Bildqualität.

      • Manfred 28. Juni 2017, 07:22   »

        Also laut diversen Quellen im Netz ist das nicht so…
        Ab 7100 wurden Toshiba Sensoren verbaut, und ich persönlich z.B. habe den Eindruck, daß meine alte D90 mit höherer Iso bessere Bilder produziert als meine neuere D7200. Da hab ich mit der 7200 z.B. bei Nachtaufnahmen ohne Stativ immer einen deutlichen Lila-Stich in dunklen Bildpartien (Farbrauschen), sowie deutliches allgemeines Rauschen, wenn ich z.B. Iso 800 benutze. Das ist auch in Lightroom mit der Entrauschung nicht vernünftig wegzu”bügeln”.
        Man sollte da keine Wunder erwarten…
        Gruß Manfred

        • Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Der D90 Sensor hat nur 12 MP, der der D7200 24. Der D7200 Sensor ist um Klassen besser, als der der D90, insbesondere beim Rauschverhalten und dem Dynamikumfang.
          Wenn Du einen Sinnvollen Vergleich machen willst, musst Du die Bilder der D7200 auf 12MB runterskalieren. Alles andere macht keinen Sinn.

          • Dietrich 6. Juli 2017, 12:35   »

            Hallo Joachim,
            ich hatte die D90 und nutze nun seit ca. knapp zwei Jahren die D7200. Also dass die D90 bei höheren ISO-Zahlen bessere Bilder macht, als die D7200, kann ich absolut nicht bestätigen.

            Im Gegenteil, neben der höheren Auflösung und dem besseren Autofokus (plus ein paar anderen Features, die ich nicht missen möchte!) ist es vor allem das geringere Bildrauschen bei höheren ISO-Zahlen, was mich bewogen hatte, der D90 den Rücken zu kehren.

            Gruss,
            Dietrich

      • Thorsten 22. Juli 2017, 10:59   »

        Hmm, das mit dem Sensor wird von dxomark aber anders dargestellt.
        @Gunther: Kannst Du einmal Deine Einschätzung zu den Ergebnissen auf dieser Website geben und vllt. ergänzen, was die Sensorauflösung hier für eine Rolle spielt?
        VG Thorsten

        • Ich bin bei solchen “Zahlen”-Verleichen immer sehr vorsichtig. Ich kenne die Zusammensetzung der Zahlen nicht und ich finde auch nicht, dass man die Qualität eines Sensors oder einer Kamera mit einer Zahl ausdrücken kann, da spielen immer sehr viele Komponenten eine Rolle und am Ende kommt dann ein Durchschnittswert heraus. Finde ich gerade im Bereich der Fotografie auch sehr schade, wenn dann Kamereras, die ja eigentlich künstlerische Werkzeuge sein sollen, auf solche Zahlen runtergebrochen werden.

  37. Marco 26. Juni 2017, 17:51   »

    Hallo Gunter,

    vielen Dank für Dein ausführliches Review.

    Ich kann Deinen Frust darüber, dass man das integrierte WLAN nicht mehr mit Drittapps wie qDslrDashboard nutzen kann, verstehen.

    Wenn man diese Anforderung nicht hat, finde ich Snapbridge (für iOS) allerdings ganz passabel. Ich fotografiere mit meiner D500 ausschließlich in RAW. Bilder, die ich gerne vorab teilen möchte (z. B. per WhatsApp) bearbeite ich mit der RAW-Bildbearbeitung der Kamera (die übrigens schon erstaunlich viel kann und entsprechende JPEGs erstellt) und lade diese anschließend mit Snapbridge auf mein Smartphone/Tablet herunter. Das funktioniert sehr zuverlässig. Anschließend werden die RAW-Dateien dann in aller Ruhe in Lightroom bearbeitet.

    Ich finde Deine Bewertung von Snapbridge daher ein wenig zu negativ.

    Viele Grüße aus dem sonnigen Freiburg
    Marco

  38. Anmerkung noch zum Vergleich mit der D7200: Die Displayauflösung hat man leider veringert bei der D7500, warum auch immer.

  39. Hallo Gunter,
    Danke für das sehr ausführliche Review. Die Kamera ist von Dir wirklich überzeugend und ehrlich beurteilt und argumentiert.
    Ich hatte auf eine schöne D7200-Nachfolgerin gehofft, da die D500 für meine Zwecke -Reise- und Peoplephotographie- zu groß und schwer ist und die hohe AF-Leistung der 500 benötige ich auch nicht.
    Leider ist aber der zweite Kartenslot weggefallen, den ich für automatische Backups geschätzt hätte und meine noch vorhandenen AiS-Objektive kann ich auch nicht mehr anschließen. Der Wegfall der Abblendtaste ist ebenfalls unverständlich. Insgesamt ist die Kamera auch preislich viel zu nah an der D500, was sich natürlich noch ändern kann. Werde wohl doch nach einer zweiten D7200 schauen. die gibts für um die 900 Euro.
    Schade Nikon, Ihr könntet so tolle Kmaeras bauen, wenn ihr nicht immer irgendwo den breitest-möglichen Rotstift ansetzen würdet.

  40. Korbinian Strasser 23. Juni 2017, 21:25   »

    Hallo Gunther,

    bisher das beste Review zu dieser Kamera.
    Danke dafür du bist Klasse!

    Info: Kleiner Rechtschreibfehler hat sich eingeschlichen: “Sonnenuntergang mit der D7500 – der Dynamikumfang erlauf=erlaubt** ein aufhellen des Vordergrundes, ohne den Himmel ausfressen zu lassen”

    Schöne Grüße aus Oberbayern
    Korbinian

  41. Norbert 23. Juni 2017, 19:30   »

    Zuerstmal danke fuer das Review,
    und dann haette ich noch eine, vielleicht etwas naive Frage: Hat die D7500 noch die selben Zubehoeranschluesse wie zb die D7100? Also vor allem diesen seltsamen Nikon-USB-Anschluss und die GPS Buchse. Und koennte man das eingebaute WiFi dann eventuell mit dem WU-1a umgehen? Der hat bei meiner D7100 immer recht gut mit qDslrDashboar funktioniert…

    Beste Gruesse

    Norbert

    • Die Zubehör Anschlüsse sind die gleichen. Ob der WU Adapter funktioniert, weiß ich nicht. Ich fand ihn immer sehr schwach von der Sendeleistung.
      Solltest du es herausbekommen, lass es mich gerne wissen, dann ergänze ich das.

  42. Hallo Gunther,

    mit dem Klappdisplay hast du absolut recht. Seit dem ich Kameras der D5x00 Serie habe, verstaubt meine D7000 mehr und mehr. Das Nikon jetzt endlich das Klappdisplay bei den “großen” bringt, kommt für mich leider etwas zu spät :(

    Weil ich bei der 5x00er Reihe das zweite bedienrad schmerzlich vermisse, habe ich mir letztes Jahr eine OMD angeschafft. Seitdem lasse ich meine insgesamt 4 Nikon Kameras meistens einfach links liegen und nutze die OMD.

    Ich bin auch ein großer Fan der Sigma Objektive. Die Art Festbrennweiten für Micro four third sind einfach fantastisch.

  43. danio 22. Juni 2017, 23:49   »

    Schönes Review!

    Den Flat Modus gab es aber auch schon bei der D7200.
    WLAN Umsetzung und der mangelende Bedarf an LV und Video machen die aber eher uninteressant. Zudem ist der Aufpreis zur D500 vergleichsweise gering, als dass ich zu diesem Lückenfüller greifen würde.

  44. Joachim 22. Juni 2017, 22:36   »

    Hallo Gunter,

    gutes Review das sich mit meinen Eindrücken deckt.

    Einen kleinen Hinweis zum Touchscreen habe ich noch, mann kann mit einem kleinen Scrollbalken sehr schnell durch die Bilder blättern.
    Der Balken ist nur sichtbar wenn man ganz unten am Rand nach links oder rechts wischt und dann kann man extrem schnell durch große Mengen von Bildern blättern und auch einen Zeitrafferfilm schon als vorschau animieren.
    Finde ich ein tolles Feature.

    Beste Grüße
    Joachim

  45. Sehr interessanter Blogpost, dem man anmerkt, dass Du Dich im Nikon-Programm super auskennst und mit der Kamera wirklich fotografiert hast.

    Kurzer Hinweis auf einen Typo: Du schreibst an zwei Stellen “Fokus-Peeking”, meinst aber ganz sicher das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Fokus-Peaking

    Viele Grüße

    • Oh ja, ich schreib’s immer wieder falsch… Ist korrigiert, danke! :-)

      • Gerne!

        Vielleicht hab ich eine Eselsbrücke für Dich: Du gehst doch bei Deinen Touren usw. auch mal auf Gipfel, also auf gut deutsch: auf Peaks! Wenn ich das richtig verstehe, hebt diese Fokusfunktion die Gipfel der Schärfe hervor… ;-)

        Grüße,

  46. E.Kromer 22. Juni 2017, 20:40   »

    ” Als Sensor kommt der derzeit beste APS-C Sensor am Markt zum Einsatz …
    Der vermeintliche Rückschritt von den 24 MP der D7200 auf “nur” 21 MP in der D7500 kommt dem Dynamikumfang, der ISO-Leistung und auch der Geschwindigkeit der Kamera zu Gute … ”

    Wenn man sich die Sensorbewertungen auf DxO anschaut, zeigt sich ein etwas anderes Bild. Demnach hat sich bezüglich Dynamikumfang und HighIso Leistung nichts mehr weiter entwickelt.
    Du schreibst zwar, solche Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, aber …
    wie kommst Du zu Deiner Aussage ?

    Danke

    • Ich habe mit den Kameras Fotografiert und die RAW Dateien selbst verglichen. Ich habe aber auch geschrieben, dass die Unterschiede gering sind und wir uns auf einen sehr hohen Niveau bewegen, wo sich schon länger nicht mehr allzuviel im Bereich der Sensoren tut. Schau dir doch meinen Artikel zur D500 noch einmal an, da gehe ich genauer darauf ein.

  47. David 22. Juni 2017, 20:03   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für das gelungene Review. Zwei Sachen hast du noch nicht aufgeführt, die Nikon leider noch weggespart hat, daher dies noch kurz als Info. Im Gehäuse ist im Gegensatz zur D7200 kein Magnesium mehr verbaut, es handelt sich nun um ein Kunststoff-Composite-Gehäuse. Die Abdichtung soll angeblich aber nicht leiden. Zum zweiten fehlt noch der Mitnehmer für Blendenringe, so dass Liebhaber von manuellen Objektiven (Ai, Ai-s) nun das Nachsehen haben. Eigentlich schade, dass bei einem solchen Modell wieder die Schritte rückgängig gemacht werden, die damals die D7000 deutlich von der D90 abgehoben haben.

  48. Sebastian 22. Juni 2017, 19:01   »

    Hallo Gunther,

    wieder mal ein toller und sehr ausführlicher Bericht. Falls ich irgendwann mal dazu komme meine D5300 zu ersetzen wird es wohl auch die D7500 werden, statt der D7200 oder Vollformat ( fast alle Objektive umstellen ist dann doch sehr teuer). Die Vorteile im Live View und das Klappdisplay überwiegen am Ende, für mich persönlich. Denn in allen anderen Punken bietet die D7200, außer in der Bedienung und im Autofokus, dann doch für mich nicht den Ausschlag gebenden Mehrwert (Wenn ich wirklich ehrlich zu mir bin ;-)).

    Einen Punkt müsste man allerdings noch zu deinem Bericht hinzufügen. Soweit ich es mitbekommen habe hat die D7500 auch keine Möglichkeit mehr einen Batteriegriff zu montieren, was ich persönlich sehr schade finde. Würde manchmal gerne einen ordentlichen an der D5300 verwenden. Aber gut, es geht natülich auch ohne und die genannten Vorteile gegenüber der D7200 überwiegen dann am Ende doch wieder :-)

    Grüße,
    Sebastian

  49. Ingo Gorges 22. Juni 2017, 15:26   »

    Hallo Gunter,
    recht herzlichen Dank für den tollten Testbericht, vor allem, merke ich mit jedem Wort, dass es ehrlich gemeint ist. Im Nachhinein denke ich, dass meine vor drei Wochen getätigte Entscheidung zugunsten der D750 für mich auch nach durchlesen des Testberichtes absolut richtig war.
    Viele Grüße Ingo

  50. Klasse Test mit vielen interessanten Infos. Wie immer um einiges besser und aufschlussreicher als die, die man sonst im Netz findet.

    Tja, für meine Hobby Anwendungsgebiete ist die D7500 echt fast perfekt. Schade nur um die Punkte die Nikon mal wieder mit der Software vermasselt hat! Echt teils nicht zu fassen…
    Für Zeitraffer könnte man ja aber auch ein alt Handy per USB anschließen und dann per Remote Zugriff mit einem anderen Handy per WLAN fernsteuern oder? Ist zwar wirklich auch umständlich und nervig, dass dies nicht von Haus aus geht, aber theoretisch sollte dies doch als Notlösung auch gehen, oder?

    Trotzdem werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit die D7500 in etwas fernerer Zukunft holen.

    • Man kann ein OTG-fähiges Handy (Android) per OTG-Adapter an die Kamera anschließen und dann per qDDB über das Kabel steuern. Habe ich auch hier beschrieben.

      • Das ist mir bewusst da ich dies, dank deiner Anleitung, mit meinem alten Handy schon gemacht habe. Die Frage ist ob man dieses per OTG angeschlossene Handy dann wiederum mit z.B. TeamViewer für Fernsteuerung mit einem anderen Handy stabil steuern kann. Da viele noch ein altes Handy rum liegen haben könnte man dann damit das SnapdBridge Problem für kleines Geld (OTG Kabel) evt. umgehen. Habe aber noch nie ein Handy per Remote mit einem anderen Handy gesteuert und deshalb keine Ahnung ob das praktikabel ist.

        • Sehe darin keinen Vorteil und mir wäre es zu umständlich.

          • Oh, ok mein Fehler. Dachte an die Handy Lösung um billig per Funk steuern zu können. Gibt ja aber auch noch die Lösung per TPLink-Router bei welcher ich, warum auch immer einen sehr sehr hohen Preis in Erinnerung hatte. Mit dem MR3020 ist dies dann aber wirklich auch kein Problem.

  51. Hartmut 22. Juni 2017, 13:50   »

    Hallo Gunther,

    ich habe mir gerade eine neue Nikon DX gekauft und mich ganz bewußt gegen die D7500 und für die D7200 entschieden. Die Gründe waren
    1. die bei der D7500 fehlende Abblendtaste. Ich finde es ganz wichtig, dass ich die Tiefenschärfe und das Bokeh vor der Aufnahme beurteilen kann. Wenn Nikon demnächst generell die Abblendtaste weglässt, wird das vile Käufer in die Arme von Sony und Fujifilm treiben.
    2. die höhere Auflösung bei der D7200. Ich argeite nicht immer perfekt und muss manchmal noch etwas bescheiden. Dann habe ich bei 24 MP einfach mehr “Fleisch” als bei 21.
    3. Der fehlende 2. Kartenslot. Ich finde es einfach genial, auf einer Karte jpg und auf der andere raw zu speicher, Meisztens reicht mir jpg, aber ich habe immer noch raw in der Hinterhand.

    • die höhere Auflösung bei der D7200. Ich arbeite nicht immer perfekt und muss manchmal noch etwas beschneiden. Dann habe ich bei 24 MP einfach mehr “Fleisch” als bei 21.

      Das funktioniert aber nur, wenn Deine Objektive auch wirklich 24 Megapixel auflösen (das tun nur ganz wenige), ansonsten ist es ein Trugschluss. Ich habe das in diesem Artikel ausführlich erklärt.

      • Hartmut 22. Juni 2017, 14:13   »

        Klar, die Auflösung der Objektive ist natürlich wichtig. Aber dasselbe Objektiv zeigt eben auch mit einem höher auflösendem Sensor bessere Bildqualität. Das kann man gut bei DxOMark verfolgen, wo dasselbe Objektiv an unterschiedlichen Sensoren getestet wird.
        Und bei DxOMark ist der Sensor der D7200 der beste je getestete APS-C-Sensor (Score 87, Nikon D500 und damit auch D7500 nur 84). Auch das hat mich zur D7200 gebracht.

        • Solche Zahlen sind etwas mit Vorsicht zu genießen…

          • Hartmut 11. Juli 2017, 11:29   »

            Hallo Gunther,
            in der neusten Ausgabe des foto-Magazin (8/2017) werden die D7200 und die D7500 verglichen. Die D7200 hat bei ISO 100 eine effektive Auflösung von 18 Megapixeln, die D7500 dagegen nur 11,4. Selbst bei ISO 1600 ist die D7200 mit 15,5 gegenüber 8,2 der D7500 weit überlegen. Ich fühle mich dadurch mit dem Kauf der D7200 voll bestätigt, hätte ich die D7500 genommen, würde ich mich sehr ärgern.

          • Wie gesagt. Solche Zahlen halte ich für fragwürdig. Keine Ahnung, was oder wie da gemessen wird, mit welchem Objektiv etc. etc. Eine Kamera nach solchen Zahlen zu kaufen ist wie Malen nach Zahlen… :-)

  52. Monika 22. Juni 2017, 13:27   »

    Vielen Dank für den Test Gunther. Wie immer finde ich auch in diesem Test von dir viele praxisnahe Informationen. Ich bin seit der Veröffentlichung der Daten zur D7500 schon gespannt gewesen, mehr über diese Kamera zu erfahren, möchte ich gerne meine D7100 ersetzten. Die Frage ist nun weiterhin, möchte ich eine zweite D750 oder eine D7500 oder warte ich auf einen potentiellen Nachfolger der D760 für einen zusätzlichen Body zu meiner D750. Mal sehen, wie ich mich entscheide:-)
    Schönen Tag und viele Grüsse

  53. Daniel wiedner 22. Juni 2017, 11:53   »

    Hi Gunter
    Vielen Dank für deinen Bericht. Für mich stellt sich die Frage ob ich mir die D7500 mit dem 18-35 oder die d750 mit dem 35 1.4 er holen sollte. Hauptsächlich fotografiere ich meine Kids, auf AusFlügen, auf Reise und Landschaft.

    Preislich tun sie sich net viel!

    BesteN dank für deine Einschätzung! !
    Gruß aus Wien

    • Ganz klar das18-35 + D7500.

      • Klaus 27. Juni 2017, 20:15   »

        Hab mir heute ganz unpopulär lieber ein neues Objektiv als ne neue Kamera gekauft ;)
        Das 18-35 wird jetzt an der guten alten D300 betrieben bis die D7500 preislich in Bereiche kommt die in einem vernünftigen Verhältnis zu den restlichen Modellen steht. Dann wird diese wohl auch in unseren Haushalt wandern. Hatte sie heute im Laden in der Hand, die Vernunft hat aber gesiegt.

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