Nikon Z6 und Z7 – Hands-On Review – meine ersten Tests und Einschätzung!

23082018

Nikon hat heute ein neues spiegelloses System (DSLM) vorgestellt und dazu gleich zwei Kameras mit Vollformat-Sensor sowie drei dazu passende Objektive. Dazu gibt es einen Adapter, über den so gut wie jedes Objektiv mit F-Mount an das neue System angeschlossen werden kann. Ich hatte vorab die Gelegenheit, die Kameras auszuprobieren und schildere euch hier meine ersten Eindrücke. Diesen Artikel ergänze ich, sobald ich weitere Informationen / Erfahrungen habe.

Nikon betritt den Bereich der Spiegellosen Vollformat DSLM Kameras spät, aber mit der Ambition, alles richtig zu machen und aus den Erfahrungen der Mitbewerber zu lernen. Ich selbst war bisher immer bekennender DSLR-Fan, bislang konnte mich keine der am Markt verfügbaren spiegellosen Kameras wirklich überzeugen. Im Bereich der Systeme mit Vollformat Sensoren beschränken die sich derzeit aber auch auf Sony und Leica. Sony hat sicher viel für diese Sparte getan, allerdings werde ich mit den Kameras nicht wirklich warm, weil sie für meine Art der Fotografie bisher immer einige Nachteile hatten. Und Leica überlasse ich dem Paddy… :-)

Ein bisschen Historie

Warum überhaupt Spiegellos? Nun der Klapp-Spiegel in der DSLR wurde damals ja noch zu Analogzeiten erfunden, um exakt das Bild, welches durch das Objektiv kommt auch im Sucher sehen zu können. Vorher gab es die Messsucher Kameras, die mit zwei verschiedenen Optiken – eine für den Sucher und eine für den Film gearbeitet haben. Die Probleme waren offensichtlich:  die Brennweite des Objektivs spiegelte sich nicht im Sucher wieder. Der Sucher zeigte nicht exakt den Bildausschnitt, den das Objektiv aufnahm. Und so weiter. Ich bewundere die Leute, die sich das sogar heute noch freiwillig antun… :-)

Spiegelreflex – Spiegel unten / Spiegel oben

Die Einführung der DSLR war damals eine Offenbarung. Hier wird das Bild durch das Objektiv auf einen Spiegel gelenkt, läuft dann durch ein Prisma und lässt sich dann durch den Sucher seitenrichtig betrachten. Beim Auslösen klappt der Spiegel dann nach oben und das gleiche Bild landet auf dem Film bzw. Sensor.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich zum ersten mal durch den Sucher eine DSLR geschaut habe (nachdem ich vorher auch nur Messsucher-Kameras von meinen Eltern kannte) – wow, das war cool. Man konnte nun wirklich den Schärfe-Verlauf im Sucher sehen und bekam exakt den gleichen Ausschnitt auf den Film, den man im Sucher sah. Zoomen am Objektiv sah man im Sucher.

Die DSLR Technik hat sich bis heute bewährt und gehalten, auch, wenn es mittlerweile andere Möglichkeiten gibt, das Objektiv-Bild sowohl in den Sucher als auch auf den Sensor zu bekommen.

Speziell ist das die Umsetzung über einen elektronischen Sucher, der das Sensorbild über ein Display im Sucher anzeigt. Leider hat es Jahre gedauert, bis diese Sucher-Displays dem “Video-Kamera-Look” entwachsen sind und nun annähernd die gleiche Qualität liefern, wie ein optischer Sucher. Darüber hinaus, bieten solche elektronischen Sucher aber natürlich auch Vorteile. So können z.B. Informationen, wie das Histogramm, Schärfe-Bereiche etc. ganz einfach in das Display eingeblendet werden. Darüber hinaus fällt dadurch die doch recht aufwändige, große und physikalisch träge Spiegelkonstruktion weg und damit die Notwendigkeit, beim Fotografieren immer “laut” zu sein. Hochzeits- und Theaterfotografen können ein Lied davon singen.

Wer einmal den Spiegel einer D5 beim Auslösen mit 12fps beobachtet hat, weiß, was da für eine technische Meisterleistung dahinter steckt und welche Massen da in atemberaubender Geschwindigkeit bewegt werden.

Mit den Fortschritten bei der Display-Technologie relativieren sich die Vorteile des optischen Suchers aber und im Gegenzug können Kameras die Vorteile der elektronischen Sucher voll ausspielen und auch bei den Fotografen eine entsprechende Akzeptanz erzielen. Das zeigen auch die aktuellen Marktanteile. Viele Käufer sind offenbar bereit für den Umstieg.

Marktanteile

Der Marktanteil der Spiegellosen Verkäufe laut Nikon mittlerweile weltweit bei 30% und in Deutschland offenbar sogar schon bei 50%. Zeit für Nikon, diesen Markt zu betreten.

Damit das wirklich funktioniert, reicht es aus meiner Sicht aber nicht, gleich gut wie die Mitbewerber zu sein, sondern Nikon muss Alleinstellungsmerkmale umsetzen, die ihre Lösung von den anderen abhebt. Das ist auch Nikon bewusst. Ob das gelungen ist, darauf war ich sehr gespannt.

Unter strenger Geheimhaltung wurden einigen Presse-Kollegen und mir die neuen Kameras in Hamburg vorab präsentiert. Noch Vorserien-Modelle – aber nach den ganzen “Rumors” im Netz, für mich nun endlich die Möglichkeit, die Kameras zu sehen, sie in die Hand zu nehmen, sie auszuprobieren. Darauf habe ich mich sehr gefreut.

Zunächst einmal haben mich die Ziele interessiert, die sich Nikon für das neue System ins Pflichtenheft geschrieben hat. Das Hauptziel ist laut Nikon nicht weniger, als die Vorteile der beiden Systeme DSLR und DSLM miteinander zu kombinieren.

Schauen wir uns einmal an, was die offensichtlichen und heute am Markt schon umgesetzten Alleinstellungsmerkmale der DSLM Kameras sind:

  • Kleiner und leichter als DSLR
  • Bessere Video-Fähigkeiten (z.B. Autofokus bei Video, Stabilisator im Kameragehäuse)
  • Die Potenziale eines elektronischen Sucher (What you see is what you get, Einblendungen wie Histogramm, Bildreview, etc. direkt im Sucher)
  • Schnellere Bildfolgen durch Wegfall eines Großteils der Mechanik (Spiegel)
  • Lautlose Auslösung

Darüber hinaus möchte Nikon nun aber auch noch die bewährten Vorteile der Spiegelreflex in das neue System einbringen:

  • Ergonomie durch tiefen Griff und gutes, gewohntes Handling
  • Zuverlässigkeit
  • Wetterschutz
  • Kompatibilität mit vorhandenen F-Bajonett Linsen
  • Übernahme der bewährten Menü- und Benutzerführung

Die Kameras

Es wird zwei Kameras geben, die Z6 und Z7 heißen.

  • Die Z7 wird eine 46 MP Kamera sein, die 9 Bilder pro Sekunde aufnehmen kann und einen ISO Bereich von 64-25.600 abdeckt. Sie hat 493 AF Felder.
  • Die Z6 hat 24 MP, nimmt 12 Bilder pro Sekunde auf, deckt einen ISO Bereich von 100-51.200 ab und hat 273 AF Felder.

Ansonsten sind die Kameras gleich – sie unterscheiden sich nicht in der Ausstattung. Das im Folgenden Gesagte bezieht sich also auf beide Kameras, sofern ich nicht ausdrücklich darauf hinweise.

Die Kameras haben einen neuen Prozessor, die Sensoren wurden von Nikon entwickelt und sind wieder BSI Sensoren (Backside Illumination), für besseres Rauschverhalten.

Haptik

Bei den Z-Kameras hat Nikon dankenswerterweise darauf verzichtet, auf den “Retro”-Zug aufzuspringen, wie es andere tun. Die Z6 und Z7 sind echte Nikon Kameras, in einem sehr schön modernisierten Gewand. Insbesondere der tiefe, ergonomische Griff begeistert und lässt die Kameras fantastisch in der Hand liegen. Das setzt bei dem Redesign zugunsten tieferer Griffe an, das Nikon in den letzten Jahren auch bei den DSLR Kameras realisiert hat.

Der elektronische Sucher steht relativ weit nach hinten vor, das ist der aufwändigen optischen Konstruktion geschuldet, die für ein sehr großes und helles Sucherbild sorgt. Auch die Brillenträger in unserer Preview-Runde waren ganz angetan. Außerdem verhindert der nach hinten abstehende Sucher effektiv die Nasenwischerei auf dem Display.

Die Tasten auf der Rückseite sind allesamt auf der rechten Seite angebracht und wirken sehr aufgeräumt.

Monitor, Sucher und Schulterdisplay

Schulterdisplay

Starten wir mit dem Schulter-Display: es ist kein LCD sondern ein OLED-Display, welches richtig schick und modern aussieht im Vergleich zu den LCDs anderer Kameras. Hier werden die wichtigsten Einstellungen (Belichtungszeit, Blende etc.) oben auf der Kamera angezeigt. Das Display lässt sich abschalten.

Monitor

Der Monitor ist ein 3,2″ Klappdisplay mit 2,1 Mio Bildpunkten, ähnlich dem der D850. Es ist ein LCD mit Touch-Funktionalitäten und der sehr hohen Auflösung die auch die D850 anbietet.

Elektronischer Sucher

Der elektronische Sucher ist das Beste, was ich bisher an elektronischen Suchern gesehen habe. Er kommt einem optischen Sucher extrem nah und bietet darüber hinaus natürlich die Vorteile eines elektronischen Suchers.

Mit 3,69 Mio Pixeln ist er sehr hochauflösend. Ich konnte weder Pixel, noch Flackern, Schlieren oder andere negative Effekte feststellen, weder bei Tageslicht noch bei Kunstlicht. Kurzum: dieser Sucher hat mich beeindruckt. Der Sucher sitzt hinter eine sehr aufwändigen optischen Konstruktion, die zu einem sehr großen Sucherbild führt (0.8x, größer als bei der D850), 100% Abdeckung ist bei einem elektronischen Sucher ohnehin klar.

Was mir auch gut gefällt ist, dass der Sucher sehr aufgeräumt daher kommt. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern, die die Infos als über das Bild legen gibt es bei Nikon oben eine aufgeräumte Statusleiste, in der man die Kameraeinstellungen ablesen kann, ohne dass das Bild dadurch zugemüllt wird.

Ein-/Ausschalten der Kamera

Ich habe die Zeit nicht gemessen, aber ich kann kaum eine Verzägerung feststellen, zwischen dem Einschalten der Kamera und der Schussbereitschaft. Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt, der mich schon bei vielen anderen Spiegellosen Kameras extrem gestört hat. Wenn ich ein Motiv sehe, will ich mit einem Handgriff die Kamera ans Auge nehmen und einschalten und sie muss sofort schussbereit sein. Eine Wartezeit oder der Blick durch einen schwarzen Sucher ist für mich dabei inakzeptabel. Und Nikon hat hier nicht enttäuscht: sie haben geschafft, dass man auch beim einschalten der Spiegellosen keine nennenswerte Verzögerung merkt.

Autofokus

Der Autofokus der Z6 und Z7 ist eine Kombination aus Phasen-AF und Kontrast-AF. Bei meinen Tests war er sehr schnell und akkurat. Der große Vorteil gegenüber einer DSLR ist, dass die Fokus-Felder bis an den Rand gehen. Bei der Z7 gibt es 493 Fokusfelder, bei der Z6 gibt es 273 Fokusfelder. Das ist wirklich viel und ermöglicht ein schnelles und exaktes Fokussieren.

Ich konnte keinen Unterschied beim Fokussieren mit Objektiven mit Z-Bajonett vs. solchen mit F-Bajonett, die via Adapter angeschlossen waren feststellen. Auch das Fokussieren von Fremdhersteller Objektiven (im Test Sigma Art 18-35) hat hervorragend funktioniert, ob es bei allen Fremdhersteller Objektiven funktioniert, weiß ich nicht.

Update: weitere Infos zum AF

Etwas schade ist, dass die bewährte AF-Taste vorne links an der Kamera weggefallen ist. Allerdings kann man sich eine der Funktionstasten oder die Video-Aufzeichnungstaste mit der Wahl des AF-Modus belegen.

Die AF-Modi wurden aufgrund des geänderten Autofokus Systems (Phase+Kontrast) auch umstrukturiert. Den gruppenautofokus, 3D AF oder die Fokusmodi d9/d25/d153 gibt es in der Form nicht mehr. Die Autofokus Möglichkeiten erinnern mehr an den Einstellmöglichkeiten, die man bei anderen Nikons für den LiveView Autofokus hat – allerdings natürlich viel besser und performanter.

Es gibt Einzelfeld und einen “Dynamic” Modus (für AF-C). Das entspricht ungefähr dem bekannten Einzelfeld und D9 Autofokus. Dann gibt es noch einen “Auto” Modus mit Gesichtserkennung.

Die Autofokuspunkte sind sehr gut sichtbar und der gewählte leuchtet rot auf, so dass man ihn gut erkennen kann.

Anstatt weiteren Modi wie “d25” oder “Gruppe”, gibt es noch zwei weitere Modi: “Wide S” (Größeres Einzelfeld) und “Wide L” (größer als bei “Dynamisch”).

Man wird sehen, wie sich diese Modi in der Praxis schlagen. Einige Fotografen, die die Autofokus-Möglichkeiten der Nikon DSLRs dahingehend ausschöpfen, dass sie regelmäßig mit den Tracking-Modi oder 3D AF arbeiten, werden sicher enttäuscht sein, dass es diese Modi in der Form in der Kamera derzeit nicht gibt. Ob sie in Zukunft auch in die Spiegellosen Nikons Einzug halten werden, weiß wohl nur Nikon selbst. Ich denke aber, diese Fotografen sind auch nich primär die Zielgruppe für diese Kameras. Ich persönlich fotografiere z.B. so gut wie immer mit Einzelfeld/Kontinuierlich. Ganz selten, wenn ich sehr kleine Motive in Bewegung fotografiere wechsele ich auf D9 oder Gruppe. Diese arbeitsweise unterstützen auch die Z-Kameras.

Video

Die Z6 und Z7 Kameras haben einen 5 Achsen Stabilisator, der 5 Blendenstufen gewinnen können soll. Dazu nehmen sie in 4K auf, auch mit Fokus-Peaking (bei der D850 geht das im 4K Modus ja nicht). Auch eine Zebra-Funktion fehlt nicht. Im Full HD Modus können 120 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden.

Bei der Z6 werden im 4K Modus alle Pixel ausgelesen (Pixel Binning) und herunterskaliert. Bei der Z7 laut Nikon Informationen offenbar nicht, hier werden dann selektiv nur die benötigten Pixel für 4K ausgelesen und zusammengefasst. Hier könnte ein weiterer Unterschied zwischen den zwei Kameras liegen, der allerdings nur Video Puristen interessieren dürfte.

Darüber hinaus können die Z6 und Z7 über HDMI ein 10 Bit Videosignal in 4K ausgeben. Bei Full HD soll die 10bit Ausgabe Aufzeichnung auch auf die Speicherkarte möglich sein.

Im Video-Bereich können die Kameras in einem flachen N-Log Profil (neu bei Nikon!) und auch einen Timecode aufzeichnen (dazu konnte ich noch keine weiteren Informationen bekommen).

Im Gegensatz zu den Nikon DSLR lässt sich bei den spiegellosen Z-Kameras nun auch der Autofokus während der Video-Aufzeichnung ganz gut nutzen – zum Einsatz kommt eine Kombination aus Phasen- und Kontrastautofokus. Die Geschwindigkeit des Ansprechverhaltens des Autofokus lässt sich konfigurieren. In der Praxis soll das eine sanfte Fokusverlagerung ermöglichen, wenn sich die Fokusebene ändert. Um wirklich sagen zu können, wie Praxistauglich dieser neue Video-Autofokus ist, muss ich allerdings noch weitere Tests machen. Der erste Eindruck war aber schonmal sehr gut.

WiFi / Snapbridge

Ihr könnt euch meine Freude darüber vorstellen, als ich gesehen und erfahren habe, dass die Z6 und Z7 wieder ein offenes WLAN mitbringen, wie von mir und vielen anderen wieder und wieder gewünscht. Das bedeutet, es wird möglich sein, auch nicht Nikon-Apps zur Kamerasteuerung zu verwenden (sobald die Apps die Kameras unterstützen). Snapbridge ist zusätzlich optional an Bord.

Wetter-Abdichtung

Die Abdichtung der Kameras entspricht der der D850. Nikon legt hier also viel Wert auf Robustheit und die Eignung auf für raue Bedingungen.

Speicherkarten

Es gibt leider nur einen Kartenslot und der ist für xQD Karten bzw. CFExpress. Das heißt, hier müssen alle diejenigen, die noch keine xQD Karte haben, sich eine anschaffen. Sobald das neue Format CFExpress verfügbar ist, werden auch diese Karten in der Z6 und Z7 funktionieren.

Ich selbst finde das ein bisschen schade, weil das SD Kartenformat ja sehr verbreitet ist und mit SD Express ja auch einen schnellen und abwärtskompatiblen Nachfolger hat.

Auf der anderen Seite sind die xQD/CFExpress Karten von der Bauweise her deutlich stabiler und auch günstiger als SD Express.

Es ist klar, dass Nikon für die schnellen neuen Kameras auf eines der schnellen Formate gehen musste – normale SD Karten reichen vermutlich nicht aus, um 46 MP Raws mit 9 Bildern pro Sekunde zu schreiben. Die Entscheidung für das eine oder andere System musste also getroffen werden. Wohin sich der Speicherkartenmarkt in der Zukunft entwickelt, kann man heute leider nicht absehen, aber eine Zweigleisigkeit finde ich als Konsument immer ziemlich ungünstig. Bedeutet das doch für mich, ich muss an zwei Kartenleser denken, kann Karten nicht einfach zwischen Kameras tauschen und muss extra neue Karten anschaffen.

Schade werden sicherlich viele auch finden, dass nur ein Speicherkarten-Slot verbaut ist. Mich persönlich stört es nicht so, aber das Backup-Argument sticht bei professioneller Fotografie schon in vielen Fällen.

Update: da das Thema Speicherkarten ja offenbar viele umtreibt, habe ich dazu einige weitere Gedanken in meinem Video aus Tokio geäußert.

Benutzerinterface / Menü

Das Menü lehnt sich an den bewährten Menüs der Nikon Kameras an. Lediglich die Schriftart und die Symbole wurden (sehr schick) modernisiert. Mir gefällt es. Und ich finde es auch genau die richtige Entscheidung, für das neue Kamerasystem nicht alles über Bord zu werfen und eine komplett neue Benutzerführung umzusetzen.

Es gibt auch wieder ein i-Menü, welches sich nun sogar individuell konfigurieren lässt und sich natürlich auch in den optischen Sucher einblenden lässt.

Richtig cool finde ich auch, dass sich der Fokus-Ring bei den Z-Objektiven auch anderweitig belegen lässt, z.B. mit der Belichtungskorrektur oder der Blende. Das ist mal richtig nice: durch den elektronischen Sucher schauen und die Helligkeit des Bildes durch Dreh am Objektiv-Ring verändern! Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die ein Grinsen auf dem Gesicht des Testers erscheinen lassen! :-)

Das Menü lässt sich auch über den Touchscreen bedienen. Leider muss ich auch hier wieder die gleiche Kritik üben, wie schon bei der D850. Zumindest im Vorserienmodell ist nämlich auch bei der Z6 und Z7 die Touch-Funktion bei den Menüs so implementiert, dass schon das Aufsetzen des Fingers zum Scrollen den darunterliegenden Menüpunkt selektiert. Das ist nervig und nicht das, was der User erwartet. Aus Usability-Sicht ist das einfach falsch implementiert und steht dem entgegen, was die User von allen anderen Touch-Bedienoberflächen (z.B. Smartphone) gewohnt sind. Schade, dass Nikon hier die neue Kamera-Generation nicht auch dazu genutzt hat, das endlich richtig zu machen.

Bei der Navigation durch die Bilder, dem Zoomen etc. funktioniert das Touch-Display hingegen gewohnt gut.

Das Z-Bajonett

Mit den neuen Kameras löst Nikon nach 60 Jahren das F-Bajonett ab und führt ein neues, moderneres und viel größeres Z-Bajonett ein.

Dieses soll auf die Zukunft gerichtet sein und nicht nur mit 55mm Innendurchmesser den größten Bajonett-Durchmesser bei allen Kleinbild-Kameras bieten, sondern auch das geringste Auflagemaß. Ziel ist es, mit dem größeren Innendurchmesser und kleineren Auflagemaß neue optische Möglichkeiten für noch bessere Objektive erschließen zu können.

Das Auflagemaß beträgt beim Z-Mount nur 16mm (zum Vergleich: Nikon-F: 46,5mm, Sony E: 18mm).

So können heute mit dem F-Mount laut Nikon technisch nur Objektive gebaut werden, die eine maximale Blendenöffnung von f/1.4 haben. Lichtstärkere Optiken werden erst mit dem Z-Mount möglich. Weiterhin soll das Z-Mount auch den Bau von kleineren und leichteren Objektiven ermöglichen.

Darüber hinaus ermöglicht es das neue Z-Mount, mit entsprechenden Adaptern so gut wie jedes Objektiv mit einem größeren Auflagemaß anzuschließen. Einen Adapter für Objektive mit F-Bajonett hat Nikon zum Start im Programm.

Pressefoto Nikon

Durch die große Öffnung lassen sich laut Nikon extrem lichtstarke Objektive bauen, ein 55mm f/0.95 ist in Entwicklung und soll kurz nach Einführung der Kameras offiziell vorgestellt werden.

Neue Objektive mit Z-Mount

Die ersten verfügbaren Objektive mit Z-Mount werden ein 24-70 f/4 sein sowie ein 35mm f/1.8. Kurz danach soll ein 50mm f/1.8 vorgestellt werden. Diese Objektive, insbesondere die Festbrennweiten sind verhältnismäßig leicht und sollen eine hervorragende optische Qualität aufweisen und z.B. an den Rändern deutlich schärfer sein, als Premium-f/1.4-Objektive der Mitbewerber.

35mm f/1.8 S

Die Objektive sehen schick und modern aus, sie sind nicht ultra-klein, aber auch nicht zu groß. Insgesamt machen insbesondere die Festbrennweiten einen hervorragenden Eindruck und auch die Bildqualität scheint überragend zu sein. Genauere Tests folgen.

Der F-Mount Adapter

Bereits zu Beginn soll ein Adapter verfügbar sein, der es ermöglicht, so gut wie alle Objektive mit dem “alten” F-Bajonett anzuschließen.

Das umfasst alleine 363 Nikon Objektive. Darüber hinaus werden auch viele Fremdhersteller-Objektive an dem Adapter funktionieren.

Ich selbst konnte den Adapter mit einem Nikon 24-70 f/2.8 testen und habe auch mein Sigma 18-35 f/1.8 (DX) angeschlossen. Bei beiden Objektiven war kein Unterschied zum nativen Fokus an einer DSLR festzustellen. Selbst die alleräußersten Fokusfelder der Z6/Z7 (die sich ja viel weiter am Rand befinden als die Fokusfelder einer DSLR) haben tadellos funktioniert.

Sehr schön ist übrigens auch, dass der Adapter nicht so extrem aufträgt sondern erstaunlich leicht ist. Das, und die Problemlosigkeit mit der er funktioniert machen ihn zu einem unverzichtbaren und tollen Werkzeug, um alle Objektive mit F-Mount an die neuen Kameras anschließen zu können. Weitere Adapter für andere Systeme werden mit Sicherheit folgen, vermutlich von Fremdherstellern. Man kann nur hoffen, dass die dann genauso gut funktionieren. Technisch ermöglicht das extrem geringe Auflagemaß jedenfalls eine hervorragende Adaptierbarkeit von Fremdobjektiven.

Alle AF-S und AF-P Objektive sollen mit dem Nikon-F-Adapter mit vollem Autofokus-Speed arbeiten. Ältere Objektive mit Stangen-Autofokus lassen sich nur manuell fokussieren (mit Fokus-Peaking), da die Kameras keinen AF-Motor eingebaut haben.

Bei VR Objektiven arbeitet der VR der Objektive gemeinsam mit dem Stabilisator in der Kamera, das soll die Stabilisierungswirkung noch einmal steigern.

Nikon F-Mount Objektiv mit Z-Mount Adapter

Anschluss von DX Objektiven für APS-C Kameras

Bei einem DX Objektiv (getestet mit dem Sigma 18-35 f/1.8) schaltet die Kamera automatisch in den DX Modus, man sieht das DX Bildfeld dann im gesamten Sucher, ein kleines DX Symbol wird in der oberen Leiste im Sucher angezeigt. Die einzige Auswirkung bei der Benutzung von DX Objektiven an der Z6/Z7 Kamera ist, dass die Auflösung des aufgenommenen Bildes entsprechend geringer ist. Ansonsten lässt es sich mit DX Objektiven hervorragend arbeiten, da das Sucherbild automatisch aufgezogen wird (bei einer DSLR ist das nutzbare Sucherbild ja nur der kleine DX Rahmen in der Mitte des Suchers).

Stromversorgung

Auch bei der Stromversorgung der Z6 und Z7 hat Nikon aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Die Kameras werden mit den bewährten EN-EL15 Akkus betrieben, die auch in einer Vielzahl von Nikon DLSR zum Einsatz kommen, wie der D850, D7500, D500 etc…

Ich konnte den Stromverbrauch noch nicht testen, aber Vor-Serien Tests sollen auf ca. 800 Bilder mit einem Akku gekommen sein. Das ist natürlich deutlich weniger, als bei einer DSLR mit dem gleichen Akku, ist aber natürlich dem elektronischen Sucher geschuldet. Das kann man ungefähr damit vergleichen, wenn man mit einer DSLR permanent im Live-View arbeitet. Allerdings kann man den elektronischen Sucher und das Display auch komplett abschalten.

Update: Ich habe mich mit in Tokio mit Rob Whitworth unterhalten, der einen fantastischen Hyperlapse Film für Nikon mit den neuen Kameras gemacht hat. Er hat gesagt, er hätte beim Stromverbrauch keinen Unterschied zur D850 festgestellt.

Was übrigens sehr cool ist, ist dass die Kameras einen USB3.1 Anschluss haben über den man sie auch mit Strom versorgen kann. Das ist eine Premiere bei Nikon. So könnt ihr eine Powerbank oder ein USB-Netzteil direkt an die Kamera anschließen und sogar der Akku wird dabei geladen. Spezielle Lösungen über Dummy Akkus etc. entfallen dadurch.

Meine erste Einschätzung für die Astro- und Zeitraffer-Fotografie

Richtig gut finde ich, dass elektronischer Sucher und Display mit einer Taste links am Sucherschacht komplett abgeschaltet werden können, ohne die sonstige Funktion der Kamera zu beeinflussen. Das ist die Funktion, die Zeitraffer- und Astro-Fotografen an anderen Spiegellosen Kameras vermissen. So kann die Kamera nämlich dunkel und stromsparend bei Zeitrafferaufnahmen betrieben werden – und das auch im Lautlos-Modus. Anders als bei der D850, die den Lautlos Modus nur entweder bei der eingebauten Intervall-Funktion (die dann keinerlei Steuerung der Kamera zulässt) oder im Liveview (bei aktiviertem Display) zulässt, können die Z6 und Z7 über einen externen Fernauslöser bei ausgeschalteten Displays komplett lautlos ausgelöst werden. In diesem Modus sollte sich auch der Stromverbrauch in Grenzen halten und deutlich mehr als die oben genannten 800 Bilder ermöglichen. Sobald ich die Gelegenheit dazu habe, werde ich das natürlich testen.

Über das nun wieder frei zugängliche WLAN konnte ich direkt eine Verbindung herstellen und qDSLRDashboard zum Steuern der Kamera nutzen. Derzeit funktioniert LiveView noch nicht, aber das wird mit einem Update von qDDB kommen. Die LRTimelapse Seite mit der möglichkeit die sog. “Heiliger Gral” übergänge zu machen, ist jetzt schon nutzbar! Damit fällt mit den Z6 und Z7 Kameras eine große Einschränkung für die Zeitraffer-Fotografie weg!

Verfügbarkeit

Als Zeitpunkt für die Verfügbarkeit der Kameras nennt Nikon derzeit den Herbst 2018. Zunächst wird die Z7 verfügbar sein, das 24-70 Zoom Objektiv sowie das 35mm f/1.8 Objektiv und der F-Mount Adapter.

Noch vor Weihnachten soll dann auch die Z6 verfügbar sein sowie das 50mm f/1.8 Objektiv.

Für 2019 sind dann weitere Objektive geplant, z.B. das 58mm f/0.95 sowie einige Premium-Festbrennweiten. Auch Standard, Tele und Weitwinkel-Zooms sind geplant.

Hier mal Nikons grobe Roadmap für Nikkor Objektive mit Z-Mount:

Preise (UVP)

  • Nikon Z 7 Kit Gehäuse + FTZ Bajonettadapter: 3.849,00 €
  • Nikon Z 7 Kit 24-70 mm 1:4 S: 4.299,00 €
  • Nikon Z 7 Kit 24-70 mm 1:4 S + FTZ Bajonettadapter: 4.449,00 €
  • Nikon Z 6 Kit Gehäuse + FTZ Bajonettadapter: 2.449,00 €
  • Nikon Z 6 Kit 24-70 mm 1:4 S: 2.899,00 €
  • Nikon Z 6 Kit 24-70 mm 1:4 S + FTZ Bajonettadapter: 3.049,00 €
  • NIKKOR Z 24–70 mm 1:4 S: 1.099,00€
  • NIKKOR Z 35 mm 1:1,8 S: 949,00 €
  • NIKKOR Z 50 mm 1:1,8 S: 679,00 €
  • Bajonettadapter FTZ: 299,00 €

Mein Fazit bisher

Als erster Kamera Hersteller bisher hat Nikon es tatsächlich geschafft mein “brauch ich nicht” gegenüber spiegellosen Kameras ins Wanken zu bringen. Was sie allerdings darüber hinaus geschafft haben, ist bei mir ein ziemlich krasses “Will ich haben” Gefühl zu erzeugen!

Die neuen Kameras fühlen sich einfach gut an. Sie liegen super in der Hand, haben ein wertiges, professionelles Gehäuse und sehen modern aus. Und das alles, ohne alte Tugenden über Bord zu werfen. Darüber hinaus sind sie leicht und handlich, ohne sich aber wie “Spielzeug” anzufühlen. Man hat jederzeit das Gefühl eine ausgewachsene Kamera in der Hand zu haben.

Schön wird z.B. beim Menü deutlich: es wirkt moderner, aber jeder Nikon Fotograf wird sich sofort zurechtfinden. Das gleiche gilt für die Knöpfe an der Kamera oder das i-Menü, welches jetzt sogar individualisierbar ist.

Der elektronische Sucher erzeugt zum ersten Mal bei mir das Gefühl, dass hier die Vorteile des Systems wirklich überwiegen, ohne, dass ich Nachteile in Kauf nehmen muss. Das Fotografieren durch diesen riesigen Sucher macht einfach Spaß. Das gleiche gilt für das Klappdisplay, welches die ideale Ergänzung darstellt und nicht weniger, als das beste Display am Markt ist – direkt aus der D850 übernommen.

Auch die lautlose Auslösung ist natürlich etwas, was im Grunde genommen jeder gerne haben möchte, vor allem, wenn es einfach da ist und sich jederzeit ein und ausschalten lässt. Für Hochzeits- und Bühnenfotografen ist es ein ganz wichtiges Argument.

Dass Nikon der Schritt zur Spiegellosen-Technik gewagt hat, ist mit Sicherheit die richtige Entscheidung gewesen. Dass sie eine zunächst einmal unpopuläre Entscheidung getroffen haben, nach 60 Jahren ein neues Bajonett zu kreieren, aus meiner Sicht auch – eröffnet dieses doch völlig neue optische und technische Möglichkeiten. Auch der von Beginn an verfügbare F-Mount-Adapter, der so problemlos und transparent funktioniert, eine goldrichtige Entscheidung. Dadurch wird der Umstieg jedem Fotografen extrem erleichtert. Es ist wirklich ein bisschen wie das Beste aus beiden Welten.

Das verhältnismäßig späte Aufspringen auf den Zug “Spiegellos” wird, glaube ich, Nikon deutlich mehr nutzen, als es geschadet hat. Ich habe den Eindruck, dass sich Nikon sehr genau überlegt hat, wie sie sich positionieren wollen und sich auch ganz genau angesehen hat, was bereits am Markt vorhanden ist, und wo dort die Verbesserungspotenziale liegen.

Das offene WLAN freut mich natürlich besonders und zeigt, dass Nikon hier tatsächlich auf die Anwenderschaft gehört hat. Mein offener Brief hat Hunderttausende erreicht und die Zustimmung der Anwenderschaft hat gezeigt, dass nicht nur Zeitraffer-, Astrofotografen und Nerds an einem offenen WLAN interessiert sind, sondern auch ganz viele andere Anwender von Nikon Kameras. Nikon hat zugehört und verstanden und sie haben entschieden, dass sie diese Zielgruppe nicht weiterhin im Regen stehen lassen möchte. Chapeau! Auch Snapbridge ist mittlerweile den Kinderschuhen entwachsen und bietet darüber hinaus die Möglichkeit schnell mal ein Bild auf’s Handy zu laden, um es z.B. über Social Media zu teilen. Beides zusammen führt zu einer Kamera mit guter Konnektivität, die diesbezüglich kaum noch Wünsche offen lässt.

Auch die Möglichkeit, die Displays der Kamera mit einem einfachen Knopfdruck komplett abzuschalten ist so einfach wie genial. Hilft das doch extrem, Akku zu sparen und in lichtarmen Umgebungen das ständige Aufleuchten der Kamera zu verhindern. Für mich zeigen solche Details, dass die Praxis-Erfahrung mit der neuen Technologie “Spiegellos” erst gemacht werden mussten. Und mir persönlich ist es lieber, wenn ein Hersteller etwas länger wartet und dann ein ausgereiftes Produkt auf den Markt bringt, als wenn das Produkt erst bei mir als Anwender reifen muss.

Auch die Video-Funktionen machen Lust auf die Kamera. Endlich ein eingebauter 5 Achsen Stabilisator. Bei meinen Tests hat sich die Kamera beim Filmen wirklich extrem ruhig angefühlt. Das, in Verbindung mit einem deutlich verbesserten Autofokus im Video Modus, Fokus-Peaking auch bei 4K, Zebra sowie einem flachen Log-Profil, 10bit HDMI Out etc. könnten diese Kameras auch für ambitionierte Videofilmer zu einer echten Alternative zu Lumix, Sony und Co. machen.

Die neuen Objektive hinterlassen einen sehr guten Eindruck. Die Bildqualität soll wirklich hervorragend sein und sie sehen super aus. Allerdings sind sie weder besonders lichtstark, noch besonders klein, noch besonders günstig. Nikon sagt, sie wollten keine Kompromisse hinsichtlich der Bildqualität eingehen und dass lichtstärkere Objektive folgen werden. Ich hätte mir hier noch etwas ausgefalleneres gewünscht, vielleicht ein besonders kleines Pancake, mit Eignung als handliche Reportage-Kamera.

Mir ist natürlich klar, dass Nikon nicht mal eben ein komplett neues Kamerasystem nebst zwei Kameras, einem Adapter plus einem großen Objektivpark auf einmal in die Welt setzen kann. Für den Start denke ich, bedienen die 3 Objektive eine relativ breite Zielgruppe – und wem diese Objektive noch zu teuer oder zu lichtschwach sind, der nimmt halt den Adapter und bleibt bei seinem bestehenden Objektivpark – der wird dadurch nicht schlechter. Dadurch, dass der Adapter so leicht ist, fällt er kaum ins Gewicht – allerdings setzt er die Objektive ca. 3cm vom Bajonett ab – das sind genau die 3cm, die das Auflagemaß des Z-Mounts kürzer ist, als das des F-Mounts.

Ich weiß, das hört sich aus meinem kritischen Munde jetzt alles verdammt positiv an. Ich werde definitiv noch mehr Zeit mit den Kameras brauchen, um ggf. noch die eine oder andere Sache zu finden. Bisher ist mir das noch nicht gelungen. Kompliment an Nikon! Im Moment aber freue ich mich einfach tierisch darauf, die Z7 oder Z6 bald ausführlicher testen zu können.

Ach ja – eins noch: Z7 oder Z6?

Schön ist jedenfalls, dass sie sich so gut wie nur im Sensor (und im Preis) unterscheiden. Für diejenigen, die das letzte Quäntchen ISO-Leistung suchen, ist die Z6 vermutlich die richtige Kamera. Für die Megapixel-Freaks die Z7. Ich tue mich da auch extrem schwer, eine Präferenz zu setzen. Für Zeitraffer und Astro würde ich wohl eher auf die Z6 gehen. Am liebsten beide… Aber jetzt müssen sie erstmal verfügbar werden… :-)

Und ihr so?

Wie seht ihr den Schritt von Nikon in den Spiegellosen Markt? Was sagt ihr zu den Ankündigungen? Habenwollen oder eher nicht? :-) Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Paddy war übrigens auch mit bei der Nikon-Vorstellung in Hamburg und hat ebenfalls einen Blog-Artikel geschrieben. Schaut für eine zweite Meinung doch auch nochmal bei ihm vorbei!

Update:

Ich war in Tokio und hatte weitere Gelegenheit, die Kameras auszuprobieren und auch mit Nikon Mitarbeitern zu sprechen. Davon habe ich ein Video für euch gemacht:

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Alle Inhalte © Gunther Wegner

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248 Kommentare bisher


  1. Hallo Gunther,

    Ich habe gestern (dank Media Markt/Saturn Aktion) die Z6 mit Adapter und 64 GB XQD für 2.057 Eur vorbestellt. Da es eine Anzahlug ist kann ich mich sogar noch bis zur Auslieferung +28 Tage danach noch umentscheiden. Das ist doch echt erstmal ein toller Anreitz zuzuschlagen.

    Es gibt für mich noch bis heute bie Möglichkeit alternativ die z7 für 3.235 Eur im gleiche Paket zu bekommen.

    Nun die eigentliche Frage: Welche Kamera wäre für mich die richtige? Wenn die z7 die eierlegende Wollmichsau wäre würde ich nicht lange warten und investieren. Was für mich gegen die z7 sprach war:

    1) 1.150 Eur teurer
    2) ISO etwas schlechter als bei z6 (ich fotografiere gerne Astro + Deep Sky)
    3) 45 MP bedeutet:
    a) größere RAWs (evt. größere XQD benötigt)
    b) höhere Rechenleistung bei Nachbearbeitung

    und meine Vermutung:

    1) bei 45 MP trennt sich bei Objektiven die Spreu vom Weizen. Die Objektive müssten wirklich komplett ausgereizt werden, was evt. sehr gut für die 1,4 Art Objektive ist, aber für ältere NIkkor 2,8 nicht – oder denke ich hier komplett falsch?

    2) bei 45 MP denke ich dass die Wahrscheinlichkeit, eine nicht ganz perfekte Kammera (die es natürlich eh nie gibt) höher ist als einen Starken Sensor in einer 24 MP

    Ich komme von einer d750, die ich wirklich liebe und zu schätzen weiß. Die z-Serie hat aber für mich ein Paar technische Neuheiten, die ich gebrauchen kann. Außerdem will ich ökonomisch auf die DSLMs umsteigen, solange ich noch die D750 gut verkaufen kann. Ich fotografiete mit schwerpunkt Landschaft/ Makro/Astro und experementiere gerade mit DeepSky.

    Warum ich überhaupt zwischen z6 und z7 zweifel – ich hätte mir bei einem neuen Body noch mal + 10 MP dazugewünscht, um einfach optisch noch mehr von der D750 dazu zu gewinnen. Aber vieleicht ist das ja der Pixel- Wahn, die ein Consumer nicht braucht und Du kannst aus Profi-Sicht beruhigen.

    Vielen Dank vorab!

  2. Hallo,

    erst einmal vielen Dank für die tolle Review!

    Da ich hauptsächlich als Filmer unterwegs bin, freue ich mich, dass es jetzt endlich auch von Nikon ein Modell gibt, das mit der Konkurrenz von Sony alpha 7 und Panasonic GH5 mithalten kann.

    Eine Frage hätte ich – ist denn absehbar, dass es demnächst einen Adapter für XLR Anschlüsse gibt? Das ist für einen vernünftigen Ton kaum verzichtbar…
    Vielleicht gab es da in Tokio Infos?

  3. HAllo Gunther,

    das ist ja spannend, was da auf uns zukommt und ich bin gespannt, wie sich die Nikons beim Anschauen “anfühlen”.
    Danke für Deine praxisrelevanten Berichte und Tests, Deine klare Sprache und die Fähigkeit, Dinge zu erklären bzw. Richtungen aufzuzeigen. Ich besuche Deine Seite gerne um mir Anregungen und Tipps zu holen. Und so überrascht es mich nicht, dass Du auch über die Z6/7 berichten kannst – Dein Bericht ist gut geschrieben und stellt die neuen Kameras sehr gut und detailliert vor!!!Spannend was Nikon da macht und es scheint gut durchdacht zu sein……

    Danke und mach weiter so –

  4. Ich habe erst im April die D500 gekauft, weil sie allen meinen Wünschen als Nachfolgerin der D300 entspricht. Derweil ist meine D800 E in der Reservekiste verschwunden. Sie ist einfach eine hochauflösende, aber alte Oma gegen die Kleine. Ich benutze sie gern noch vom Stativ für ruhigere Weitwinkelaufnahmen. Ich will sie als Auflösungsbackup behalten. Den Schritt zur D850 wollte ich nicht gehen. Die Z 7 wird aus finanziellen Gründen leider warten müssen. Ich denke einfach, Nikon hat es voll drauf, alle zu überraschen. Nikon wird sich machen. :)

  5. Vielen Dank für Deinen Nikon Z7 Bericht. Ich freu mich auf
    auf diese Kamera. Deine anderen Berichte schätze ich sehr.
    Bitte mach weiter so !!!!!

  6. Horst Baumgartner 12. September 2018, 17:15   »

    Schade, dass Nikon das nicht früher getan haben mit so einer Kamera! Selber wollte ich schon länger auf Spiegellose umstellen. Mein erster Schritt dazu war die Sony DSC-R1. Die ist immer noch Spitze! Mein Hunger nach mehr war aber nicht gestillt. Aber Fujifilm hat nur APS-C und Sony mit der A9 im Follformat hat keine gute Auswahl an Objektiven. So bin ich bei der D750 gelandet: Spitze für meine Bedürfnisse.Nun die Z6 und Z7. Endlich. Eigentlich alles i.O. bei den beiden neuen. Nur ein Punkt stört mich sehr: Warum konnten die Entwickler beim, bzw. unter dem Funktionswählrad nicht auch gleich den Aufnahmebetriebsatenwähler einbauen? Das wurde bis jetzt nirgends bemängelt. Ist aber für mich und sicher auch für andere Anwender eine wichtige Funktion! Die D750 und andere Nikons haben dies auch. Auch Fujifilm und die neuste Sony A9 hat dies auch erhalten. So muss ich mühsam ins Menu? Oder hat es dafür eine Schnellwahltaste, oder einen anderen Trick? Super wäre auch, dass das Display nicht nur schwenkbar, sondern auch drehbar wäre! Nikon schreibt an anderer Stelle, dass die Fehlerquote (Mechanik/Kontakte) zu hoch sei. Aber bei den D5600 und Vormodellen, sowie bei Canon funktionieren dies ja auch.

  7. Moin,
    ich fotografiere seit drei Jahren mit der genialen D750 und überlege schon seit einiger Zeit mir eine D850 anzuschaffen. Abgehalten haben mich davon bisher Größe und Gewicht. Ein paar Fotografen-Kollegen sind zwischenzeitlich von Nikon auf Sony Alpha umgestiegen und wollten mich überzeugen, es ihnen gleich zu tun.
    Ich hielt somit schon ein paar Mal eine Sony Alpha 7 II in den Händen, bin jedoch nie mit den Dingern warm geworden. Sie wirkten für mich immer wie ein Fremdkörper in der Hand. Grottige Ergonomie und von der Menüführung ganz zu schweigen. Ganz anders mit der D750: Einschalten und wohlfühlen!
    Jetzt endlich kommt Nikon mit den Z-Modellen um die Ecke und mir läuft nach den Berichten von Paddy und Gunter förmlich die Suppe im Mund zusammen…
    Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich lieber eine Z6 oder Z7 nehmen würde. Das werden die ersten richtigen Praxistests und Berichte unter anderem hier bei Gunter oder auch bei Paddy mir sicherlich zeigen.
    Vielen Dank schon mal an Dich, Gunter, für Deine gewohnt ehrlichen und umfangreichen Berichte.
    Viele Grüße
    Timo

  8. Dr.H.Leutenmayr 11. September 2018, 19:05   »

    Sorry,war natürlich Focus stacking gemeint

  9. Frage: Haben die Z6 und die Z7 Focus Stärkung an Bord?

  10. Moin zusammen,
    gerade komme ich von einer Nikon Z-Vorstellung. Mein erster Eindruck war sehr positiv. Das Gewicht hat mich nicht enttäuscht, es ist genau richtig. Weder zu schwer noch zu leicht.
    Einen Batteriegriff kann man bei den Vorserienmodellen nicht montieren, es gibt keine Anschlüsse dafür. Ist wohl auch nicht vorgesehen.

    Das Menü ist klar und aufgeräumt, die neue Schrift gefällt mir gut.

    Der AF ist schnell und die Spot-Erkennung funktioniert gut. Ein Kollege ließ seinen Hund auf die Kamera zulaufen, von 15 Bildern waren 3 etwas unscharf.

    Zum nicht schwenkbaren Monitor sagt Nikon, dass die Fehlerquote (Mechanik/Kontakte) wohl bei anderen Kameras relativ hoch sei und dass sie auf Sicherheit setzen.

    Zum fehlenden Blitz: Dafür ist einfach kein Platz mehr. Der Sucher, der übrigens brilliant ist, nimmt den dafür erforderlichen Platz weg.

    Was mir sehr gefiel, war die Schärfenachführung im Film-Modus. Keine Pumpen mehr, die Geschwindigkeit ist sogar einstellbar.

    Überzeugend auch der Silent-Mode: man hört einfach nix.

    Ich hatte eine Z 7 in der Hand, zusammen mit dem Adapter und herkömmlichen Optiken. Alles fühlt sich ziemlich gut an.

    Ich denke, es könnte eine neue Kamera für mich werden.

  11. Werner Brandt 11. September 2018, 12:03   »

    Hallo, schöner Artikel über die neue Nikon-Generation. Meine Ablehnung der Spiegellosen ist schon vor 2 Jahren heftig ins Wanken geraten und endete mit dem Kauf der Fuji X-T10, bzw. jetzt der X-T20, die als Zweitkamera zu meiner Nikon D750 immer häufiger zum Einsatz kommt. Aber ich muss sagen, bei der Z6 juckt es mich schon heftig in den Fingern. Problem: was soll ich mit 3 Kameras? Fuji verkaufen (wird meine Frau böse)? Für den Sonntagsspaziergang behalten (eigentlich zu schade)? Schönes Luxusproblem, am besten halte ich mich erstmal vom Fotohändler meines Vertrauens fern ;-)

    • Hallo Werner,
      mein Tipp dazu: Die Nikon und die X-T10 verkaufen, dafür mal ein Auge auf die neue Fuji X-T3 werfen…
      Ich möchte betonen, daß ich weder die neuen Nikon Z´s noch die X-T3 in den Händen hatte, aber die bisherigen Berichte und Meinungen sprechen aus meiner Sicht in deinem Fall eher für die Fuji… ;-)
      Viele Grüße
      Manfred

    • Hallo Werner,
      schau dir die Kameras doch an, wenn sie erhältlich sind und welche dir besser liegen und du beser damit zurecht kommst. Vorschnell würde ich die Nikon nicht verkaufen.
      Ich habe seit mehr als 10 Jahren Nikon-Kameras, jetzt auch eine D750, knapp zwei Jahre hatte ich die Fuji XT-2 und mehrere Fuji-Objektive, hab alle wieder verkauft, an die Nikon kam sie einfach in Sachen Zuverlässigkeit und Bildqualität nnicht heran

      • Hallo Martin,
        darf ich mal fragen welche Fuji-Linsen du hattest und was war in Sachen Zuverlässigkeit? Die Bildqualität kann ich mir kaum vorstellen, daß ist vielleicht ein marginaler Unterschied (Äpfel mit Birnen vergleichen, Kleinbildformat gegen Crop…), wobei ich keine D 750 habe… Kann da lediglich die D 7200 mit der X-T2 vergleichen, und da ist die X-T2 z.B. im höheren Iso-Bereich eindeutig besser weggekommen bei meinen praxisnahen Vergleichen.
        Wäre über Infos in diese Richtung dankbar!
        Grundsätzlich finde ich, daß die Fuji-Linsen top sind…
        Viele Grüße
        Manfred

    • Hallo Manfred,
      ich hatte dasselbe Problem. Als Besitzer einer D750 mit dem Sigma 24-105 ART stolze 1,7 kg mitzuschleppen. Vor kurzem als Alternative eine Olympus M10 II als “Immerdabei”-Systemamera gekauft . Eigentlich war ich doch sehr beeindruckt und hatte mir von meinem Fotohändler übers Wochenende die Olympus M1 II mit dem 12-100 er Objektiv ausgeliehen. Ist ja nicht mehr ganz so günstig. Machte gute und schnelle Fotos, schwächelt nur stark in den oberen ISO-Bereichen(eigentlich schon ab 3200) und komprimeirt mir zu stark bei den JPG’s.
      Also zurück zum Händler, dort standen gerade 2 NIKON-Promotoren,die gerade die Z7 vorstellten. Ich hatte das Glück, die mal für10 Minuten zu testen. Fazit : ich habe am nächsten Tag die Z6 mir Adapter und 24-75 er vorbestellt und gebe die 750 mit Sigma für einen guten Betrag in Zahlung. Des weiteren verkaufe ich die Olympus M10 II mit dem Pancake und dem Tamron 14-150, dafür gibt es auch noch gutes Geld. Ich denke ,dass ich zum Schluß bei einer Zuzahlung von rund € 1.000 landen werde. Das ist es mir absolut wert.Grössere Objetive für Nikon (105er Makro, 70-200er Tele, 150-600 Tele)habe ich ja schon.
      PS : Fuji X-T3 hat nur einen APS-C Sensor und wird bei Weitem
      nicht die ISO-Werte der Z6 erreichen können.

      • Hallo Wolfgang,
        deinen “PS”-Nachsatz nehme ich lächelnd zur Kenntniss…mehr aber auch nicht! Das sind bislang alles nur Mutmaßungen…und die Aussage “nur” APS-C…
        Also wieder einmal: Äpfel mit Birnen vergleichen…
        10 Minuten Test im Laden mit redegewandten Promotern im Hintergrund, ja das nenn ich praxisnah.
        Und dann die großen Objektive mit dem dicken Adapter an die Z…ja suuuper.
        Aber jeder so wie er will, mich überzeugt das ganze nicht.

        • Moin, ich denke hier geht es uns doch in erster Linie um Performance – oder ? Und die erkennt man, was Haptik,Schnelligkeit, Gewicht und Features betrifft auch in 10 Minuten,wenn man die Gelegenheit bekommt, die Kamera in der Hand zu halten und zu testen. Die 750er ist toll, doch die Z6 ist die bessere und damit – okay abgedroschener Spruch – der Feind des Guten. Und mal ehrlich, an welcher Kamera sieht ein 150-600er gut aus, da ist es doch egal ob an einer Z6 oder einer 750er.

  12. Für einmal war ich als Nikon-Fotograf gespannt, was Canon macht: Wie steigt der grösste Anbieter von DSRL Kameras in die spiegellose Welt ein?
    Nachdem ich die ersten Spezifikationen und Informationen gelesen habe: Nikon scheint mehr Innovation in die Kameras selbst, in die Z 7 und Z 6, gesteckt zu haben. Nikon hat die bessere DSLM gebaut, für Nikon-Fotografen sowieso.
    Nur ein Kartenslot auch bei Canon, für eine SD Karte. Ich bin froh, dass Nikon auf XQD gesetzt hat – auf mehr Performance und Zuverlässigkeit.
    Bei den neuen Objektiven hat Canon klar die Nase vorn: Dieses Programm ist überzeugender als jenes von Nikon. Das war zu erwarten: Da scheint Nikon die Innovationspuste ausgegangen zu sein.
    Ich könnte mir vorstellen, dass die Nikon Ingenieure Überstunden machen und uns mit aufregenderen neuen Z Objektiven überraschen werden. Vielleicht nicht 2019, aber sicher 2020.

  13. Hallo zusammen,

    wer außer mir empfindet das Layout der Buttons (speziell die vier unten rechts) ebenfalls als missraten? Wieso legt man + / – nicht auf das vordere / obere Wahlrad und lässt die Tasten weg? Wieso Menü / OK nicht wie bei anderen Kameras auf eine Taste? Warum keine Kombi aus Wahlrad und Cursorwippe statt Joystick und fitzeliger Wippe?

    Vielleicht gibt es ja eine Erklärung dafür und ich komme nur nicht darauf.

    LG aus IBK

    • naja, die vier erwähnten Buttons “gehören auf die linke Seite” — zumindest war das bei den DSLRs so.
      Macht auch Sinn: rechts die zum Fotografieren nötigen Funktionen (die meisten Leute sind Rechtshänder, dort ist auch der Auslöser etc.
      Links sind dann die Funktionen für die Wiedergabe und weniger gebrauchte Steuerfunktionen (Menü z. B.)

      Aber dort wollte sie wohl keiner mehr haben – vllt. weil DSLMs eben “klein” zu sein haben oder weil der Bildschirm zu groß ist oder …

  14. Andreas M 3. September 2018, 17:44   »

    Tatsächlich reizt mich die Z6 sehr… und dies gilt das erste Mal seit langer Zeit für eine neue Kamera am Markt. Und ich kann das noch nicht mal anständig rational begründen, da ich vollständig auf der DX-Schiene fahre.

    Naja, ich werde mich noch ein wenig gedulden, bis sich der ganze Hype und die damit verbundenen Emotionen gelegt haben (meine hoffentlich auch). Wenn die ersten gründlichen Tests und längerfristige Erfahrungswerte vorliegen, habe ich vielleicht auch einen nüchterneren Blick auf die Z-Serie.
    Und wer weiß was da noch kommt…

    Gunther, vielen Dank für deine erste Einschätzung.

  15. Hallo, eine Frage: Aus semi-beruflichen gründen muss ich log filmen. Dazu bietet die Alpha sII zwei oder drei slog Einstellungen an (nur bei iso 1600 oder höher). Wie schaut es um das nlog aus, sind dort auch verschiedene Settings möglich? Kann die z7/z6 das 10-Bit Format nur ausgeben oder auch aufzeichnen (also eins von beidem – nicht gleichzeitig)? Also kurz gefragt – sind die Nikons auch film-profitauglich für mind. hd und professionellen Farbabgleich, ohne das mir ein Cutter oder “Ingester” ins Gesicht springt?

  16. Warum ich eine Z 6 bestellt habe, mit FTZ Adapter und Z 24-70 mm Zoom?

    Meine Ausgangssituation: Ich fotografiere mit einer D750. Fast hätte ich eine D850 gekauft; nach längeren Hin und Her kam ich zum Schluss: Die super Auflösung brauche ich eigentlich nicht, für Videoaufnahmen ist diese Kamera wieder nicht wirklich überzeugend. Zudem ist die D850 ziemlich gross, ziemlich schwer und teuer. Meine erste Nikon war eine Nikkormat.

    Was mich bei der Z 6 am meisten überzeugt:
    – Für Videoaufnahmen etwas vom Besten, was heute erhältlich ist. Und vor allem ein brauchbares AF.
    – 5 Achsen Stabilisator. Für Street photography ein fettes Plus.
    – Kompakte Kamera, etwa gleich schwer wie die D750.
    – Aufgeräumtes Layout der Bedienelemente. Tendenziell haben für mich die DSRL ein paar Knöpfe zu viel. Hoffentlich komme ich mit der Reduktion gut zurecht und habe direkten Zugriff auf die mir wichtigen Funktionen.
    – Mit dem FTZ Adapter kann ich meine Nikon Objektive verlustfrei einsetzen, vielleicht sogar mit leichtem Qualitätsgewinn.
    – Offenes WiFi
    – Eine überzeugende Mischung von Innovation, Bewährtem, Gewohntem. Für eine von Grund auf neue Kamera hätte ich mindestens die zweite Generation abgewartet.

    Gezögert habe ich, ob ich wirklich ein Z Objektiv bestellen soll. Ein AF-S 24-85 mm habe ich bereits, 24-70 mm ist wenig aufregend. – Auf der Roadmap habe ich kein Z Objektiv entdeckt, das mich wirklich begeistern könnte. – Irgendwie möchte ich doch ein Z Objektiv ausprobieren. Zudem ist 24-70 mm zum Filmen ziemlich ideal. Und im Kit ist der Preis ganz ok.

    Zudem spielt auch ein weiterer, nicht so rationaler Grund eine wichtige Rolle: Ich bin neugierig, um nicht zu sagen ungeduldig, die Mirrorless Fotografie zu erkunden. Dies ist aber kein Umstieg: Die Z 6 ist als Zweitkamera gedacht; meine geschätzte D750 bleibt zum Fotografieren erste Wahl. Die Praxis wird zeigen, ob sich an diesen Prioritäten etwas ändert.

  17. Lachhaft – mehr fanboy geht nicht. Die DSLM von Nikon sind wirklich grottig. Nur 1 Speicherkartenslot (bei Sony schlimm, bei Nikon egal) und so kurze Akkulaufzeit? Beschissener AF – und bei Dir kommt davon nix an. Nikon hat Mist gebaut und die DSLM sind einfach nur Mist und Schrott. Mehr Fanboy wie bei Dir geht echt nicht – und damit lese ich keinen Deiner Berichte mehr, hast Dich geoutet. Geht nicht sowas.

    • Und Du hast die Kamera schon selbst in der Hand gehabt? Oder beziehst du dein “Wissen” von irgendwelchen Youtube – hatern?
      Ich hab selten nach der Einführung einer Kamera (sic!) soviel emotionsgeladenen Stuss erlebt.

      • Konstanze 1. September 2018, 13:25   »

        Die einzig richtige Antwort auf diesen infantilen Kommentar!

        • Da kann ich mich nur anschließen. Ich muss sagen, ich habe in Gunther‘s Artikel mehr interessante und – für mich – relevante Details gefunden als in vielen anderen “Reviews“. Jeder sollte für sich selbst
          1. Die Fakten analysieren ( und wie gesagt, hier habe ich neue dazugelernt)
          2. Die Bedeutung dieser Fakten für sich selbst einschätzen und gewichten.
          3. Die Meinung des Verfassers zur Kenntnis nehmen und respektieren. Wie viel davon man sich zu eigen macht, darf jeder selbst entscheiden, dafür gibt es ja #1 und 2.
          Von mir jeden Fall herzlichen Dank an Günther für den Artikel – lass Dir nicht den Spaß verderben, die Nicht-Hater unter uns wissen Deinen Enthusiasmus zu schätzen.

      • Pierre Blattner 1. September 2018, 13:30   »

        Was man da überall lesen kann ist wirklich unglaublich und total daneben. Aber es ist heute scheinbar so, dass man mehr den Medien glaubt, auch wenn alles falsch ist. Selber denken und überlegen geht scheinbar nicht mehr!
        Ich konnte sie in die Hand nehmen und bin begeistert! Bestimmt benutze ich auch Nikon, war aber von den Entscheidungen und dem Verhalten von Nikon seit der Ausgabe der D800 und besonders der D600, sehr enttäuscht.

        • Christian Eggenberger 1. September 2018, 16:36   »

          Bitte kein allgemeines Medien Bashing. Welche Medien? Ja, in den sozialen Medien, vorab auf fb, werden diese gehässigen Kommentare verbreitet. Die Youtoube-Blogger sind es nicht, dafür sind diese oft wenig differenziert und deshalb für mich selten brauchbar. Zudem hatte ich bei einzelnen den Verdacht, dass sie mit ihren Statements mehr auf Klicks aus sind als wirklich eigene Eindrücke zu vermitteln.

      • Wieso? stimmt doch ! Alles was Du an Sony schlecht geredet hast, ist über Nacht gut. Du bist einfach nur ein Nikon Narr. Fertig!

        • Ich hab mir den Spaß gemacht und mir gerade mal meinen letzten Review der Sony A7 R2 durchgelesen und bin leider nicht fündig geworden, was ich dort schlechtgeredet haben soll und was nun bei Nikon gut sein soll.
          Meine Hauptkritik bezog sich auf den (damals) recht schlechten Commlite-Adapter für Nikon Objektive, das hat erstmal mit der Kamera an sich nichts zu tun. Vermutlich gibt es da mittlerweile besseres. Ansonsten fand ich die Kamera gut und das habe ich auch geschrieben.
          Dein Kommentar ist halt so einer, der einfach nur provozieren will und daher normalerweise in die Tonne gehört. Bitte erspare uns daher eine Antwort.

        • Christian Eggenberger 21. September 2018, 16:10   »

          Nicht einmal mehr über eine Kamera können gewisse Leute wie Herr Paul schreiben ohne gehässig zu werden. – Ja richtig, Herr Paul: Fertig! Das ist kein Ort für Wutbürger.

          An Günther: Warum schaltst du solche Kommentare weiterhin frei?

    • Christian Eggenberger 1. September 2018, 13:49   »

      Fängt das hier auch an? Ich musste bei fb schon bei der geschlossenen (!) Nikon Z 6 Z 7 flüchten, weil angry men und hater jeden vernünftigen Austausch überbrüllten. Was sind das für Leute? Sicher keine Fotografen. – Einfach Wutbürger? Oder bezahlte Stimmungsmacher?
      Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien; aber wenn Politiker über fb uns zu manipulieren versuchen, warum nicht auch andere.
      Ich hoffe, Günther sorgt dafür, dass der Austausch hier sachlich-engagiert bleibt.

      • Da kannst du sicher sein.

        • Das ist ja alles unverschämt. Nur mal am Rande:

          Ich habe IMMER Nikon gekauft und benutze auch jetzt Nikon. Ich hatte eine D50, eine D80, eine D800, eine D750 und jetzt die D850. Meine Objektive dazu sind das 24-120 4.0, 24-70 2.8, 16-35 4.0, 70-200 VR II 2.8 und 35mm 1.8. Ich habe aktuell eine D850 mit einigen Akkus, BG und noch sonstwas.

          Also zu sagen ich sei ein HATER, nur weil ich die WAHRHEIT über die Z Serie schreibe, ist unglaublich dreist.

          Die Z-Serie hat:

          – keinen Augen-AF

          – AF Probleme

          – nicht einmal 400 Bilder pro Akku

          – kein richtiger BG erhältlich, nur ein Akku Fach ohne Tasten, also kein Hochformatauslöser

          – Nur 1 Speicherkartenslot (!!!)

          Und da schreibt man diese Dinge und wird als Hater bezeichnet. Sorry. Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Tatsachen sprechen nun einmal gegen eine Z-Serie Kamera von Nikon. Tut mir leid. Auch wenn es den Fanboys weh tut.

          • Ich werde jetzt noch einmal sachlich antworten, und danach keine Kommentare mehr, die sich im Ton vergreifen freischalten.

            1.) Kein Augen AF: Ein Feature-Wunsch einiger User, der nicht umgesetzt wurde. Vielleicht für den einen oder anderen schade, aber wie jede andere Kamera auch, gibt es Funktionen, die drin sind und welche, die nicht drin sind. Jeder muss für sich entscheiden, ob ihm die Funktion so wichtig ist, dass er ohne sie nicht leben kann, und dann ggf. zu einer anderen Kamera greifen. Für eine ganz große Anzahl der User spielt dieses Feature aber keine Rolle, daher ist es vermessen, eine Kamera für “unbrauchbar” zu bezeichnen.
            2.) AF Probleme: kannst du nur beurteilen, wenn Du sie selbst in der Hand hattest, ansonsten ist es Hörensagen. Die Z7 sind sicher keine D850 oder D5 was den Autofokus angeht, das sollen sie auch nicht sein. Sport-Fotografen werden ggf. zu einem anderen Werkzeug greifen. Auch das by design: Video-Leute werden sich extrem über den neuen AF freuen und 90% der “normalen” Fotografen werden keinen Unterschied merken.
            3.) Hörensagen, völlig an der Realität vorbei. Ich habe mit jemandem gesprochen, der mit der Kamera vor Release über 100.000 Bilder gemacht hat und er hat gesagt, seiner Erfahrung (!) nach, ist die Akkulaufzeit wie bei der D850. Auch ich konnte bei meinen Tests, bei denen ich mehrere 100 Bilder gemacht habe, kein schnelles Erschöpfen des Akkus feststellen. Die offiziellen Nikon Spezifikationen sind hier deutlich, deutlich zu niedrig gegriffen.
            4.) Siehe 1. ein Großteil aller Fotografen interessiert ein Hochformatauslöser nicht die Bohne. Die kaufen die Z7, weil sie eine kleine Kamera wollen, und nicht, um sich dann da wieder einen schweren Klotz dranzuschrauben.
            5.) Siehe 1. Für einen Großteil der Zielgruppe ist ein 2. Speicherkartenslot nice to have. Wer einen braucht, kauft sich eine andere Kamera. Ist ja nicht so, das es nicht genug Auswahl gäbe.

            So und nun beschließen wir das hiermit.

    • Echt nervig, wie Leute (hier Lea) einfach völlig undifferenziert irgendeinen Mist aus dem Netz nachplappern. Und leider auch nicht in der Lage sind, ihre Meinung auch mal zu hinterfragen (“… kann ich die Kamera überhaupt beurteilen, hab ich sie schon in der Hand gehabt… NEIN!) Aber einem anderen großkotzig Fanboy-Gehabe vorwefen

      • Konstanze 2. September 2018, 14:11   »

        “……….und danach keine Kommentare mehr, die sich im Ton vergreifen freischalten” – das ist sicher der beste Weg!

        Deine Contenance ist bewundernswert!

        • Gunnar Lade 2. September 2018, 22:52   »

          Bei so unqualifizierten Beiträgen, wie im oberen Beispiel (und davon gibt es leider viel zu viele im Netz), wird häufig völlig unterschlagen, dass es die “one fits all” Kamera gar nicht gibt. Jeder User muss seinen Bedarf kennen und für sich definieren, und dann die Kamera wählen, die seinen Ansprüchen am nächsten kommt. Und dabei muss er auch entscheiden, welche “negativen” Punkte für ihn tatsächlich negativ sind, und ob er damit leben kann.
          Ich wiederhole mich gerne: die Kamera, die all die beschriebenen Features und die “unbedingt notwendigen” technischen Gimmicks in sich vereint, die gibt es meines Wisses nicht…von keinem Hersteller.
          Somit ist es müßig und überflüssig, immer wieder darüber (ich meine die 5 Totsünden, siehe oben) zu lamentieren.

  18. Fritz Steiner 30. August 2018, 17:25   »

    Erstmal tolle Webseite Herr Wegner!
    Bin bei der Suche nach Informationen zu den neuen Nikons auf diese Seite gestoßen und habe durch den informativen Bericht erfahren, was ich wissen wollte.
    Darum wollte ich auch noch meine vorläufige Meinung zu den Z7/Z6 Kameras hinterlassen:
    Ich finde, Nikon hätte hier ein etwas vollständigeres System vorstellen sollen. Die beiden Kameras sind zwar gut gelungen(e Sony-Kopien), aber es fehlt an überzeugenden Objektiven mit dem neuen Anschluss. Man hätte die Vorteile des neuen Systems doch mit entweder besonders kompakten oder besonders lichtstarken Objektiven herausstellen können. Die vorgestellten und ziemlich teuren beiden Festbrennweiten sowie das Zoom reissen niemanden vom Hocker. 50 und 35mm Objektive mit Lichtstärke 1:1,8 ist nichts wofür ich über 600 Euro ausgeben würde (das kann sich eigentlich nur Leica mit seinen Fans erlauben), daneben sind die auch noch gross wie 1:1,4 Objektive. Eben der Wegfall des Spiegels sollte doch kompakte Objektive ermöglichen. So finde ich wirklich keinen Grund für eine solche Kamera. Auch die Road-Map für zukünftige Objektive finde ich nicht sonderlich ambitioniert.
    Ich hoffe für Nikon, dass sie bei diesem System jetzt wirklich etwas “Gas” geben, damit es nicht floppt. Bei diesen Preisen und ohne wirkliche Vorteile gegenüber Spiegelreflex wird es sonst eng. Nikon scheint auch mal wieder nur an die Profi- oder Semiprofi-Kunden zu denken. Der Umsatz wird aber im Massenmarkt erzielt. Hier wäre die Vorstellung einer “Z4” oder ähnlich und einiger kompakter und bezahlbarer Objektive sicher sinnvoll gewesen.

    • Christian Eggenberger 30. August 2018, 20:17   »

      Wenn es Nikon gelungen ist, mit der Z 7 eine mindestens ebenbürtige Kamera wie die vielgelobte Sony Alpha a7R III vorzulegen, ist das für den (Neu-)Einstieg in die Mirrorless-Welt wirklich nicht schlecht. Erste Vergleiche fallen eher zugunsten von Nikon aus.
      Damit stehen die Chancen gut, dass zumindest Nikon-Fotografen ihrer Marke treu bleiben. Falls sie mit Mirrorless liebäugeln. Wie ich. Ebenso wichtig war es, einen qualitativ hochwertigen FTZ Adapter anzubieten.
      So weit ist für mich die Strategie von Nikon nachvollziehbar und auch überzeugend. Wenig verlockend finde ich wie Sie die bisher vorgestellten Z Objektive. Wenn es wenigstens ein 24-85 mm gewesen wäre. Auch auf der Roadmap sehe ich kein Z Objektiv, das mich interessieren könnte. Meine geschätzten AF-S kann ich ja weiterhin einsetzen.
      Das geht irgendwie nicht auf. Oder sind die Ingenieure von Nikon einfach noch nicht so weit?

  19. Joachim Klein 30. August 2018, 10:54   »

    Hallo Gunther!
    Vielen Dank für Deinen ausführlichen und kompetenten Bericht zur Z6/7.
    Kannst Du sagen, ob diese über einen virtuellen Horizont verfügt?

  20. Franz Bettag 29. August 2018, 20:04   »

    Danke für den ausführlichen Bericht. Ich finde es auf der einen Seite sehr gut, dass Nikon eine Spiegellose herausbringt. Aber sie kommt für mich noch nicht in Frage. Habe gerade vor ein paar Tagen eine neue D 750 gekauft, zu einem erschwinglichen Preis. Die wird wohl auch noch so lange durchhalten, bis die Nikon Z Reihe ihre Kinderkrankheiten überwunden hat. Und wenn dann Nikon eh keine Spiegelreflex mehr baut, kann ich immer noch umsteigen. Wers allerdings nicht abwarten kann, das Geld hat und immer das neueste haben möchte sollte jetzt kaufen. Mit Sicherheit werden in den nächsten Wochen die Preise für neue Spiegelreflex von Nikon runter gehen und wer sagt denn, dass eine DSLR schlechter ist? Eben nur anders und ausgereift, was man von den Neuheiten nicht immer behaupten kann.
    Macht die Spiegellose eigentlich bessere Bilder????
    Gibt es schon vergleiche?

  21. Da für mich eine Neuanschaffung (Ersatz für den D700 Zweit-Body) ansteht, habe ich mir natürlich auch gespannt die Berichte über die neuen Zs angeschaut (Danke Gunther, für Deinen sehr guten Bericht!).
    Ich hatte ja gehofft, “Voll”-Format mit geringeren Maßen und Gewichten (verglichen mit DSLRs) zu bekommen. Das sieht jetzt aber nicht so aus. Wenn ich die Z-Kameras ansehe und die Daten anschaue, sind die zwar kompakter als meine D750 und auch etwas leichter, dafür sind die neu vorgestellten Optiken (außer dem Zoom) echte “Klopper” (sowohl bei Größe als auch Gewicht) – und das bei bescheidener Lichtstärke! Dazu kommt noch der F-Mount-Adapter, den man im Moment ja auch noch bräuchte. Die Preise für die neuen Objektive finde ich schon – äh – “ambitioniert” für 1,8er-Festbrennweiten!
    Nee, vorerst halte ich die Füße wohl still und warte die weiteren Entwicklungen ab. Mal schauen, was noch so kommt. Ich denke, Nikon hat heir zwar gute und interessante (vielleicht auch notwendige) Produkte vorgestellt, aber die echten Vorteile der spiegellosen sind so, wie jetzt als System päsentiert, (für mich) nicht erkennbar und das Preisschild obendrein etwas arg hoch angesetzt.

    • Christian Eggenberger 29. August 2018, 19:57   »

      Meine D750 mit AF-S 24–85 mm 1:3,5-4,5 ist 1215 g, die Z 6 mit dem Z 24-70 mm 1175 g.
      Ich hatte auch auf eine leichtere Mirrorless gehofft. Die D850 mit dem gleichen AF-S 24-85 mm bringt 1465 g auf die Waage. Da ist die Z 7 mit Objektiv tatsächlich etwas leichter.

    • Sabrina 30. August 2018, 02:25   »

      Ausprobieren sollten Sie die 45Mpx-Variante aber schon – und zwar mit dem neuen Zoom. Speicherkarte mitnehmen.
      Ich denke, Sie werden von der Auflösung begeistert sein.
      Moderne Objektive für Spiegellose sind seht scharf und weisen relativ geringe CAs auf.
      Ob Sie dann noch einen Adapter brauchen? – ich bezweifle.
      .
      p.s. in mein Budget passen die Kleinbild-Boliden auch nicht. Außerdem will ich nicht so großes Gepäck. Trotzdem ist natürlich die Technik interessant.

  22. Sabrina 29. August 2018, 10:25   »

    Ich habe ja ewig hier nichts mehr geschrieben, aber schaue schon gelegentlich vorbei.
    Da Nikon im Spiegellosen Segment nichts gemacht hat bin ich zu Canon gegangen. Ich fotografiere fast nur mit Wasserwaage. Gerade am bei Architektur am kurzen Ende ein Gewinn und es erleichtert die Bildbearbeitung deutlich (stürzende Linien im Weitwinkel).
    Nikon erwähnt in den technischen Daten keine Wasserwaage. Gibt es die bei diesen beiden Kameras nicht?

  23. Stefan Becker 29. August 2018, 07:55   »

    Vielen Dank für Deinen Bericht. Es ist ein schon lange überfälliger Start in die spiegellose Welt bei Nikon. Ich finde es allerdings SEHR enttäuschend, dass die Nikon keinen Augenautofokus besitzt. Wer viel Portraits fotografiert, der wird dieses Feature extrem vermissen. Ferner ist das jetzige Objektivangebot zur Kamera sehr klein und dazu noch “langweilig”. Das gibt es mit besseren technischen Eckdaten für fast jedes andere Kamerasystem. Da redet man vom Bajonett, das lichtstarke Objektive erlaubt und bringt dann Festbrennweiten mit 1,8er Lichtstärke. Zumindest 1,4 hätte drin sein können und müssen. Bis ein vernünftiger Objektivpark von Weitwinkel bis Tele und von Festbrennweite bis Zoom und Makro verfügbar ist, wird es noch 2-3 Jahre dauern. Dann schaue ich mir das spiegellose Nikon System nochmal genauer an – vorher nicht.

    • Das “langweilige” 24-70 mm hat mich auch etwas enttäuscht. Warum hat Nikon dem Kit ein 24-85 mm 2.8 spendiert und die Vorteile des Z-Mounts unter Beweis gestellt? Weil sie den Z 6 Kit Preis tief halten wollten. Und vor allem: Sie wollten sicher nicht die AF-S Objektive konkurrenzieren. Die “spannenden” Z Objektive siedeln sie sicher im oberen Preissegment an.
      Den Augenfokus hätte ich auch gern gehabt. Wie ich gelesen habe, könnte Sony ein Patent auf diesem Feature haben. Wahrscheinlich bewährt sich die Gesichtserkennung in der Praxis ebenso.

  24. Andreas 28. August 2018, 11:49   »

    Erst einmal vielen Dank für deinen ausführlichen und gut geschriebenen Bericht, den ich mit viel Interesse gelesen habe.
    Für mich ist das die Zukunft,die Nikon nun endlich auch einläutet.
    Dennoch, wenn man es einmal nüchtern betrachtet, wird hier eine spiegellose Kamera ( DSLM )mit technisch beeindruckender Spezifikation beschrieben. Leider gilt für diese DSLM aber das gleiche wie für alle anderen auch.
    Die Vorteile gegenüber DSLR´s liegen sehr im Detail versteckt, um nicht zu sagen sind gering, und werden darüber hinaus noch mit einigen Nachteilen “garniert”,
    Das macht das Gesamtpackage dann doch nicht soo sexy.

    OK, das Sucherbild ist elektronisch und etwas größer anstatt das Optische. Dies ist aber mehr aus der Not der Spiegellosigkeit geboren, als ein großer Vorteil. Und dies führt gleich zum Nachteil, dass DSLM´s eine geringere Akku Laufzeit als DSLR´s haben.
    DSLM´s sind leichter und kompakter.
    Stimmt nicht. Das Gewicht ist mehr durch die Objektive bedingt, als durch das Bodygewicht.
    Die Z6/7 haben das Alleinstellungsmerkmal, das sie vorhandene Objektive mit Nikon F Bayonett nutzen können. Können meine DSLR´s auch und das sogar ganz ohne Adapter.
    Die neuen haben ein neues Bayonett, das grösser ist und ein geringeres Auflagemass hat.
    Ist aber erst zukünftig ein Vorteil, wenn es auch gute Objektive dafür gibt. Und wie gross der Vorteil überhaupt ist kann man noch gar nicht sagen.

    Die Z6/7 haben mehr Fokuspunkte als DSLR´s.
    Ok, schwer gegen zu argumentieren.
    Wie man sieht bleibt es unter dem Strich recht dünn.

    Einen Vorteil haben diese Kameras aber doch.
    Und zwar, dass mehr Wettbewerb entsteht was längerfristig zu verbesserten Produkten und besserem Preis – Leistungsverhältnis bei Kameras führt.
    Und obwohl die Vorteile der DSLM´s recht gering sind werden DSLR´s es zukünftig immer schwerer haben sich noch zu behaupten und im Preis weiter abrutschen.
    Das geht dann solange bis die Kamerahersteller kein Geld mehr mit der Produktion von DSLR´s verdienen und die Herstellung ganz einstellen.
    Dann gibt es wahrscheinlich schon das xte Nachfolgemodell der Z6/7, ausgereiftes Zubehör, Batteriehandgriff, vernünftige Objektive,2. Slot,ausgereifte Firmware,Eye AF und und und.
    Und hoffentlich auch günstigere Preise.
    Dann kann man anfangen zu überlegen.
    Solange werde ich wohl meinen DSLR´s treu bleiben.

    • Mittlerweile denke ich ähnlich, nachdem der erste Hype vorüber ist. Eigentlich bin ich komplett aufgestellt, würde aber sofort zuschlagen, wenn

      – es einen 2. Slot gäbe
      – es EyeTracking gäbe
      – einen Batteriegriff gäbe
      – günstigere Objektive gäbe
      – ein flexibleres Display gäbe

      Alle anderen Dinge (schlechter AF, schlechter Bildstabilisator), sind Gerüchte und werden sich klären.

      Je länger ich warte, desto weniger gibt’s für meine DSLRs. Doch ich denke, das nehme ich in Kauf.

  25. Übrigens,
    wer sich Fotobeispiele anschauen möchte, geht auf D-Prewiew. Da gibt’s 133 Beispiele, z.T. echt beeindruckend… Alle Bilder sind downloadbar.
    https://www.dpreview.com/sample-galleries/4819511289/nikon-z7-samples-gallery/6541654841

    Wow…

  26. Brigitte Schramm 27. August 2018, 13:08   »

    Hallo,
    ich fotografiere seit Jahren mit Nikon und habe mir Anfang des Jahres die D850 geleistet, welche einen großen Quantensprung zur meiner D800e darstellt. Super Bilder, super schnell, Übertragung zum I-PAD naja mit SnapsBigde, aber immer noch schnell als bei Olympus. Einziger Nachteil der D850, einfach zu schwer. Deswegen tendiere ich zur Anschaffung einer weiteren Kamera, der Z7. Die Vorstellung, welche ich vergangene Woche im Internet verfolgte war super und vor allem, dass die alten Objektive weiter benutzt werden können.

  27. Christian Rapp 27. August 2018, 13:01   »

    Auch Nikon kann das Rad nicht neu erfinden und der Fotograf hinter der Kamera ist immer noch wichtiger als sein Gerät (vielleicht ausgenommen Spezial-Anwendungen) Ich bleibe bei der D800 und fotografiere jetzt wieder analog z.B. mit einer Flexaret 6×6
    Wenns dann nichts wird, bin ich selbst schuld.

  28. Hallo Gunther,
    gibt es denn noch den AF-Schalter der bei den DSLRs vorne links unter dem Bajonett sitzt oder wie schaltet man bei der Z-Serie die AF-Modi durch?

    • Nein, den gibt es nicht. Aber man kann eine der Funktionstasten oder gar die Video-Taste damit belegen. Ist dann ggf. sogar einfacher zu erreichen.

  29. Guten Morgen Gunther

    meiner Hand passt der Griff der D750 sehr und ich liebe den Dynamikumfang, der hilft meine Fehler auszubügeln. Alles perfekt, aber ich hätte gerne eine Kamera die etwas weniger sperrig und gewichtig im Rucksack ist.

    Wie fühlt sich der Z-Body verglichen mit der D750 an? Genug Platz für die Finger, auch wenn feine Handschuhe die Hände schützen?
    Was glaubst du, welche der beiden Kameras verzeiht Belichtungsfehler besser, oder sind sie gleichwertig?

    Eine schöne Woche wünsche ich, denn das kühlere Wetter lädt zum Wandern ein.
    Grüsse Toni

    • Wie schon geschrieben, ist die Ergonomie der Z-Modelle sehr gut. Der Griff ist ähnlich dem der D750.
      Belichtungsfehler? Dynamikumfang sollte im Ähnlich sehr guten Bereich sein.

      • Gunther, “die Ergonomie der Z-Modelle sehr gut” ist sehr subjektiv, ein Bezug zur D750 kann ich nachvollziehen

  30. Jean Pierre 26. August 2018, 20:29   »

    Hallo Günther nochmal,
    Wegen dem Entscheid Z6 oder Z7 habe ich mir auch Gedanken gemacht. Hm,…
    1. Beide ausprobieren, rsp. mieten. Natürlich ist da ein Preisunterschied von 1000 Euro!

    Hier noch meine Ueberlegungen generell zur Z Serie:
    2. XQD-Karte
    Es gibt sicher einen Adapter, damit ich die Bilder auf den PC/Mac übertragen kann?

    2. Kann man RAW-file auf XQD-Karte speichern und NUR die JPEG via Wi-Fi auf smarphone/Laptop?

    3. AKKU-Laufzeit
    wird mit 380 bis 1400 angegeben. Je Testberichte…. Bei Zeitraffer, kann ich die USB-3 Buchse von der Kamera mit einem externen Batt-Pack zusätzlich Power bringen?

    4. Dichtigkeit
    Kann ich die Z6 oder Z7 bei Regen benutzen? Und wie ist es mit den neuen S-Objektiven?

    5. Belichtungsmessung auf AF-Punkt oder Punkte
    Kann ich bei der Z-Serie die Spotbelichtung auf einen AF-Punkt oder AF-Feld setzen?

    6. S-Objektive
    Bei MF. Ist es by wire oder ist ein mechanisches Fokusieren möglich. Hm, bei Zeitraffer könnte sich der MF verstellen?

    7. FTZ-Adapter
    Hält dieser wirklich 70-200/2.8 ED? Wie gut sind die Dichtungen an beiden Seiten? Adapter sind immer so eine Sache für sich!
    Zum Glück kommen im 2019 weitere S-Objektive.

    8. Smartphone Fernsteuerung
    Hoffentlich klappt das App?

    9. Wie qualitativ gut sind die neuen S-Objektive? Sind die auch alle Staub- und Spritzwasser geschützt?

    Diese Fragen werden sich anlässlich eines ausführlichen persönlichen Test ergeben. Da werde ich wohl, 3 Tage in miete nehmen.

  31. Danke für den Text und die ersten Eindrücke. Das ist eine willkommene Ergänzung zum derzeitigen Nikon-Bashing.

    Drei Anmerkungen:

    „So können heute mit dem F-Mount laut Nikon technisch nur Objektive gebaut werden, die eine maximale Blendenöffnung von f/1.4 haben.“ – Das kann nicht stimmen, sonst hätte Nikon nicht das 50/1.2 bauen können.

    Im selben Abschnitt wird das Noct mit 55mm Brennweite angegeben statt 58mm.

    Weiter unten fehlen die Preise für Body only. Oder gibt es nur Kits?

    Auf die Negativliste der Kameras müsste man noch den fehlenden fully articulating screen setzen (gibt es dafür ein deutsches Wort?). Blogger wollen so etwas.

    • Christian Eggenberger 26. August 2018, 20:16   »

      Ich habe bisher noch keinen einzigen Hands-on review über die Z 7 gelesen, der nicht positiv oder sogar begeistert gewesen wäre.
      Tatsächlich ist in den sozialen Medien ein Bashing im Gange, das so heftig und primitiv ist, dass ich mich gefragt habe, ob das Ganze nicht orchestriert ist. Sind es wirklich ‘nur’ angry men, welche das Klima vergiften?
      Was Blogger (Influencer) wollen, interessiert mich nicht. Wie sagte ein kluger Kopf über Apple-Produkte sinngemäss: Ihre Qualität macht aus, wenn sie nicht können. – Mich interessiert die Meinung von Leuten, die auch wirklich fotografieren.

  32. Vielen Dank für Deine ersten Eindrücke, wie immer sachlich belegt und gut nachvollziehbar. Es war die Bestätigung meiner positiven Grundstimmung: Ich habe nach der Lektüre eine Z 6 mit FTZ und 24-70 mm bestellt.
    Ich bin erstaunt, wie viel Emotionen die Nikon Z 6 / Z 7 bei gewissen Leuten auslösen. Auf die perfekte Kamera kann man ewig warten. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit der Z 6 zum richtigen Zeitpunkt in die Mirrorless-Welt einsteige. Wie seiner Zeit mit der D 700 in die digitale.
    Seit meiner ersten Nikkormat fotografiere ich mit Nikon. So wie ein BMW-Fahrer nicht plötzlich auf Audi oder Mercedes wechselt, wenn ihm ein neues Modell nicht zusagt. Das nächste passende Modell kommt bestimmt. Damit bin ich gut gefahren – und kostengünstiger.
    Die Nikon Z sieht schick aus. Hat das Zeug zum Klassiker, falls sie sich in der Praxis bewährt.

    • Sehe ich ganz genauso.

      Leider wird so oft so viel negativ gesehn. ich hab bisher nur die xqd Karte auf der contra seite, allerdings ist das ein punkt der zu verschmerzen ist. ich freu mich jedenfalls auf die z6.

  33. Hallo Gunther,
    als dankbarer Leser Deiner Veröffentlichungen zur D850 warst Du für mich die erste Adresse zur NIKON Z7 !
    Herzlichen Dank für die kompetente Beschreibung!
    Die muss ich haben !!! Ich muss aber noch sparen!

  34. Michael Fischer 26. August 2018, 11:19   »

    Ich denke die Erwartungen wurden seitens Nikon nicht erfüllt. Irgendwie hat man das Gefühl, Kameras vor sich zu haben, die schon bei ihrem Erscheinen veraltet sind. Wo sind denn die groß angekündigten Innovationen? Tatsache ist, dass Sony mit ihrer 3er Generation technisch weit überlegen ist. Die Preisgestaltung ist ebenfalls mehr als fragwürdig. Technisch unterlegene, und schlechter ausgestattete Kameras deutlich teurer als als die Konkurrenz anzubieten, wird Nikon sicher keinen Erfolg bringen. Mag sein, dass die Haptik etwas anderes sagt, aber die neuen Objektive wirken optisch auf mich billig. Andererseits ruft man jetzt für ein 50 mm 1,8 600-700 Euro auf. Ein Objektiv das bisher in der G Version gerade 200 Euro kostet. Und wozu soll ein 24-70 4,0 gut sein? Oder ein 58 mm 0,95 ohne AF?. Als langjähriger und überzeugter Nikon DSLR Nutzer hatte ich mich sehr auf die neue Z-Reihe gefreut, da ich auf Mirrorless umsteigen möchte. Nach dieser enttäuschenden Vorstellung kann ich gar nicht anders, als mich für Sony zu entscheiden. Ich denke das wird vielen so gehen.

  35. Jean Pierre 26. August 2018, 09:00   »

    Hallo Günther, super erklärt. Danke vielmals, all meine Fragen beantwortet. Ich bin mit der Pana G9 unterwegs und begeistert. G9 weil keine MILC so eine Haptik hat. Jetzt Nikon, woaw…. als 40 jähriger Nikon Fan. Kann ich endlich umsteigen… Toll, was Nikon jetzt getan hat….

  36. Durch ihre Teaser, und ihre sensationellen Ankündigungen, hätte man schon irgendwie mehr erwartet, Ich glaube die Marketingabteilung hatte da freie Hand, endlich DIE Spiegellose zu bewerben ;)
    in vielen Dingen isses eben ne Sony Alpha 7 Kopie.

    Das Speicherkartenformat finde ich sehr unglücklich gewählt, bei 230€ für 128GB tut das schon sehr weh im Portmonee, gerade bei der Z7 muss man sicher nicht lange filmen um da ne 128er Karte voll zu haben!

    Die Objektive verstehe ich auch nicht so richtig,ich meine da bringt man ein System auf den Markt mit so einem Getöse und einer solchen Wichtigkeit für Nikon, und bringt dann tatsächlich ein 35er und 50er 1,8?! mhhhm, das 35er soll auch noch 950€ kosten! Keine Ahnung wen man damit zum Wechseln auf Nikon bringen will.

    Die real mögliche Geschwindigkeit mit aktuellem Bild im Sucher und
    AF-Nachführung liegt bei 5,5 fps. Darüber wird weder Belichtung noch
    AF nachgeführt und das Sucherbild friert auf dem ersten Bild der Serie
    ein.

    Kein Eye-AF, meiner Meinung nach eines DER Killerfeatures der Sony Reihe.

    Ich hoffe dennoch das es Nikon gelingt Fuß zu fassen, aber es wird verdammt schwer!!

    • Zum Speicherkartenformat muß ich Gunther Recht geben. Bei den Geschwindigkeiten geht nur XQD, ich hab beide in der D500: XQD liefert volle Geschwindigkeikt, bis die Kamera nach 200 Bildern zwangsgestoppt wird. SD fängt nach 35 Bildern an zu stottern. Das sind 3 Sek. anstelle der 20 möglichen Sek. bei der XQD, bei unberechenbaren Flugbewegungen von Vögeln nicht sehr lange z. B.

      Bei Video, insbesondere 4k, ist das dieselbe Thematik.

      Bliebe SD Express, ist angekündigt, gesehen hab ich noch keine, aber so richtig kompatibel sind die wohl auch nicht.

      Die Geschichte mit den 5.5Bildern hab ich auch schon gehört – wenn das zutreffend ist, dann wird meine D500 noch lange leben :) – würde mich aber technisch trotzdem interessieren, wo da das Nadelöhr ist => Gunther, Du hast doch Kontakte zu Nikon ;)

      • Mit dieser SD-Karte (Transcend SDHC 32GB Class 10 UHS-II U3 Ultimate) für ca. 40€ bekomme ich den Puffer meiner D500 nicht voll. D.h. die Kamera zieht 20 Sek. lang 200 Bilder durch. Allerdings hat die D500 auch ‘nur’ einen 20MP-Sensor – kann sein, dass es spätestens bei der Z7 die XQD braucht…

  37. Hallo Gunther!

    Danke für deinen ausführlichen Bericht.
    Ich bin vor 5 Jahren mit einer Nikon D5200 in die Fotografie eingestiegen, weil für mich die Software und Hardwareergonomie und auch der Preis dort von Anfang an gestimmt haben.
    Die Z6 finde ich Klasse wegen folgender Punkte:
    Bedienung und Menüstruktur,
    Kein Miniaturbody für meine großen Hände,
    dennoch leicht,
    Kombination aus Phasen und Kontrastfokus – kein Front oder Backfokus mehr,
    AF Felder bis zum Rand,
    Adaptierbarkeit von Altglas (neues Auflagemaß + Fokus Peaking),
    vermutliche Sensorqualität wie D600-D750,
    weniger bewegliche Teile,
    großer Sucher,
    Belichtungskontrolle nach Foto nicht mehr nötig,
    Blitzschuh und Steuerung wie vorher.

    Also auch sehr viele Punkte, bei denen ich an meinen Nikon Kameras bisher den ein oder anderen Optimierbedarf hatte.

    Speicherkarte reicht mir ein Slot. So wichtig sind meine Fotos nicht. SD hätte ich schon gehabt, aber zur Not dann ein neues Format.

    Etwas schade finde ich fehlenden Augen AF, der würde mir sicherlich helfen, meinen kleinen Sohn öfter zu treffen. Ich hoffe, Nikon schneidet sich zukünftig eine kleine Scheibe bei Fuji ab, lässt die Kamera zwar nicht beim Kunden reifen, schiebt aber die ein oder andere sinnvolle und ausgereifte Funktion via Firmware nach.

    Über ein Pancake würde ich mich auch freuen. Ich hatte Nikon da auch für die DX mal angeschrieben. Ich hoffe, sie hören auf mich, wie es ja auch beim WiFi bei dir geklappt hat. Muss gar nicht perfekt abbilden umd auch nicht super große Blende haben. Irgendwas für Städtereisen, damit man nicht so nen Trümmer mitschleppen muss.

    Mal schauen, wie die ersten Serienmodelle im Autofokus auch an F Mount Linsen abschneiden und wie die Akkulaufzeit dann wirklich ist. 500 Bilder wäre schon gut.

    Und dann bin ich gespannt, wie lange ich mich noch zurück halten kann. Haben wollen Gefühl ist da. Wobei ich nicht zwingend Vollformat brauche. Aber Haben ist ja bekanntlich besser als Brauchen.

    Schönen Gruß
    Andre

  38. Irgendwann musste nun eben doch mal ein größerer Mount her, ich find’s ok, dass Nikon das mit dem kleinen Technologiesprung hin zur DSLM einführt.

    Wenn ich mir allerdings die Roadmap ansehe, dann fehlt mir irgendwie am Anfang ein richtig gutes Gutes Objektiv, was dann auch die Vorteile des Z-Mounts ausnutzt. Das kommt meines Erachtens erst 2020 mit dem 50mm f/1.2. Das f/0.95 ohne AF ist doch etwas speziell…

    Und wieso haben alle Festbrennweiten vorher nur f/1.8? Da wäre doch wenigstens f/1.4 drin gewesen.

    Das kann ich nicht ganz nachvollziehen und hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack.
    Auf der anderen Seite würde ich dann erst 2020 mal langsam an Umstieg denken.

  39. UND IHR SO?

    Ich sehe das weit weniger enthusiastisch als du. Die Kameras orientieren sich ohne jeden Zweifel an Sony. Das ist nichts verwerfliches, zeigt aber das Nikon leider (!) nicht mehr technologisch führend ist. Schade.

    Und abseits des ganzen Marketing-Geschwafels wird doch bei näherer Betrachtung schnell klar worum es Nikon mit den beiden Kameras geht: sie sollen verhindern, dass weitere bisherige Nikon-User zu Sony, Fuji, etc abwandern. Mit dem bewährten Nikon-Menüsystem und dem beiliegenden F-Adapter gibt es nun echte Argumente, für die begehrte spiegellose Kamera bei Nikon zu bleiben. Eine nachvollziehbare Strategie von Nikon, finde ich. Viele Kommentare hier zeigen doch, dass genau das der Wunsch vieler User ist. Passt also aus dieser Sicht, was Nikon jetzt auf den Markt bringt.

    Nur wirklich innovativ sind die Kameras nicht. Mir fällt zumindest bisher nichts auf. Der Z-Mount ist es jedenfalls nicht. Das man ohne den neuen Mount keine Objektive < 1.4 bauen könnte, glaube ich erst wenn es für mich nachvollziehbar belegt ist. Paddy hat ja schon festgestellt, dass es auch von Nikon bereits bisher schon ein 1.2 Objektiv gibt. Da klingt die Aussage von Nikon, das sowas erst mit dem Z-Mount möglich sei, schon fragwürdig. Zumal es Bajonette mit kleinerem Durchmesser gibt, die das auch können. Aber ich bin kein Experte für die Berechnung von Objektiven. Nur glaube ich nicht sofort alles, was die Marketingabteilungen schreiben.

    Abgesehen davon gibt es mindestens in den nächsten 3 Jahren gerade mal ein (!) Objektiv, dass die angeblichen Vorteile nutzt. Und das dann wohl ohne AF. Stand der Technik wäre gerade bei dem zu erwartenden geringen Schärfentiefebereich für ein solches Objektiv Gesichts-AF. Haben die beiden Kameras wohl aber nicht…

    Wie auch immer, die beiden Kameras sind bestimmt nicht schlecht und ich finde es gut, dass Sony jetzt ernst zunehmende Konkurrenz bekommt. Aber von Nikon hätte ich mir innovativeres gewünscht. So verhindern sie die weitere Erosion des Nikon Marktanteils – mehr aber auch nicht befürchte ich.

    Gleichzeitig müssen die Kameras für Nikon ein Erfolg werden. Die Entwicklungskosten sind bestimmt keine Kleinigkeit für Nikon. Ich bin gespannt und drücke Nikon die Daumen. dass es funktioniert.

    Ich muss mich aber leider der Kritik einiger Kommentatoren hier anschließen: gerade von dir hätte ich mir eine kritischere Würdigung der beiden Neuvorstellungen gewünscht. Du kannst das besser! (nicht falsch verstehen – ist konstruktiv gemeint!). Es hätte deinen Bericht auch deutlich von der gegenwärtigen Flut von Berichten über die neuen Kameras abgehoben, für die das Marketing von Nikon offensichtlich gesorgt hat.

    Kleines Beispiel neben dem o.g. dazu: ein Blick auf die Sony Webseite zeigt, dass dort die Schreibgeschwindigkeit für die A7III mit max. 10 Bilder pro Sekunde angegeben wird, wie auch für die ältere A7RIII. Mit SD-Karten wohlgemerkt – ohne dass es xQD bräuchte.
    Die Geschwindigkeiten von Z6 und Z7 liegen irgenwie im ähnlichen Bereich wie Sony :-)

    Ansonsten aber danke für den schnellen Bericht! Ich freue mich auf einen echten Test von dir in der "freien Wildbahn".

    Viele Grüße,
    Harry

    • Soll ich jetzt für dich das Haar in der Suppe suchen? Also ich bleibe auch nach zwei weiteren Tagen mit der Z7 bei meiner Einschätzung. Und ich freue mich auf die Kamera.

      • Wirst du die Z7 genauer testen oder die Z6 nach erscheinen auch? Bin noch hin und her gerissen, welche ich wirklich will resp. ob ich die Auflösung der Z7 „brauche“…

    • Hallo Harry,
      imo bestätigst Du meine Meinung. Die Fotoindustrie produziert Produkte mit sehr hohem Niveau. Innovation sind sehr schwer, Verbesserungen erfolgen im Detail. Wie das jemand bewertet ist seine Sache. Ich fürmeinen Teil ffinde die mirbekannten Eigenschaften für eine plausible Weiterentwicklung des Nikon Portfolios. Nicht mehr und nicht weniger.

      cu
      hawe

    • Was hätte denn Nikon an Innovation bringen müssen? Das ist eine ernstgemeinte Frage.
      LG

  40. Gunnar Lade 25. August 2018, 18:27   »

    Hallo Gunther,
    an anderer Stelle wurde vor kurzem geäußert, der Autofokus der Z6/7 sei relativ schlecht, bzw. nicht treffsicher…hattest Du (oder Paddy) bei Deinem Test auch derartige Probleme (im Text hast Du den AF nur kurz gestreift)..??
    Gruß
    Gunnar

    • Kann ich nicht bestätigen, habe jetzt an 3 Tagen die Kamera gehabt und der Autofokus hat prima funktioniert. Sowohl im Video als auch im Foto-Modus.

      • Hallo Gunther,

        danke für das Review. Hast Du JPEGs oder RAWs oder RAW+JPEG getestet? Ist das AF-Tracking hinsichtlich der Geschwindigkeit dem einer D500 oder D850 ebenbürtig (die Belichtung soll die Z6/Z7 beim AF-Tracking ja leider für die Folgeframes nicht anpassen können). Wie schätzt Du die Eignung für Sportfotografie/sich schnell bewegende Objekte ein? Gibt es einen AF-Modus der dem Group-AF einer D500/D850 nahekommt?

        Besten Dank und viele Grüße,
        Tom

        • Was das angehet müssen noch weitere Erfahrungen mit schnellen Objekten gesammelt werden. Ich denke für reine Sportfotografie mit sehr hohen Ansprüchen sind diese Kameras nicht primär die erste Wahl, da ist eine D5 / D1x sicher besser geeignet.
          Auch die AF Modi sind anders, weil es ja jetzt ein kombinierter Phasen/Kontrast AF ist. Die Größe des Feldes kann man aber anpassen.

          • dann bin ich gespannt auf Deine weiteren Ergebnisse (AF bewegter Objekte auf Fotografen zu oder weg). Meine D500 finde ich in dieser Hinsicht einfach Spitzenklasse (insbesondere im Vergleich zur D800 vorher)

  41. Hallo Gunther,

    ich bedanke mich auch für die raschen und ausführlichen Eindrücke. Darauf haben wir lange gewartet.

    Ich habe eine Frage/Problem zu den bestehenden DX Optiken auf einer Nikon Z6/Z7:
    – Verlängerung Crop 1,5 wie gehabt vermute ich
    – DX Modus mit nur ca. 10,3MB bzw. 19,4MB an Bilddaten (Referenz DX Modus D750, D850)
    – dasselbe gilt für die DC Optikten von Sigma?

    Wenn da so ist, dann kann ich wohl die alten DX Optiken an diesen Kameras vergessen…

    • 1.) ja klar
      2.) Edit: es geht nicht um MB, siehe meine nächste Antwort.
      3.) ja klar
      4.) Die Schlussfolgerung verstehe ich nicht bzw. halte sie für falsch. Die Quali ist genauso, wie an einer Aps-C Kamera mit der entsprechend gecroppten Auflösung.

      • Waldemar 25. August 2018, 18:32   »

        Hallo Gunther, danke für die rasche Antwort. Die Frage ist hier was tue ich mit einem 10MB Bild… Mit dem DX Objektiv bekomme ich auf einer APS-C Kamera direkt und volle 20-24 MB… das wird auf jeden Fall besser sein.

        • Keine Ahnung, wie Du auf 10 MB kommst, es kommt auf die Bildpunkte an, die die Kamera aufzeichnet.
          Hatte übersehen, dass Du MB schreibst, das ist aussagelos, falls die Bilder komprimiert werden.
          Im DX modus zeichnet eine D850 bzw. Z7 ca. 20 Megapixel auf. Das ist ca. das gleiche, wie eine D500.

          • Waldemar 25. August 2018, 19:10   »

            Ja, ich meinte natürlich die Megapixel. Es stimmt, die D850 nimmt im DX Modus 20 Megapixel auf, die D750 im DX Modus allerdings nur 10,3 Megapixel. Das müssten diesselben Werte bei der Z7 und Z6 sein. Das erste ist verkraftbar, aber das zweite nicht. Für mich ein Argument doch nicht auf die Z6 aufzuspringen. Oder wie denkst du darüber?

          • Das hat doch alles jetzt nichts mit der Z6 und Z7 direkt zu tun, sondern ist doch klar, dass wenn nur ein Bereich des Sensors genutzt wird, die Auflösung keiner ist. Oder um es noch klarer zu sagen: man kauft sich keine Vollformat, wenn man nur DX linsen nutzen will.
            Als “Notlösung” allerdings geht es natürlich und je höher der Sensor auflöst, um so besser ist es natürlich. Klar ist eine D850 oder Z7 besser für DX Linsen geeignet, weil sie mehr Reserven haben.
            Und was ich geschrieben habe, ist halt dass bei den Spiegellosen, das Nutzen von DX Linsen mehr Spaß macht, da der Sucher komplett mit dem beschnittenen Bild ausgefüllt wird.

  42. Hallo Gunther,
    hallo Leser.

    Gunther, ich finde Deinen Bericht gut und lese Deinen Blog gerne. Ich möchte hier einmal die Gelegenheit nutzen um ein paar Argumente pro 1 Slot zu bringen:

    Betriebssicherheit: Dise stand bei Nikon betsimmt ganz oben im Lastenheft. Betriebssicherheit wird unter anderm durch folgende Maßnahmen erreicht:

    a. Minimierung der Bauteilanzahl.
    Je weniger Bauteile verbaut sind, desto hoher ist die MTF eines Systems.

    b. Verringerung der Betriebstemperatur.
    Die Betriebstemperatur hat einen maßeblichen Einfluß auf die Lebensdauer der Bauteile. Je höher die Temperatur ist, je höher ist die Ausfallwahrscheinlichkeit.

    Nun, meiner Meinng nach, sind bei einer spiegellosen Kamera prinzipiell mehr elektronische Bauteile verbaut und die Elektronik auch stärker beansprucht. Die CPU etc. muss eben mehr und länger rechnen. Das erzeugt mehr Wärme. Die muss weg.

    Platzbedarf, mhh wo soll der zweite Slot hin? Schau ich mir meine D8xx an, so sitzen die Slots seitlich versetz übereinander. Die Karten belasten sich mit Ihrer Wärmeentwicklung nicht (oder nur sehr gering) gegenseitig. Schaue ich mir die D7500 an (1 Slot), so müssten die Karten aneinader gestapelt werden. Sie erwärmen sich gegenseitig. Das hat Einfluss auf die Lebensdauer der Karten.

    Grundsätzlich halte ich die Entscheidung für 1 Slot für sehr plausibel (nicht nur aus Kostengründen). Wie kann man jetzt damit umgehen.

    Elektronische Bauteile haben in der Lebensdauer eine Badewannenkurve. Also eine erhöhte Ausfallrate zu Beginn und zu Ende der prognostizierten Lebenszeit. -> Burn-in zu Anfang und rechtzeitig die Karte ersetzen zu Ende. Was man nun macht, mag jeder für sich entscheiden.

    Robuste Karte einbauen. Vergleiche ich meine XQD Karte mit der UHSII, beides Sony G Serie, so mach die XQD mechanisch auf mich den viel robusteren Eindruck. Auch durch das Metallgehäuse (sieht zumindest optisch so aus) könnte die Wärmeabfuhr effektiver möglich sein.

    Was fehlt (nicht nur den Z-Modellen)? Aus meiner Sicht ein zeitgemäßes Filesystem mit Feherkorrktur und Jounalling welches für SSD Medien, wie z.B. XQD und SD) ausgelegt ist. FAT ist hier nicht mehr State-of-the-Art. Beim schrieben des Bildes müsste die Operation überwacht werden und dann im Fehlerfall als FFE an des Fotografen gemeldet werden. Dadurch würde ein Defekt der Karte während des Shootings erkannt und könnte durch wechseln der Karte behoben werden. Bei Ausfall von Speicherzellen (nach getaner Arbeit und Transport) kann die Karte aber immer noch gelesen werden. Defekte Controller auf der Karte werden auch heute schon gemeldet. Für mich in Summe ein durchaus überschaubares Risiko.

    Naja, der Aufschrei beim ersten iMac war auch groß -> kein Floppylaufwerk …
    … für mich ist das Z-System ein sehr Gelungenes, zukunftsweisend und eine gute Ergänzung des Nikon Portfolios. Einzig – ich habe zur Zeit keinen Bedarf.

    Mit freundlichen Grüßen
    hawe

    • Gunnar Lade 25. August 2018, 18:09   »

      @hawe
      endlich mal wieder eine sachliche Betrachtung des Umstandes – ich bin ganz Deiner Meinung.
      Ich würde in diesem Zusammenhang mal darum bitten, bei Kritik an dem einen Slot mitzuteilen, wieviele Karten in welchen Zeitraum durch Defekte ausgefallen sind und was das für Kartentypen waren. Und bitte nur eigene Erlebnisse und nicht die Geschichte von einem Freund, der gehört hat, wie einem Freund eines Bekannten…dessen Schwager…usw.
      Ich nutze seit 5 Jahren XQD Karten, kein Ausfall, davor CF und SD Karten – auch kein Ausfall.
      Nur mit konkreten Angaben entsteht ein vernünftiges Bild.
      Wie konnten wir eigentlich damals mit nur einem Film in der Kamera leben!?!?!?!?

  43. Hallo Gunther,
    vielen dank für Deinen schönen Bericht. Dezidiert, gut verständlich und appetitanregend.

    Ein Thema hast Du jedoch nicht angesprochen: Den Batteriegriff. Der kann wichtig werden, wenn nach 800 Bildern das Licht ausgeht.

    Gab es da bei der Vorstellung irgendwelche Andeutungen oder vielleicht sogar Infos?

    Danke für eine Antwort.

    • Ja, es soll bald einen geben. Rob Whitworth hat ja den Tokio timelapse gemacht mit den Z7 und mir gesagt, er habe keinen Unterschied in der Reichweite zur D850 festgestellt.

      • Servus Gunther!

        Ich hab gelesen, daß ein Batteriegriff für die beiden Kameras in Entwicklung ist und er mit zwei Akkus EN-EL15a/grau bestückt werden kann. Würde mich interessieren, wie er mit der Kamera verbunden wird. Ist es ähnlich, wie bei einer DSLR?

        Viele Grüße aus dem verregneten Österreich
        Konstanze

  44. Selten so eine hässliche Kamera gesehen.

    Die Objektive sehen auf den Bildern wie billige Plastikkitlinsen aus.
    Kannst du was zu der Verarbeitung sagen ?

    Ich finde gut das Nikon den Schritt gewagt hat, aber meiner Meinung nach ist er nicht gelungen.
    Da können andere Kameras mehr.
    Schade.

    • Pierre Blattner 25. August 2018, 08:58   »

      Ja dann geh doch wo anders hin. So extrem, sonderlich!

    • Verarbeitung Nikon typisch top. Nimm sie erstmal in die Hand, dann kannst du dir ein Urteil bilden.

    • Christian Eggenberger 26. August 2018, 19:14   »

      Die Nikon Z 6/7 sehen unverkennbar wie eine Nikon aus. Meines Erachtens sogar etwas besser. Schlicht, aufgeräumt, durchdacht. Das gilt erst recht für die Objektive und deren Beschriftung. Schon fast zeitlos.
      Ja, ja, die Geschmäcker sind verschieden. Und darüber lässt sich ewig streiten. Oder eben gar nicht.
      Hässlich für mich? Die Sony Kameras, obwohl ich das Design von Sony Fernsehern und AV Receivern liebe.

  45. Hallo Gunther,

    danke für den ausführlichen Bericht!

    Da ich Deine sonstigen Berichte auch immer sehr schätze und mich dort bestätigt finde oder tolle Inhalte für mich ableiten kann, war auch Deine erste Einschätzung der Z6/Z7 sehr wertvoll für mich.

    Du schreibst, die Kamera liegt fantastisch in der Hand – Ergonomie ist für mich sehr wichtig (mit Sony komme ich persönlich gar nicht klar und bei der D850 ist mir der Griff ein wenig zu groß (Gehäusetiefe) – die D5600 hingegen passt wie angegossen in meine Hand.
    Könntest Du vielleicht (aus der Erinnerung) mehr zur Griffergonomie sagen? Wie läßt sich der Griff der Z6/Z7 einordnen? Eher D850 (eher größer) oder eher D5600 (eher kleiner)?

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Thomas

  46. Hallo zusammen,

    bezweifle, dass die beiden Neuen zu Verkaufsschlagern werden. Puristen im Nikon-Lager werden überwiegend ihrer DSLR treu bleiben und wer Spiegellos etwas abgewinnen konnte, dürfte längst bei Sony, Fuji oder Olympus sein. Sorry, aber das ist nun mal meine Meinung und nach zwei Totalpleiten mit Nikon in Folge ist diese ohnehin nicht mehr die höchste. Trotzdem Danke für das Review.

    LG aus IBK

  47. Sind eigentlich die Tasten hinten beleuchtet?

  48. Wilhelm 24. August 2018, 18:18   »

    Halo Günther, Danke für den tollen und ausführlichen Bericht. Z7 würde ich mir zulegen, wenn ich zwei Fragen klären kann. 1. Ich nutze auf Reisen die SD Karten als Spiegel um dann meine RAW Daten auf ein mobilen Datasave zu sichern. Da habe ich für die XQD keine Lösung gefunden. PC nehme ich nicht mit. 2. Im Studio werden JPEGs zB von 850 per Toschiba Karte auf PC ins LR übertragen, wie soll ich dies jetzt machen? Über kurze Info würde ich mich freuen. Wilhelm

    • Hallo Wilhelm, es wird sicher auch mobile Kopier-Möglichkeiten für XQD geben, mit diesen Geräten kenne ich mich aber nicht so aus, da ich immer ein kleines Laptop mitnehme.
      Im Studio kannst du direkt über das WLAN der Kamera übertragen.

  49. Andi Butsch 24. August 2018, 15:55   »

    Also ich muss sagen, ich bin etwas enttäuscht, hatte eher was anderes erwartet. Kurz zum Background: Über 10 Jahre Nikon mit vielen Bodys und Linsen im Einsatz. Beim Kunden immer die D750 + weitere FX oder DX-Kamera mit. Aber privat viel auf Touren (Landschaft, Reise, Street) hätte ich gerne leichtere kleinere Kameras. Hatte die Sony Nex-Serie getestet und auch die Fuji-Serie. Die Fujis haben mir gut gefallen, aber im Kundeneinsatz geht für mich nix über Vollformat und komplett alle Linsen doppelt zu kaufen macht keinen Sinn und ist mir zu teuer. Daher hatte ich auf ein System wie die Fujis gehofft, aber mit Adapter für die normalen Nikon-Linsen. Im Gegensatz zum Bericht hier gefallen mir die Fujis auch viel besser als der normale als DSLR-Look. Ich finde den Retro-Look Klasse. Daher stehe ich jetzt vor einem Dilemma: Ich hätte gerne noch kleine Kameras im Retro-Look (nutze für Reisen auch die Nikon-5xxx-Serie), aber für nur paar Gramm Einsparung und fast die gleiche Größe sehe ich keinen Grund auf die Nikon Z-Serie wechseln. Zum Filmen klingen die neuen Features super, endlich alle das wie bei den Sony Alphas (mit Focus Peaking…).
    Aber der Wechsel macht für mich aktuell keinen Sinn. Schade. Wollte eigentlich schon meine letzten Fuji-Reste (1 Cam + paar Linsen) verkaufen. Ich hatte eigentlich auf eine Nikon DF 2 etwas kompakter mit 4k Video gehofft. So behalte ich meine normalen Nikon-Bodys erst mal und für Reisen, mal sehen was sich auf dem Markt tut.

  50. Hallo,
    wie gewohnt eine schöne und gute Darstellung der neuen Nikon Welt!
    Ich hoffe inständig, dass Nikon nicht nur an ein offenes Netz, sondern auch an die langsam wachsende Zahl der “Highspeed” Fotografen gedacht hat (offene Kamera-Software!).
    Die Überbrückung des Vorhaltemaßes (der langen Auslöseverzögerung spiegelgesteuerter Kameras) wurde bisher immer sehr umständlich mit selbstgebastelten Adaptern, angepasster externer Elektronik und Zentralverschlüssen (z. B. Rollei PQS Objektiven) umgangen.
    Ich hoffe auf eine Auslöseverzögerung <1ms bzw. ein entsprechendes Softwarepacket, das dies über eine optimierte Ansteuerung der Kamera zulässt (z. B. ein einprogrammierter Kurzzeitmodus).

    Die Hoffnung stirbt zuletzt!

  51. Till Hofmann 24. August 2018, 13:30   »

    Danke für den ausführlichen und informativen ersten Erfahrungsbericht zur Z6/Z7. Ich gebe zu, ich hätte auch ein kritischeres Statement erwartet. Aber niemand sollte ernsthaft die Wollmilchsau erwarten. Klar, ein zweiter Kartenslot wäre schöner und für viele Anwender vielleicht auch entscheidend wichtig. (Mir ist persönlich jedoch noch nie eine SD-Karte gecrasht. Wahrscheinlich, weil ich sie immer in der Kamera lasse und beim Export stets mit dem USB-Kabel arbeite.) Auch ein Schwenk-und-Klappdisplay wäre wünschenswert und stellt technisch ja längst keine besondere Herausforderung dar. Ist mir unverständlich, warum Nikon darauf verzichtet. Technisch leicht zu realisieren wäre auch ein Augen-AF gewesen. Auch den bieten die beiden Nikons nicht. Muss man vielleicht nicht haben, aber nice to have!
    By the way: Haben die Kameras ein eingebautes Fokus-Stacking? Das würde mir sehr gefallen.

  52. Was für eine mega Beitrag Herr Wegner, als Hochzeitsfotograf finde ich es trotzdem sehr wichtig, einen zweiten Slot zu haben. Egal wie sie die Sicherheit versprechen. Leider haben in letzter Zeit viele Systeme gewechselt und mit Sony werde ich immer noch nicht warm, aber trotzdem ist Vorsicht geboten. Mir fehlt einfach nur der zweite Slot und dann wäre die Entscheidung klar! Schöne Grüße und nochmals, danke für deinen mega Beitrag.

  53. Schönes Ding. Schön zu lesen. Auch das das mit dem adapter passt.

    Schön wäre auch wenn Nikon jetzt mal auf seine User hören würde und z.B. die 7500 auch wieder im Wlan frei geben würde. Aber da können wir wohl lange drauf warten. Hauptsache die neuste Firmware hat die Anzeige der Zeitzone gefixt :(

  54. Also ich kann die Kamera natürlich nicht beurteilen und einen Vergleich ziehen, aber an die Kameras von Sony kommt die Nikon anscheinend noch nicht vollständig ran. Bin sehr gespannt was der Sucher tatsächlich hergibt. Finde den der a7iii und a9 echt genial. Die adaptierung ist aber wohl besser gelöst als bei sony der Adapter für die a mount Optiken ist ja totale Grütze.

  55. Tom Pohorski 24. August 2018, 12:22   »

    Hallo Gunther,
    danke vorab für deinen Bericht. Ich freue mich, dass die Konkurrenz im DSLM-Markt wächst, das treibt den Fortschritt voran und senkt hoffentlich die Preise. Gegenüber meiner Sony A7R III sehe ich kaum Vorteile, allerdings sollte Nikon es schaffen die alten Objektive ohne Qualitätsverlust anzubinden, dann Hut ab. Haptisch werden die Nikons für Personen mit größeren Händen besser sein, ich habe asiatische Hände, da ist Sony optimal. Freue mich schon auf ausführliche Tests, liebe Grüße, Tom

    • Hallo Tom, ich finde es großartig, dass du nicht wie viele Andere aus dem “Sony-Lager” hatest, sondern hier sachlich argumentierst. Das liest man leider sehr selten im Netz. VG Claas

      • Tom Pohorski 1. September 2018, 18:35   »

        Das ist leider sehr oft der Fall. Ich wurde wegen der Sony gehatet (“Hast keine Kamera, sonder eine Playstation” etc.), Sonyaner haten auch gegen andere. Dabei ist es doch super, wenn immer bessere Kameras erscheinen, schöne Grüße, Tom

  56. Hallo Gunter,
    Werbung ist, wenn Wünsche entstehen, die man vorher nicht hatte. Insofern ist dein Bericht Werbung.
    Deine erste Einschätzung über die Z6/Z7 glänzt wieder mit profundem Wissen und gezielter Analyse. Ein gewisser Nachklang einer offensichtlich gelungenen Präsentation von Nikon lässt sich allerdings nicht verleugnen.
    Warten wir mal ab wie dein Urteil ausfällt wenn du mehr Erfahrung mit den Kameras gesammelt hast, nachdem der Sternenstaub sich gelegt hat.
    Gruß, Thomas

  57. Danke Gunther für diesen super Bericht, habe die Z7 direkt vorbestellt :)

  58. Ciao Gunter

    Ja Ja , super Bericht und es freut mich all das gute von Dir zu hören, da wir ja alle wissen wie schwierig es ist Dich zu überzeugen. Natürlich das Wifi Dich gefreut hat. Mein Fazit, ich werde sie mir besorgen, was solls,
    dann Fotografiere ich halt mit der linken Hand D850 und mit der rechten Die Z 7. Bis Brasilien hoffe ich das ich sie habe.
    Beste Grüsse
    thomas

  59. Matthias 24. August 2018, 10:40   »

    Sehr schöner Kommentar. Danke dafür.

    Ich denke, ich werde trotzdem meiner D810 treu bleiben bis sie auseinander fällt – und das kann noch seeehr lange dauern.

    Meine Meinung zur neuen Z:

    Ich glaube, dass der Z-Mount der absolute Renner wird, gerade weil hier Objektive im Extrembereich möglich sind. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal ggü. Sony. Ich wäre sehr überrascht, wenn es bei f/0.95 als Untergrenze bliebe. Die Bokeh-Freunde werden sich diese Möglichkeiten nicht entgehen lassen.

  60. Markus Klümper 24. August 2018, 08:59   »

    Häufig wird die Grösse der Kameras angesprochen. Zwar habe ich nach einer Woche Urlaub eine sehr differenzierte Denkweise über das Einsparen von Grösse und Gewicht, aber unterm Strich finde ich ein größeres Gehäuse besser. Deshalb ist mir die Z-Serie sympathischer als die A7. Deren Design finde ich sehr ansprechend, aber eben für meine Hände zu kompakt. Das ist auch eine Frage der Anordnung von Bedienelementen. Olympus finde ich toll, aber zu klein. Ich sehe daher auch keinen Grund, warum systemkameras zwangsläufig kleiner als DSLRs sein müssen. Das sehen wohl viele so, die erfolgreichsten DSLMs sind alle nicht so klein wie sie sein könnten.

    • Die Sache mit der “Kleinheit” ist wohl noch so in den Köpfen, weil das lange Zeit das einzige Argument für DSLMs war, umgeben von vielen Dingen, die eher nervig waren wie suboptimaler Sucher, heftiger Stromverbrauch etc.
      Und: die ersten Protagonisten waren halt auch Klein-Format-Kamerahersteller wie Olympus etc. – die argumentieren auch heute noch vehement mit der Größe.

  61. Ich bin bekennender und eingefleischter Olympus-Jünger. Aber die Z-Serie hat fast einen Beißreflex bei mir ausgelöst. Vor allem preislich finde ich die Dinger sehr interessant.

    Danke für den ausführlichen Test!

    Gruß aus dem Bergischen Land …

  62. Jürgen 24. August 2018, 06:48   »

    Sehr informativer Bericht. Mir persönlich fehlt aber aus allen Artikeln und der Präsentation der WOW Effekt um sie zu kaufen. Sony hat man damit bestimmt nicht erschrocken. In Summe bleibt für MICH die D850 mit meiner Objektivsammlung erste Wahl!

    • Markus Klümper 24. August 2018, 10:39   »

      Das geht mir mit meiner D500 ähnlich – zumal ich einige sehr gute DX-Linsen habe, sowie zwei Tele mit Stangen-AF. Ich denke allerdings, vieles ist Kopfsache. Der DX-Modus an einer Systemkamera ist für mich absolut brauchbar, und die Tele nutze ich dann halt an der D500. Letztendlich sind das Faktoren, mit denen man sich arrangieren muss. Haptisch sind die D500 und D850 eine Liga für sich. Wem die passt, will sie nicht mehr aus der Hand legen. Es scheint aber so, dass die Z‘s diesbezüglich ähnlich gut sein könnten. Und eben größer als Sony. Was auch ein Argument sein kann. Darüber hinaus dürfte Nikon Sony beträchtliche Marktanteile wieder abnehmen. Zwar sind die A7 top, keine Frage. Aber wer etwas ähnliches eben von seiner Hausmarke will, bekommt es eben nun. Dazu müsste Nikon nicht revolutionär besser sein, sondern nur nach Eckdaten vergleichbar. Moderne Kameras sind eh vollgestopft mit Funktionen und Qualität. Da entscheidet Markentreu mehr als ein paar Kleinigkeiten. Ob diese Markentreue eine Kopfsache ist oder rationales Systemdenken, ist zweitrangig.

  63. Stefan B 24. August 2018, 00:32   »

    Hallo Gunther,

    auch ich danke für den guten und ausführlichen Artikel. Als ich schon die ersten Meldungen auf anderen Kamera-Seiten las, dachte ich nur “ich bin mal gespannt, was der Gunther zur DSLM sagen wird” und war doch erstaunt über das Ergebnis – wirklich etwas negatives konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Aber ich gehe mal davon aus, dass Du sicherlich noch ein weiteres Review schreiben wirst, solltest Du eines der Modelle (oder beide) dein eigen nennen, oder?

    Irgendwie bin ich begeistert; und auch die Tatsache, dass die Kamera direkt via USB-C aufgeladen werden kann, finde ich toll. Das hätte vielleicht auch noch direkt im Artikel Erwähnung finden können – nicht jeder liest alle Kommentare ;)

    Bei dem Preis bleibe ich dann aber doch lieber erst mal bei der D5300, die ja sogar noch minimal leichter ist. Vielleicht gibt es eines Tages ja noch günstigere Einstiegsmodelle, bei denen ich ebenfalls meine Objektive weiter nutzen könnte.

  64. Lieber Gunther,

    vielen Dank für deinen sehr langen und hervorragenden Artikel. Wow!

    Die fünf Jahre Wartezeit und meine Treue zum System Nikon scheinen beendet bzw sich ausgezahlt zu haben.

    Also, her mit der Kamera und Daumen drücken, dass die EINE Speicherkarte immer schön heile bleibt.

    Herzlichst,
    Sebastian (Hochzeitsfotograf) ;-)

  65. Hallo Gunther,
    danke für deinen wie immer sehr professionellen Bericht mit den wertvollen persönlichen Einschätzungen. Die Neuerungen sind wirklich verführerisch, sie liegen manchmal im Detail. Trotzdem hätte ich bei Video doch noch etwas mehr erwartet in Richtung 4K 60fps oder noch bessere Zeitlupe (240). Technisch ist das heute kein Problem mehr. Irgendwo habe ich entnommen, dass der Akku direkt über den USB-C Anschluss mit einer Powerbank geladen werden kann, das fände ich gerade für die Astrofotografie interessant. Kannst du das bestätigen.
    LG Wolfgang

    • Ja, die Cam hat USB-C und darüber soll auch der Akku geladen werden können (habe ich noch nicht probieren können). Aber das ist natürlich klasse, da man dann keinen speziellen Adapter mehr braucht, sondern direkt über die Powerbank gehen kann.

  66. Wolfgang K. 23. August 2018, 22:02   »

    Hallo Gunther

    Danke dass Du schon am ersten Tag der Präsentation einen so ausführlichen, hilfreichen und Erfahrungsbericht veröffentlichst.
    Ich freue mich schon auf die Z6.
    Liebe Grüße nach Hamburg
    Wolfgang

  67. Gunnar Lade 23. August 2018, 21:47   »

    Hallo Gunther,
    zwei Dinge sind mir wieder sehr positiv aufgefallen:

    – Deine sachliche Art, an so ein neues Produkt ranzugehen und aus Benutzersicht Vor- und Nachteile abzuwägen und auch die verschiedenen Einsatzgebiete und Nutzergewohnheiten mit in die Betrachtung und Bewertung einzubeziehen…das bekommen viele Andere nicht hin
    – Die ebenso sachlichen Kommentare, die ich hier lesen durfte. Begründete Meinungen und keine krassen Pros oder Kontras, wie leider viel zu häufig zu lesen. Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück :-)

    Z6 oder Z7….in der Tat eine schwierige Frage, war ich bei meiner Entscheidung für eine neue Kamera Ende 2017 doch schon fast so weit von Nikon zu Sony abzuwandern…wie gut, dass ich gewartet habe.

    Da meine “erste” Kamera schon sehr schnell ist, wäre eigentlich als Alternative das Pixelmonster Z7 angesagt…die ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer…oder vielleicht doch eine gebrauchte D850!?
    Oder doch die Z6…??

    Ich warte noch ein wenig, auch auf Deine nächsten Erkenntnisse bezüglich der Bildqualität, vielleicht wird es dann klarer.

  68. Pierre Blattner 23. August 2018, 21:24   »

    Was ich bis jetzt sehen und lesen konnte, muss ich sagen hat mich Nikon wieder einmal (endlich) überrascht!

  69. Matthias 23. August 2018, 21:13   »

    Irgendwie scheint der Text von Paddy abgeschrieben zu sein oder er hat Deinen kopiert. Und unparteiisch seit Ihr beide nicht denn beide könnt Ihr Sony nicht ausstehen. Und nur die Nikon hypen weil man das Display ausschalten kann ist albern…ansonsten kann die Kamera all die Dinge die Sony’y schon seit 5 Jahren können.

    • Ich habe die Sonys sehr ausführlich und wie alle anderen Kameras auch neutral und subjektiv getestet. Kannst ja mal meinen Testbericht zur A7 lesen. Weiß nicht wie Du darauf kommst, dass ich sie nicht “ausstehen kannt”. Stimmt nicht, ich habe sehr differenziert dargelegt, was mir gefällt und was nicht (genau wie bei den anderen Tests.).
      Und Paddy und ich waren gemeinsam in HH bei der Pressevorstellung. An vielen Stellen waren wir uns einig. Aber abgeschrieben? Sorry was für ein Quatsch – wozu?

      • Manfred 24. August 2018, 06:51   »

        Hallo Gunther, (und Hallo Matthias)
        ich muss ihm da (leider) Recht geben…beide schreibt ihr: ein kleines Pancake wäre nett gewesen… und beide Hyped ihr die neuen Kameras in den Himmel…
        Ich finde deinen Bericht alles andere als neutral, für mich persönlich sind die neuen überhaupt keine einzige Überlegung wert! Wenn ich mir die größe anschaue, dann ist die Z nur minimalst kleiner als meine jetzige DSLR, und mit dem Adapter für die vorhandenen Objektive…neee, da ist der Vorteil völlig dahin, größer und schwerer… Und da hat der Matthias auch Recht: die vielen Dinge die hier als tolle Innovationen dargestellt werden gibt´s bei anderen Herstellern schon lange. Aber das ist nur meine persönliche, völlig unbedeutende Meinung. Ich werde wohl nicht mehr auf den Nikon-Zug aufspringen und mein System in Kürze wechseln. Andere Hersteller sind für meine Begriffe wesentlich innovativer, bieten bei Software-Updates neue Funktionen (hat Nikon nie getan, werden sie vermutlich auch in Zukunft nicht machen…), aber Fanboy bleibt Fanboy…
        Gruß
        Manfred

        • Hallo Manfred und Matthias,

          ich finde das schon ziemlich daneben den Beiden (also Paddy und Gunther) vorzuwerfen nicht sachlich an die Sache rangegangen zu sein. Ich denke, hier spielt bei Euch Unsachlichkeit eine große Rolle. Was ist passiert? Nikon hat dem Hype nachgegeben und eine SLM rausgebracht. Damit haben sie sich Zeit gelassen – wie ich finde aus guten Gründen. Nun ist aber ein solides Produkt auf dem Markt welches auf den größten Objektivpark zugreifen kann wie kein Anderer. Kameras, die wahrscheinlich auch mitten im Syrienkonflikt ohne Murren funktionieren werden. Ja, vielleicht nicht mit der letzten Superduperhighendinnovation, aber wie von Nikon gewohnt solide und hochwertig. Vergessen scheint auch zu sein, dass Sony in den ersten 3 Jahren ohne Adapter so gut wie gar nicht sinnvoll zu nutzen war und die Adapter das ganze System ausgebremst haben. Endlich ist hier ein System auf dem Markt, was Sony ernsthaft Konkurrenz machen kann. Eine allem Anschein nach sehr gute Kamera, die alles das hat, was man zum fotografieren braucht (vor Allem: Linsen!) Gunther hat genau das aufgeschrieben und erklärt was geht und was nicht. Ihm da nun vorzuwerfen als Nikon-Fanboy unsachlich argumentiert zu haben finde ich absolut daneben. Auch diese “die sieht aber hässlich aus” Kommentare – steht bei Euch die Kamera in der Vitrine?? – oder geht ihr damit raus und fotografiert… Da bricht schon wieder eine Diskussion los, die von Trolls und Sony-Jüngern gekapert und nicht besonders zielführend ist…

          • Manfred 24. August 2018, 11:39   »

            Hallo Claas,
            also Unsachlichkeit habe ich Gunther nicht vorgeworfen, ich finde lediglich das hier ein bißchen zuviel Euphorie an den Tag gelegt wird. Ein Adapter erschließt natürlich den reichlich vorhandenen Objektivpark, aber das ist doch keine wirkliche Innovation, sondern macht die ohnehin schon sehr teure Kamera nochmals 300€ teurer und somit auch etwas größer und schwerer!
            Und @ Rainer: wesentlich kleiner…nur bedingt!
            Und Thema häßlich: das liegt im Auge des Betrachters, mir muss eine Kamera auch optisch Spaß machen, und die neuen Z sind für mich “Einheitsbrei”, aber das muss ja nicht schlecht sein!
            Nur zur Info: sehe mich nicht als Troll, und Sony-Jünger bin ich auch nicht! Habe nach wie vor große schwere schwarze Nikon-Klötze zuhause… ;-)
            Manfred

        • Die cams werden mit einem 35/2.8 (wenn’s das mal geben wird) wesentlich kleiner sein als eine vergleichbare dslr.

  70. Markus Klümper 23. August 2018, 20:50   »

    Lieber Gunther,

    Es ist interessant, dass Du nach einem persönlichen Kontakt mit der neuen Serie exakt den Eindruck schilderst, den ich selbst „nach Aktenlage“ habe. Ich bin nun hin– und hergerissen. Ich hätte gerne kurzfristig eine zweite D500 und überlege, stattdessen auf die Z6 zu warten. Die wird mir keine irren Vorteile bringen, weil alle systembedingten Neuerungen einer radikalen Kompatibilitäteinschränkung unterliegen. Aber es ist offenbar das Konzept der Zukunft, warum also nicht so früh wie möglich?

    Was mir persönlich nicht so 100% schmeckt:

    – Schulterdisplay könnte größer und aufgeräumter sein, wie z.b. D7200 oder D750
    – Habe neulich tatsächlich Datenverlust gehabt, daher Verzicht auf 2.Slot unschön
    – Auch wenn es nachvollziehbar ist, finde ich Verzicht auf Fokusmotor im Adapter schade

    Damit hätte ich mein optisch hochanständiges AF-D 2,8/80-200 nun mit Stabi nutzen können. Das wäre eine wirtschaftlich bedeutende Sache gewesen, denn da, wo ich es einsetze, ist AF-Speed zweitrangig. Hauptsache präzise. Kann aber durchaus sein, dass ich es ohne AF nutzen würde, aber nach 22 Jahren mal mit Stabi…

    Alles in allem ist die Z-Serie gelungen. „Das Imperium schlägt zurück“ scheint ein durchaus angebrachter Slogan zu sein! Geil finde ich das Moduswahlrad. Auch ohne Nutzung der U-Settings einfach die optimale Bedienung!

  71. Vielen Dank für Deinen Bericht! Mich interessieren vor allem die Videofunktionen. Mit der D850 ist das Fokussieren beim Filmen nur sehr rudimentär möglich – vergrößern lässt sich das Bild nicht während des Filmens und das Fokus-Peaking ist ja in Kombination mit anderen Funktionen häufig nicht nutzbar.
    Außerdem lässt sich Fokus-Peaking nur im manuellen Fokus-Modus verwenden nicht in Kombination mit Autofokus, so dass ich beim Fokussieren per Touchscreen auf nem Gimbal nicht kontrollieren kann ob der Fokus sitzt. Ein großes Manko!
    Auch das Fokus-Ziehen mit dem Crane-2 geht nur im AF-Modus…als ohne Fokus Peaking.

    Hast Du schon probiert, ob das Peaking mit den Z6/Z7-Modellen mit weniger Einschränkungen (und auch mit AF) funktioniert?

  72. Oliver Graf 23. August 2018, 20:26   »

    Hi Gunther, auch von mir ein großes Dankeschön für den tollen Bericht!

    Stimmt es, dass die Z6 und Z7 keinen Touch-Autofokus besitzen, so wie die Sony‘s? Wie wertest Du das?

    Gruß,

    Oliver

  73. Hmmm, das ist das erste positive Fazit, dass ich heute im Internet gefunden habe. Leider kann ich die pos. Stimmung aus deinem Bericht überhaupt nicht aufnehmen und teilweise nicht verstehen. Für mich liest sich das Review wie ein Werbeprospekt. All die Nachteile, die tatsächlich in anderen Foren diskutiert werden, werden hier teilweise nur erwähnt. Ich sage nur fehlender 2 Slot (hab schon Profis. Verzweifeln gesehen), Kartenformat (bei den anderen geht auch SD und das bei schnelleren Aufnahmen), fehlender Augenfokus (für viele das Killer-Kriterium). Klappdisplay nur vertikal, Preis usw. WiFi wird gelobt, dass Nikon seine Fehler wieder korrigiert hat. Na toll. Also ganz ehrlich. Nikon hatte 2 – 3 Jahre Zeit sich das bei der Konkurrenz abzuschauen und dann wird sowas präsentiert? Gut finde ich natürlich den neuen Mount, wurde auch höchste Zeit, dadurch hat Nikon ganz andere Möglichkeiten. Nicht falsch verstehen, bin ein großer Nikon Fan und würde nichts gegen meine D7100 / 650 sagen aber hier hätte ich mir mehr erhofft. Schade, dass Du nicht schreibst, warum Du dich jetzt für diese Kamera so begeisterst und bspw. für eine Sony nicht, obwohl die A7 Reihe doch um ein Vielfaches besser ist (subjektive Meinung)? Ich glaube Du bist einfach ein (zu großer) Nikon Fan :-) Egal, trotzdem vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich bleibe dir weiterhin treu und verfolge Deine Fotoleidenschaft. VG, Martin

    • Nimm die Kameras doch erstmal selbst in die Hand und bilde Dir dann Dein Urteil. Das kann dann sicher auch differenzierter ausfallen.

    • Gunnar Lade 24. August 2018, 05:26   »

      …wenn man mal nüchtern die ganzen „Kritikpunkte“, „Killerkriterien“ und „No Goes“ aus den verschiedenen Kommentaren zusammenfasst, kommt man zwangsläufig zu dem Sclluss, dass die „Profis“ offensichtlich gar keine Kamera haben oder benutzen, da es eine solche…die das alles erfüllt… gar nicht gibt!?!?
      Und bei den ganzen Hinweisen auf den zweiten Kartenslot, müssen die Kartenhersteller ja wahre Idioten sein und vor unseren Städten liegen riesige Müllberge aus defekten Speicherkarten.

    • Komisch. Nicht nur die Reviews, auch die Kritiken an den Reviews ähneln sich fast alle wie ein Ei dem anderen. Wo bleibt die eigene Meinung?
      Was mir auffällt: Außer mir scheint es niemanden zu stören, dass Nikon das GPS „vergessen“ hat. Die Lösung über einen externen Adapter wie bei D810ff war schon immer nervig, und diese Funktion benötigt heutzutage weder großen Bauraum noch exorbitanten Stromverbrauch.
      Wer sich eine neue Kamera zulegt, sollte sich auch neue Speicherkarten leisten können – Performance hat hier ganz klar Priorität. (Und im Gegensatz zu Objektiven ist der Platz- und Gewichtsbedarf bei mehreren Kameras im Gepäck zu vernachlässigen). Wichtiger an dieser Stelle sollte die Diskussion über das entsprechende Dateisystem sein, das trägt mehr zur Datensicherheit bei.

      Gunther, danke für den Hinweis zur Möglichkeit der Stromversorgung über USB statt eines Akku-Adapters – das ist wichtig und ich habe es noch in keiner anderen Review gefunden.

      Das neue Format für das Bajonett sehe ich als große Chance, wenn Nikon seiner Politik treu bleibt. Auch beim F-Bajonett wurde geklotzt, nicht gekleckert, und das hatte zur Folge, dass wir über Jahrzehnte eine Backward-Compatibility genießen konnten. Kein anderer Hersteller hat das ermöglicht. Bei einigen Herstellern scheint Obsolescence schon Design-Kriterium zunsein. Auf den großen Wurf bei neuen Objektiven kann ich noch etwas warten, solange ich nit mehreren Bodies reise und eh noch eine DSLR mitführe. Das NOCT würde wahrscheinlich mein erstes „Neues“.

      Kaufe ich mir nächste Woche die Z7? Wohl nicht, dazu fehlen mir persönlich Features wie GPS, 4k60 oder 4k120, die für mich das Bündel songeschnürt hätten, dass ich nicht mehr an einem Neukaufen vorbeigekommen wäre. So ist die Z7 nur eine Evolution, aber noch keine Revolution.

  74. Danke für den tollen Bericht. Ich für mich sehe noch keinen Vorteil zu wechseln. Meine D750 wiegt nur 200 Gramm mehr. Die Objektive machen es ja bekanntlich. Nur leider wirkt es so, als ob die neuen Objektive nicht wirklich leichter sein werden im Verglich zu Olympus oder Fuji. Aber mal abwarten. Als Reisekamera wird meine X-T20 leider nicht abloesen koennen. Vom Preis her als Amateur mal ganz abgesehen. Cool finde ich, dass der AF schnell ist, den Adapterr, der gleiche Akku (schoen lange Laufzeit) sowie Wifi und die Menufuehrung.

    Eins ist sicher, Nikon wird gut ins Systemkamerasegment reingraetschen.

  75. Super Bericht, wie immer und gewohnt von Dir Gunther,
    aber eine Frage: Haben die beiden Kameras auch die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe wie die D800-D850 ?
    Wie sieht das mit den manuellen Festbrennweiten anderer Hersteller aus, die ihre Daten nicht übertragen: Klappt da die Belichtung durch den Sucher?

    Danke
    MfG Klaus

  76. Guten Abend Gunther!

    Danke für diesen tollen, umfangreichen und verständlichen Bericht über die beiden Spiegellosen. Es liest sich so als würde Nikon eine starke Konkurrenz für die bereits am Markt etablierten Spiegellosen werden.
    Darf ich den Link auf diesen Bericht privat ein wenig herumschicken, es gibt einige fotobegeisterte Menschen in meinem Umfeld, die sich schon einige Zeit mit dem Gedanken tragen, sich eine DSLM zu kaufen.
    Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Berichte und auch schon sehr neugierig, welche der beiden Kameras schlußendlich bei Dir landen wird.

    Viele Grüße aus Graz
    Gut Licht
    Konstanze

    • DianaWegner 23. August 2018, 21:59   »

      Hallo Konstanze, vielen Dank! Klar, wir würden uns freuen, wenn Du Bekannte / Freunde auf unseren Artikel aufmerksam machst. Viele Grüße, Diana und Gunther

  77. Jan-Niklas 23. August 2018, 18:50   »

    Hey Gunther,

    wie schaut es denn mit einer Belichtungssimulation aus? Wird einem quasi bei der Langzeitbelichtung schon das Bild angezeigt, wie es ausschauen wird?

    Die Z7 hat ja wohl den D850 Sensor verbaut, wie ist denn der Z6 Sensor, hast du schon erste Erfahrungen?

    Lg Jan-Niklas

  78. Hallo Gunther
    Toller Bericht welcher meine Fragen wie z.B. Autofokus bei AF-D Objektiven und weitere Detailfragen wirklich beantwortet. Das kann ich nicht von jedem bisher gesehenen Review auch von renomierten Websites behaupten.

    Ja, bei mir regt sich auch seit langem wieder einmal der haben wollen Reflex. Bei mir wird es wohl eine Z6 und damit ein Weihnachtsgeschenk.

  79. Guter Bericht, wie immer. Klar Habenwollen, die Z6, zu 95%.
    5% Skepsis: EVF bei Nacht. Wirklich gleichwertig mit einem Okular?

    Sonst hat Nikon alles richtig gemacht. Der Adapter ermöglicht den Sprung aus der alten Welt und irgendwann wird F-Bajonett vergessen sein. Oder doch nicht?
    Wird es von der D750/D850 keinen Nachfolger geben? Ist DX damit gestorben? Oder sehen wir bald eine Z3 im DX Format?
    Zumindest die Objektive lassen daraus schließen: klein, leicht und gute Abbildungsleistung geht auch mit FX in F4 (Zoom) und F1.8 (fest). F2.8 und F1.4 folgt. Daraus folgt: DX ist tot.
    Öffnet Nikon das Z-Bajonett für Sigma etc? … Fragen über Fragen …

  80. Hallo Gunther,
    vielen Dank für den tollen Artikel. Mir persönlich hätte etwas mehr Retro ala Fuji H1 gefallen.

    Nichts desto trotz habe ich mir die Z7 bei Calumet Stuttgart vorbestellt.

    Viele Grüße, Jürgen

  81. Andreas 23. August 2018, 16:43   »

    Wie sieht es denn mit dem elektronischem Sucher bei Nacht aus? Gerade für Astro-Stimmungs-Aufnahme gucke ich gerne durch den Sucher, um den Bildausschnitt zu wählen.

    Kann denn der elektronische Sucher da mithalten und die dunklen Szenen auch so aufhellen, wie mein Auge es sehen würde?

    Zweite Frage: Nikon stellt die Sensoren der beiden Kameras selbst her. Der Großteil der Sensoren der Nikon DSLRs wird jedoch von Sony gefertigt. Die Sony Sensoren sind ja bekannt für ihre hervorragende Qualität und dem unglaublichen Dynamikumfang. Können die Sensoren von Nikon da mithalten?

    • Verstehe die Fragen zum Sucher hier nicht. Der elektronische Sucher ist doch in dem Bereich dem optischen meilenweit überlegen! Man sieht doch schon das fertige Bild und im Optischen Sucher sieht man garnix^^

      • Andreas 23. August 2018, 23:23   »

        Also der elektronische Sucher von der Sony A7S II war bei Nacht IMHO ein Reinfall. Ich musste immer 4-5 Testaufnahmen schießen, bevor ich den gewünschten Bildausschnitt bei Nach gefunden hatte.

        Das Auge hat einfach den größten Dynamikumfang und ich kann mit guter Augenadaption auch bei Neumond und ohne Lichtverschmutzung meinen Bildausschnitt durch den Sucher meiner DSLR ohne Probleme sehen und auswählen.

    • Giovanni 23. August 2018, 22:10   »

      Nikon hat die vielleicht etwas feingetunt und “customizen” lassen. Es wird sicher nicht lange dauern, bis feststeht, wer die Sensoren tatsächlich herstellt. Ich tippe auf eine Firma mit vier Buchstaben.

      • ist wie bei den anderen Kameras der letzten Zeit auch: Entwicklung von Nikon, und dann Auftragsfertigung in einer Halbleiterfabrik wie z. B. von Sony.
        Nun ist halt die Frage: worin steckt das Know-How, das zur Abgrenzung der Produkte führt? in der Entwicklung oder der Produktion?

  82. Wow, das sieht wirklich interessant aus und Sony bekommt Konkurrenz. Mir würde eine spiegellose APS-C Kamera eigentlich reichen. Ich bin schon gespannt ob da in nächster Zeit was kommt, was dann mal meine D7200 ersetzen wird. Das ganze steht oder fällt dann auch mit dem Objektiv-Adapter. Dein schneller Test stimmt mich positiv und ich hoffe das meine Objektive alle erkannt werden… Mal abwarten.

  83. Jochen Zimmermann 23. August 2018, 16:31   »

    Vielen Dank für diesen wrklich kompetent verfassten ersten aber umfassenden Kurzbericht über die neuen spiegellosen Nikons. Ich habe mir bei meinem Fotohändler schon eine Z6 reserviert; die wird der Sony A7II Platz machen, von der ich mich leichten Herzens verabschieden kann. Mein Liebling bleibt vorerst die D850. Als Synergieefekt kann ich jetzt alle F-Nikkore auf zwei Kameras einsetzen, neben meinem geliebten Altglas (Contax-Zeiss etc.). Für Video und Extrem-Tele setze ich auf die Lumix G9

  84. Martin Berding 23. August 2018, 16:30   »

    Endlich ein objektiver Bericht, man hört in verschiedenen Blogs alles mögliche. DSLM hat viele Vorteile, als Fuji Besitzer profitier ich von der Adaption alter Objektive. Natürlich mit den bekannten Nachteilen. Z6 und Z7 werden ihre Käufer finden, Nikon hat seine Fähigkeit zur Weiterentwicklung bestehender Qualitäten hiermit wieder unter Beweis bestellt.

  85. AndyF_HH 23. August 2018, 16:26   »

    Auch von mir Glückwunsch zu Deinem Vorab-Test, Gunther!

    Man merkt Deine Begeisterung, und ich finde es bemerkenswert, auf welche Details Du Wert legst. In der Tat grenzt sich Nikon hier meiner Meinung nach insgesamt positiv ab von manch anderem Mitbewerber.

    Wer hätte gedacht, dass Dein Interesse für Mirrorless mal entflammen würde ;-) Ich bin sehr gespannt, wie sich Nikon hier im Endeffekt schlagen wird. Das ist zumindest ein sehr interessanter (Neu-)Start.

    Übrigens: Als langjähriger Leser denke ich keine Sekunde über evtl. “Sponsoring” nach, über Kommentare in diese Richtung schmunzel’ ich nur ein wenig. Das können nur neue Leser sein, die Deine Prioritäten evtl. noch nicht einordnen können.

  86. Hi Gunther, ganz große Klasse für Deinen Bericht. Aber was wiegt denn jetzt eine Z6 oder Z7? Nur der Body? Viele Grüße

    • Ralf Brinkmann 23. August 2018, 16:38   »

      Die Frage kann ich Dir beantworten, weil ich nachgesehen habe:

      “ca. 675 g mit Akku und Speicherkarte, aber ohne Gehäusedeckel; nur Kameragehäuse ca. 585 g (nur Kameragehäuse)”

      Damit also 330 Gramm weniger als eind D850.

    • Norbert 23. August 2018, 16:46   »

      Die Werte stehen doch schon alle auf der Nikon Seite…
      ca. 675g mit Akku und Speicherkarte
      ca. 585g nur Body

  87. Bernd Bob 23. August 2018, 16:12   »

    Ich warte dann mal lieber auf die Z1-Z5 Einsteiger- und Mittelklasse ;-)

  88. Hallo Gunther,

    cool dass Du die Kameras vorab testen durftest und deine Erfahrungen wie immer kritisch und fair teilst. Habe eine D750 mit der Ich wirklich zufrieden bin, aber überlege jetzt ersthaft auf den DSLM Zug aufzuspringen. Trotz besserer ISO tendiere ich eher zu der Z7. Habe das gefühl, dass die ISO Leistung in der Praxis zu der Z6 gar nicht mal so gravierend unterschiedlich sein wird. die 45 MP wären aber ein erfreuliches Upgrade

    2 Fragen:

    1) Ich arbeite mich gerade in die fortgeschrittene Astrofotografie rein (Deep Sky). Ich wäre Dir dankbar, wenn Du gerade was die ISO Leistungen und evt. die Handhabung einen kleinen Absatz verlieren könntest (Also Deep Sky ist natürlich mega speziell – Astro reicht ja schon). Vieleicht kannst Du ein ein Referenzbild mit der D750 neben die beiden anderen legen ;)

    2) Siehst Du eine Möglichkeit die Kamera mit einer externen Powerbank zu betreiben. :) Ich habe das geführ dass man mit etwas bastelgeschick sowas hinbekommen könnte – dann an den Bateriegriff anschluss (falls es einen gibt) oder Blitzschuh – und schon könnte man sich auch mit der Akuleistung behelfen…

    Danke vorab!

  89. Toller Bericht, vielen Dank dafür! Was ich nicht verstehe: Wenn das neue Bajonett technisch eine bessere Lichtstärke ermöglich – warum bringen die das neue Z-Objektivzoom mit einer schlechteren Lichtstärke von 1:4 als das “alte” F mit !:2,8? Apropos Lichtstärke: Verursacht der Adapter keine Lichtverluste?

    • Nein, der Adapter verursacht keinen Lichtverlust. Er gleicht ja nur das geringere Auflagemaß aus.
      Die f/2.8 und f/1.4 Objektive sind Premiumobjektive. Diese werden noch kommen.
      Nach Nikons Aussage haben sie jetzt erstmal mit sehr hochwertigen Mittelklasse Objektiven gestaret, um eine größere Zielgruppe zu erreichen.

  90. Michael 23. August 2018, 15:42   »

    Hi,

    danke, super Bericht.
    Finde die neuen Kameras/die neue Technik schon toll, aber brauch ich nicht, bin mit meiner 750ziger voll und ganz zufrieden. Gruß Michel

    • Klaus Martin Bardey 24. August 2018, 16:42   »

      So sehe ich das auch. Ich habe sehr viele alte AF-D Objektive, die ich jetzt sicher nicht ersetzen werde.

  91. Danke fürs professionelle Testbericht.Das lange Warten
    hat sich doch gelohnt.Nikon hat alles richtig gemacht
    und die Wünschen seine Kunden voll erfüllt.
    BRAVO Nikon ! Die erste DSLM und schon ein Highendprodukt
    Vor allem mit dem FTZ Adapter ermöglicht Jeder Nikonians
    einfacher zu seinem Equipment anzuschließen.
    Jetzt ist das Thema Fremdgehen zum Sony endlich weg vom Tisch .

  92. Norbert Müller 23. August 2018, 15:23   »

    Moin Gunther,

    ich bin schon sehr gespannt auf Deine Vergleiche mit der D750 und den Gegenüberstellungen vom Rauschverhalten und die Bildqualität mit Deinen Objektiven über den Adapter.
    Auch die Akkulaufzeit in der Praxis wird ein spannendes Thema sein.

  93. Der bisher beste Bericht, den ich im Netz finden konnte!

    Also für 2019 steht die Z6 eindeutig auf meiner Wunschliste! Ganz wichtig ist für mich als Wildtierfotograf das geräuschlose Auslösen. Da bin ich auf die ersten Erfahrungsberichte über die Z mit 400mm gespannt!

  94. Danke für den guten ersten Eindruck.
    – Folgende Frage habe ich: es gibt ja viel weniger Bedienknöpfe als bei der D850, stört das nicht?
    – Machen sich bei der Z6 nicht die “wenigen” Autofokusfelder bemerkbar? Ansonsten wäre das ja ein “günstige” Alternative

    • Welche Knöpfe wurden dir denn fehlen? Ich hab bisher nichts vermisst.
      “Wenige” AF Felder sind es ja auch bei der Z6 nicht, sind ja immer noch mehr als bei den meisten DSLR.

      • Olaf Lingelbachaf 23. August 2018, 14:57   »

        Keine, ist mir nur Aufgefallen, das die linke Leiste fehlt. Evtl., wurden diese ja anders untergebracht. Schade, dass der beleuchtetet Knopf weg ist.
        Und das mit den wenigen AF Feldern ist natürlich ein Argument.
        Ich finde Showstopper sind die Objektive zu beginn, wer will den ein f/4?
        LG.

        • AndyF_HH 23. August 2018, 15:56   »

          Olaf, ich denke von 100 Menschen, die ein Standard-Zoom möchten, wollen 90 ein F4. Nicht jeder ist Profi, und nicht jeder Profi fotografiert permanent mit F2.8. Dass ein 24-70 praktisch die gleiche Größe hat wie ein moderat lichtstarkes 35er oder 50er, finde ich schon toll. Wenn man das 24-70 nun auch von der Abbildungsqualität mit Offenblende nutzen kann, wäre ich glücklich.

          Und das 24-70 F2.8 ist ja bereits auf der Roadmap.

          • Ja, und die neuen S-Objektive sind von der Abbildungsleistung wirklich sehr gut und haben auch Vorteile für Video, z.B. kein “Focus-Breathing”.

  95. Ralf Brinkmann 23. August 2018, 14:35   »

    Danke für den sehr ausführlichen und superschnellen Testbericht! Bei mir erweckt schon das Äußere der Kamera mit einem “richtigen” Profigehäuse viel Sympathie.
    Konntest Du bei Deinen Test feststellen, ob die Kamera auch, wie die D850, Fokus-Stacking (oder “Fokus-Shift”) kann?

  96. … hört sich alles sehr interessant an, ich vermisse jedoch den Eye detection AF, den insbesondere Sony excellent im Griff hat. Gibt es hierzu zumindest eine Ankündigung, dass deratiges via Firmware nachgerüstet wird?

  97. Erstmal Danke für Deinen Bericht und hätten die Kameras GPS, einen eingebauten Blitz, ein zu Beginn verfügbares lichtstarkes Objektivset (also das Gegenteil von einem F4.0 Standardzoom und den F1.8 Festbrennweiten) sowie einen zweiten Kartenslot, dann könnte ich mich vielleicht auch begeistern. Auch hätte ich es gut gefunden, wenn Nikon mit “Noct” noch weiter in den LOW-Iso Bereich vorgedrungen wäre. Ich habe ja heute mit einem F1.4 Objektiv im Freien oft das Problem, wegen zuviel Licht abblenden oder mit Filter arbeiten zu müssen. Leider hast Du auch wenig zur Bildqualität geschrieben, konntest Du noch keine Bilder am PC bearbeiten?

  98. Ingo Gorges 23. August 2018, 14:03   »

    Hallo

    ein sehr sehr guter Bericht, vor allem sehr informativ.

    Recht herzlichen Dank hierfür

    Viele Grüße

    Ingo

  99. Fundierter und sehr schöner Bericht – interessant wäre jedoch noch eine Modi-Aufzählung, die ich derzeit leider auch auf Nikons Webseite nicht finde. Persönlich interessiert mich die Live-Composite-Funktion. Eine solche Funktion bieten bestimmte Olympus-Kameramodelle. Ist dir bekannt, ob die Z-Reihe einen vergleichbaren Modus hat oder Funktionen über Apps, wie bspw. bei Sony, nachgerüstet werden können?

    • Gute Anmerkung, für Live-Composite hab ich mir extra ne Oly als Zweitsystem gekauft, weil es kein anderer Hersteller bietet. Bisher hab ich nix dazu bei Nikon gefunden.

      Aber es gibt noch etliches sinnvolles was man sich bei anderen Herstellern abguggen könnte, z.B. die Star-Tracking Funktion der Pentax, mit dem IBIS.

  100. Das klingt alles sehr vielversprechen und wird vermutlich ein ganz großer Wurf sein. Das Genöhle über den fehlenden zweiten Kartenslot nervt. Wie viele Profifotografen sind denn bekannt die schon mal einen Datenverluß aufgrund einer defekten Speicherkarte hatten? Da ist es wesentlich wahrscheinlicher das deren NAS mit den gesicherten Archiven abraucht. Da wird dann meistens nämlich nicht mehr so großen Wert auf mehrfache Sicherheit gelegt wie es bei den viel robusteren Speicherkarten offenbar der Fall ist.

    Da Vollformat für mich nicht infrage kommt (Perlen vor die Säue *lach*) bin ich mal gespannt wie lange es dauert bis der Consumermarkt mit APS-C-Modellen in Angriff genommen wird.

    • Als Pro kann ich nur meine eigene Erfahrung und Meinung mitteilen:
      Mir reichte EIN Vorfall um für die Zukunft zu sagen: Keine Kam ohne 2 Slots.
      Dabei ist mir egal, wie wenig Vorfälle es allgemein gibt und wie zuverlässig die Karten “allgemein” sind…

  101. Großartiger Bericht – Vielen Dank!

  102. Wow, super Bericht! Vielen Dank! Ich bin im Herzen ein Nikonier, habe aber vor 2-3 Jahren alles verkauft zu Gunsten mehrer Fuji X-T1/T2 Kameras. Einfach weil ich nach einer Hochzeit mit der D5 müder war, als nach 2h Fitnesscenter. Auch nimmt man die handlicherer Mirrorless mal eher mit an einen Familienausflug an den See oder so. Ich liebe die Fujis und bereue nichts (zu mindest mehrheitlich ;-) Ich freue mich aber sehr, dass Nikon nun “endlich” (nach Nikon1) auch den Schritt gemacht hat! Und ich habe bei mir bereits erste Symptome von GAS entdeckt! Gear Acquisition Syndrom, also “muss Haben”… Immerhin hab ich noch den SB-910 behalten. Ich freue mich die Kamera mal selber zu probieren…

  103. Hallo Gunther, ich hatte mir den 23.08. im Kalender markiert und war auf deinen Bericht gespannt! Der ist dir wirklich gut gelungen und ich freue mich, dass ich der Versuchung widerstanden habe, zwischendurch die D850 zu kaufen. Ein pancake um die 28mm und ein Batteriegriff wären zum Einstieg klasse gewesen, so kommt zunächst mein favorite Sigma 24-35 2.0 mit Adapter drauf, wenn ich die Z7 denn habe. Bis dahin bleibe ich bei der D810, D4 und Fuji X100T. Danke nochmal für dein gewohnt souveränes Review und beste Grüße, Harald

  104. Andreas 23. August 2018, 11:55   »

    Wow, Gunther…
    Ich hätte nicht damit gerechnet, dass eine Nikon Kamera bald wieder offenes WLAN hat. Danke für dein Engagement!

    Beim Lesen des Artikels habe ich beim runterscrollen auf deinen obligatorischen Rant gewartet wegen Nikons Usergängelung. Was für eine tolle Überraschung! :)

    Und wenn Nikon es tatsächlich schafft, dich als überzeugten DSLR User für DSLM zu begeistern, dann wurden bei Nikon wirklich sehr viele Gute Entscheidungen getroffen. Schön dass es sowas (noch) gibt, das macht richtig Spass so.

  105. Hi Günther,
    sehr interessanter Artikel und freue mich schon auf die Fortführung.

    Eines kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Du schilderst die Vorteile der Spiegelreflex. M. E. sind das keine Vorteile, da dies schon in Spiegellosen Systemen anzutreffen ist wie z.B. Der Fuji GFX oder einigen Fuji X Systemen z.B. X-H1 und X-T2 aber auch bei einigen Sony Systemen.

    Für mich kommt der Umstieg von Nikon zu spät aber es wird den DSLM Markt beleben und ein weiterer Anbieter am Markt kann dem Verbraucher nicht schaden.

    Sonst wie gewohnt ein schöner Artikel.

  106. Andreas Vesper 23. August 2018, 11:07   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Das sind genau die Informationen, die ich heute Morgen I’m Livestream vermisst habe.

    Als jemand, der seine Objektive in der Regel draußen wechselt, stele ich mir die Frage, wie ich den weit vorne liegenden Sensor sauber halten kann? Bei den Sonys ist das laut meinem Fotohändler ein ziemliches Problem und bei meiner D850 wurde ich auch schon gefragt, wie ich eigentlich meine Objektive wechseln würde. Zumal man ja bei dem Stabilisierungsmechanismus am Sensor nicht so fest drauf rumdrücken kann wie bei DSLR. Und Sensorschmutz ist immer störend und manchmal sehr hartnäckig. ES wundert mich schon, dass die Industrie da noch keine gute Lösung gefunden hat.

    Einen Batteriegriff wird es auch geben, habe ich heute morgen gelernt. Da wäre es gut, wenn wir unsere vorhanden EN-EL 18 a/b/c Akkus verwenden können. Die Kamera selbst benutzt ja den EN-EL15b.

    Offenes WiFi: Das ist natürlich sehr gut!

    Haben wollen? Ich denk’ ich hol’sie mir.

    • Ich glaube nicht, dass die paar cm die der Sensor weiter vorne liegt, einen großen Unterschied machen. Staub kommt so oder so rein. Auch die Reinigung sollte genauso wie bei festen Sensoren möglich sein. Aber ja klar, Staub auf dem Sensor ist ein Problem sowohl der DSLR als auch der DSLM Kameras.

      • AndyF_HH 23. August 2018, 16:03   »

        Die Nikon Z6 und Z7 sind die ersten Kameras mit IBIS, welche beim Ausschalten den Sensor “einrasten”. Das Reinigen des Sensors sollte also zumindest nicht erschwert werden.

  107. Hast du jetzt in FB deinen Beitrag über Z Serie einfach gelöscht ?
    Nicht sehr professionell. Hatte da eine Unterhaltung der ich nicht mehr folgen kann. Warum setzt du es denn erst rein wenn es dann löscht. Dislike

    • Mist, der scheint verschwunden zu sein. Wir haben da nichts gelöscht. Sorry, keine Ahnung, was da passiert ist, wir posten es jetzt nochmal. Grundsätzlich ist kommentieren hier im Blog immer besser.

  108. Hallo Gunther,

    vielen Dank für die gewohnt sachliche und sehr ausführliche Schilderung.

    Ich suche schon länger einen Nachfolger für meine D800, der höhere ISO-Werte und ein größeres AF-Feld bietet.

    Beide Wünsche scheinen nun übererfüllt zu werden. Dank IBIS und der prognostizierten höheren Bildqualität im Randbereich könnte die Z6 mein bevorzugtes Werkzeug vor allem bei Makros werden.

    Andere Hersteller konnten mich in Sachen Haptik und Qualität des Sucherbildes bislang nicht überzeugen.

    Nun warte ich auf die erste Möglichkeit, die Z6 in die Hand zu nehmen und dann auf Weihnachten :O)

  109. Jani Zupan 23. August 2018, 10:29   »

    Wenn ich deinen Vorabtest so lese, stellt sich bei mir auch so ein komisches “will haben Gefühl ” ein. Obwohl ich mit meiner D800 sehr zufrieden bin . Freue mich schon auf die nächste Fotomesse , wo ich sie dann testen kann. Danke für die ersten Eindrücke

  110. Josa Arnold 23. August 2018, 10:16   »

    Hallo Gunther, danke für den Bericht! Konntest du testen wie lange die Z6 im Serienbild Modus durchhält?
    Die beiden Bobys scheinen für mich sehr gelungen zu sein. Toll zu lesen das der AF, mit Nikon F, trotz Adapter voll funktioniert.
    Allerdings enttäuscht mich sehr dass die Kameras nur einen Speicherslot haben. Ist für mich ein Rückschritt und wird die Sony Verkaufszahlen weiter steigern. Mache auch Hochzeitsreportagen, da wäre ein Datenverlust eine Katastrophe. Hatte zwar bisher weder eine defekte SD noch eine XQD. Trotzdem fühle ich mich mit einer Sicherungs Kopie auf der zweiten Karte deutlich wohler.
    Gruß Josa

    • Ich habe über das Thema sowohl mit Nikon als auch mit professionellen Pressefotografen gesprochen. Die Quintessenz ist, und das kam vor allem aus der Praxis, ist, dass xQD Karten so robust und fehlerfrei sind, dass es einfach nicht mehr nötig ist ein Backup zu schreiben.

      • Urs Dünner 23. August 2018, 12:39   »

        Als Informatiker und Hochzeitsfotograf kann ich dem nur vehement widersprechen. Datenverluste sind immer möglich und das Vorhandensein von 2 Speicherslots minimiert das Risiko enorm. Da muss Nikon meines Erachtens nachrüsten.

      • Ich hatte gleich am Anfang mit einer Lexar XQD in der D850 extrem Probleme, Bilder werden teilweise in der Kamera nicht angezeigt, Fehlermeldungen bei Übertragung per USB. Die Karte funktioniert mit USB-Adapter tadellos…

        Zum Glück sind keine Bilder verlorengegen.

        LG Jochen

      • Dietmar 24. August 2018, 17:59   »

        Ich bin ein treuer Nikon-Fan. Aber wenn die Aussage stimmt daß die XQD ein Backup ersetzt, dann schmeiß ich jetzt in der Firma alle gespiegelten Storages weg und kauf einen Haufen XQDs ;)
        Wäre interessant ob Nikon hausintern nicht andere Speichermöglichkeiten (inkl. Backups?) benutzt ;)

        Ich weiß Gunther daß Du nicht der Entwickler von Nikon bist, aber das was die Dir da gesagt haben ist einfach nur eine verlegene Ausrede. In der EDV-Welt gilt: Daten die nur einmal vorhanden sind, sind nicht vorhanden. Und aus.

        Danke für Deinen Bericht und Deine Mühen!!!

        BG

        Dietmar

        • Mir ist das alles klar. Aber ich persönlich habe z.b. noch nie mit Backup in der Kamera gearbeitet. Und noch nie Daten verloren. Es ist auch eine Frage der eigenen Disziplin und Risiko Abschätzung 100 Prozent Sicherheit gibt es nicht. Dir kann auch die Kamera mit 2 Karten von einer Brücke fallen und alles ist weg. Daher gilt ohnehin für mich und ich kann es nur empfehlen: jeden Abend Speicherkarten leeren. Dann bleibt im Mittel ein halber Tag Verlust, wenn wirklich mal eine Karte crashed sollte. Und das ist halt heute extrem unwahrscheinlich.
          Wer seine Fotos ungesichert länger auf der Karte lässt (egal welcher) handelt fahrlässig.
          Das ist meine Meinung dazu.

  111. Hi Gunther,
    vielen Dank für die ersten Eindrücke und irgendwie war ich auch überrascht, dass der First Look so positiv ausfällt. Auch bei mir stellt sich komischerweise das “Haben Will” Gefühl ein, was ich bisher bei den Spiegellosen nicht wirklich hatte. Ich stehe demnächst vor der Ablöse meines alten DSLR Schätzchens und da kommt die Z6/7 offenbar gerade Recht wenn sich die positiven Eindrücke bestätigen sollten.
    Freue mich auf den ausführlichen Test

  112. Ewald Hartwig 23. August 2018, 09:55   »

    Vielen Dank für den Beitrag,hat die Kamera keinen Eye-AF.

  113. scheint eine kindliche Vorweihnachtsfreude aufzukommen. Es freut mich, dass WiFi wieder WiFi ist. Ich bin gespannt auf die technischen Unterschiede im Test.

    Gunther, wie fühlt sich der Griff an, wie bei der D750?

    Und noch eine Ergänzung: das F Bajonett kann f/1.2 mit dem noch im Handel erhältlichen Nikon MF 50mm f/1.2 AIS, welches eine tolle Optik ist

  114. Lustig wie plötzlich alle Nikon-Fans auf spiegellos abfahren. Als wäre es keine Sony-Kopie.
    Der Artikel kommt mir auch relativ gesponsert vor.
    Ich meine die Auswahl der Objektive ist ja echt schwach und ein Adapter einzusetzen um die richtig guten Objektive zu verwenden erachte ich auch als ein grosses No-Go.

    • a) Es ist keine Sony Kopie sondern Nikon macht aus meiner Sicht einiges besser.
      b) der Artikel ist nicht gesponsort, sondern meine persönlich Meinung (wie alle meine Berichte)
      c) Nachdem Nikon nun nach 60 Jahren das erste Mal ein neues Vollformat Bajonett einsetzt, müssen jetzt natürlich erstmal Objektive dafür produziert werden. Aber der Adapter ist wirklich genial, denn er ist leicht und hat keine optischen Elemente – das heißt, gleiche Bildqualität, gleicher Autofokus, wie ohne. Einfacher kann man den Umstieg oder das zweigleisig Fahren den Kunden ja nicht machen.
      Also – schau Dir das ganze erstmal in Ruhe an. Und wenn Du die Kamera dann in der Hand hattest kannst Du dazu sicher auch qualifizierter argumentieren.

      • AndyF_HH 23. August 2018, 16:10   »

        Tom, selbst wenn Nikon vom Start weg 50 Objektive für das neue Bajonett anbieten könnte: Welcher Fotograf, der seine Brötchen mit seiner Kamera verdient, könnte mal eben so eine Summe von 10-20.000 EUR investieren, um gleich alle Objektive zu kaufen, die er braucht? Ein kleiner Adapter für 299 EUR (bzw. 150 EUR im Kit mit der Kamera) macht das möglich. Ist das nichts?

  115. Laut den technischen Daten auf der Nikonseite hält der Akku nur für 330 Bilder oder 10-15min Video. Schade, dass du das nicht genauer testen konntest. Das wäre schon richtig wenig.

    Ansonsten hört sich das alles super an. Danke für den ausführlichen Bericht!

  116. Stefan Markus 23. August 2018, 09:25   »

    Ich finde Nikon hat zwei richtig gute Kameras rausgehauen. DPReview hatte schon eine zum testen und hat ein passendes Video auf YT. Und auch das es nur einen Kartenslot gibt halte ich auf Grund des offenen WLAN für vernachlässigbar, da ich ja die Möglichkeit habe meine Daten über WLAN zu sichern. Jetzt bleibt mir nur zu hoffen als alter APS-C Liebhaber das Nikon auch in dem Bereich tätig wird und eine APS-C DSLM produziert.

    • Hmm, ich kann mir nicht vorstellen auf einer Hochzeit live beim Fotografieren parallel alle Bilder per WLAN zu übertragen, später macht es ja keinen Sinn wenn die Karte defekt ist, sind die Bilder futsch – das kostet auch wieder Akkulaufzeit und möglicherweise Systemperformance.

  117. Hallo Gunther,

    danke für Deine ersten Eindrücke.
    Schade finde ich, dass Nikon es für nötig erachtet, ein neues Bajonett zu verwenden. Physikalisch aber verständlich, wenn man diese Ambitionen der Lichtstärke hat.
    Herzlichen Glückwunsch, dass Deine Überzeugungsarbeit anscheinend Gehör gefunden hat und das wlan geöffnet wird. Für mich ein Schritt in die richtige Richtung und sicher auch auf Dein Angagement zurück zu führen.
    Die Z6 ist sicherlich eine mögliche Alternative, falls meine D750 mal in die Jahre kommt, oder zu viele Auslösungen durch Zeitraffer zusammenkommen.
    Bis dahin werden wohl genug Test und Praxisberichte vorliegen. Freu mich schon auf Deine weiteren Eindrücke hierzu.

    Grüße

    Andreas

  118. Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung!
    Auch bei mir konnten die Sonys nie wirklich dieses “will ich” Gefühl auslösen, aber die Z6 reizt mich jetzt schon ein wenig.
    Ein Feature vermisse ich aber doch: 4K mit 60 Bildern/s. Ist aber evtl. verschmerzbar, wenn die Qualität in FullHD gut genug ist. Da bin ich auf erste Praxistests gespannt.

  119. Hallo Gunther
    Vielen Dank für den doch schon recht ausführlichen Bericht. Dem Haben-Will-Effekt kann ich vermutlich trotzen *gg*
    Lecker sind sie natürlich beide. Bei einem allfälligen Kauf würde ich auch eher zur Z6 tendieren. Aber da wird noch etwas Zeit vergehen.

  120. Danke Gunther für die wirklich informative Zusammenfassung.

    Die Z könnte schon interessant werden, aber erstmal die üblichen Tests abwarten ;-)

    Wie lange der Akku bei timelapse durchhält wird spannend, hoffentlich hast Du bald mal die Gelegenheit das seriös zu testen.

    Bin auch sehr gespannt, ob bei den so tollen “CA-freien” Objektiven nicht doch per in-camera-software nachgeholfen wird, wie beim mFT System üblich..?

    Sag mal Gunther, die 9 bzw 12 Bilder pro Sekunde sind ohne zusätzlichen Handgriff möglich, richtig?

  121. Lieber Günther,
    Vielen dank für diese wie immer tolle Beschreibung, die bei mir auch Begehrlichkeiten erweckt – das wäre dann der Umstieg von der D5500 (vorwiegend auch mit Sigma 18-35 f.1.8) auf die Spiegellose. Und wahrscheinlich werde ich auch noch ein wenig abwarten.
    Aber jetzt meine Fragen: verstehe ich das richtig, dass ich DX-Objektive direkt ansetzen jönnte, der F-Adapter wäre dafür ja nicht geeignet. Und die zweite Frage: würde der Crop-Faktor bei Nutzung von DX-Objektiven wegfallen oder welchen gäbe es dann?
    Viele Grüße
    Horst

    • Matthias 23. August 2018, 10:50   »

      Da die DX Objektive ebenfalls das F-Bajonett haben, benötigst Du den Adapter natürlich. Und der Crop Faktor ist damit der gleiche wie bei den DSLRs.

    • Maximilian 23. August 2018, 11:51   »

      Du brauchst den Adapter, es ist ja ein anderer Mount. Ob FX oder DX ist egal, denn beide nutzen das selbe F-Bajonet.

      Der Crop-Faktor bleibt bestehen, aber die Kamera setzt ihn automatisch um und beschneidet das Bild auf den entsprechenden Ausschnitt, darum ist die Auflösung geringer.

  122. So viel Lob aus Deinem Mund, da ist Nikon scheinbar ein großer Wurf gelungen. Lichtstärkere innovative Objektive folgen, sonst hätte sich Nikon den Umstieg auf ein neues Bajonett nicht angetan. Aus meiner Sicht die richtige Entscheidung, da sich Nikon somit innovativ zeigt und mittels Adapter seine Kunden nicht vor den Kopf stößt. Ein guter Kompromiss.

  123. Hallo Gunter, im Moment habe ich die d750 und warte schon länger auf die Spiegellose von Nikon. Nun ist sie endlich da. Um es kurz zu machen, ich will sie haben.
    Sie sieht sehr chick aus und scheint auch gut in der Hand zu liegen. Die bisher bekannten Technischen Daten hören sich auch vielversprechend aus. Hoffe das mein Tamron 15-30 mit dem Adapter funktioniert.
    Da ich kein Profi bin, wird es wohl die Z6 werden.
    Viele Grüße
    Alex

  124. Werner Recks 23. August 2018, 07:52   »

    Hallo Günther,
    wie immer ein toller, präziser und detaillierter Testbericht von Dir. Ich bin schon jetzt auf mehr Details gespannt. Nikon scheint wirklich einiges dazu gelernt zu haben. Auf jeden Fall löst alleine Dein erster Bericht bereits das ‘Habenwollen’ bei mir aus.

    Gruss
    Werner

  125. Hi Gunther

    Danke für deine ersten Einschätzungen – tönt sehr interessant! Ich war schon ganz gespannt, was Nikon nach den Rumors im Netz wirklich präsentieren wird und das ganze tönt nach einer guten Alternative zu meiner OM-D, die ich gerne nutze, wenn ich nur wenig mitnehmen will. Ein grosser Vorteil bei den Nikons gegenüber der OM-D wäre natürlich, dass Akku und auch die Objektive der DSLR verwendet werden können und man statt dem MFT System eine Vollformatkamera bekommt.
    Mal sehen, wie ich entscheide, wenn die Z6 – wohl mein Favorit der beiden – verfügbar ist.

    Viele Grüsse
    Monika

  126. Gregor B. 23. August 2018, 07:40   »

    Es ist gut das Nikon nun auch endlich fernünftige Systemkameras anbietet, besonders toll finde ich wie auch Du, das freie Wlan und auch endlich brauchbaren AF beim filmen, werde aber noch ein paar Jahre warten und sehen wie sich das Z-System entwickelt…

    • Norbert 24. August 2018, 07:43   »

      Danke für den sehr guten Bericht! Ich finde es sehr gut das mit Nikon Bewegung in den spiegelosen Markt kommt, was mir gefällt ist das Schulterdisplay und der anscheinend größere Griff wie zb.bei Sony 7….Ich bin umgestiegen auf Sony, ich habe die A7M3 und werde mir noch in diesem Jahr die Sony A7 R M3 zulegen.Die Bidsensoren werden wohl nicht unterschiedlich sein und ich habe mitlerweile zu viele EMount Objektive um auf Nikon zu wechseln.

      • Hallo Gunther, als langjähriger Nutzer einer D750 warte ich ungeduldig auf die Spiegellosen von Nikon. Dein Bericht hat mich darin bestärkt, demnächst auf diesen Zug aufzuspringen. Eins ist mir nicht ganz klargeworden: Gehen alle Funktionen (elektronisch) der Sigma-Art-Serie auch am neuen Adapter (du hast wohl nur etwas zum Autofokus berichtet)? Habe deinen Bericht gleich an meine interessierten Freunde weitergereicht.

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